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NEWS: 23.05.2011

Drei Sterne für Borussias Leistungszentrum

Drei Sterne für Borussias Leistungszentrum

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat Borussias Nachwuchsleistungszentrum mit der Höchstwertung von drei Sternen ausgezeichnet. Dieses Prädikat wurde insgesamt nur vier Profivereinen verliehen.

Bei der ersten Zertifizierung im Jahre 2007 wurden noch 13 Clubs mit drei Sternen ausgezeichnet, doch mittlerweile wurden die Anforderungen erheblich verschärft. „Insgesamt gab es diesmal 500 Kriterien, das sind doppelt so viele wie beim ersten Mal“, berichtet Roland Virkus, VfL-Direktor für Jugend und Amateure. Acht verschiedenen Kategorien unterzog die DFL einer Prüfung: Personal, Strategie und Finanzen, Organisation und Verfahren, Fußballausbildung und -bewertung, Unterstützung und Bildung, Kommunikation und Kooperation, Infrastruktur und Ausstattung sowie Effektivität und Durchlässigkeit – und in allen acht Dimensionen wurde Borussia überdurchschnittlich bewertet. In zwei davon sogar als Best-Practice-Beispiel, so hob die DFL explizit „Organisation und Verfahren“ sowie „Strategie und Finanzen“ hervor.

Altersunabhängig und ausbildungsorientiert

Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr, Borussia steckt jährlich etwa 2,5 Millionen in die Nachwuchsarbeit. „Dieses Geld zahlen wir nicht, um mit der A- oder B-Jugend Deutscher Meister zu werden. Entscheidend ist die Effektivität“, sagt Virkus. Die Nachwuchsförderung im Jugendleistungszentrum erfolgt dabei altersunabhängig und ausbildungsorientiert. Das bedeutet, dass die VfL-Talente nach ihren Fähigkeiten gefördert und gefordert werden. Die fußballerische Ausbildung ist streng auf den Nachwuchsfußballer gerichtet und erfolgt mannschaftsübergreifend. Kein Jugendlicher muss wegen des Erfolges der jeweiligen Jahrgangsmannschaft in eben dieser verweilen. Aus- und Weiterbildung des Talentes steht ganz klar über dem Erfolg einzelner Teams.

Diese Arbeit zahlt sich aus. In den vergangenen sechs Jahren brachte der VfL mehr als 30 Spieler hervor, die inzwischen in den ersten drei deutschen Profiligen tätig sind. Im aktuellen Lizenzspielerkader stammt etwa ein Drittel aus der eigenen Jugend. „Wir haben fast für jede Position einen jungen Spieler als Ersatz“, sagt Sportdirektor Max Eberl. Dass es zwar nicht allein mit der Jugend gehe, zeige die Hinrunde dieser Saison. „Es war vielleicht ein Fehler, so bedingungslos auf den Nachwuchs zu bauen. Doch daraus haben wir gelernt, wir werden zwar auch in Zukunft den Jugendstil beibehalten, aber zusätzlich auf erfahrene Spieler setzen“, sagt Eberl.

Eigengewächse auf dem Sprung

In der kommenden Saison werden wieder sechs Eigengewächse an den Profikader herangeführt. Nach aktuellem Stand sind das Niklas Dams, Julian Korb, Elias Kachunga, Dennis Dowidat, Amin Younes und Janis Blaswich. „Wer es von ihnen schafft, sich oben durchzusetzen, ist letztlich nur eine Frage der Qualität“, sagt Eberl. Aber zumindest ist die Durchlässigkeit bei Borussia gegeben. Spieler wie Marcell Jansen (Hamburger SV), Marko Marin (Werder Bremen) oder Eugen Polanski (FSV Mainz 05) stammen aus Borussias Talentschmiede und sind inzwischen bei ihren Vereinen Leistungsträger. Im aktuellen Profikader gibt es in Marc-André ter Stegen, Tony Jantschke, Tobias Levels und Patrick Herrmann vier Spieler, die in dieser Saison auf zahlreiche Bundesliga-Einsätze verweisen können.

Nicht ausgeschlossen, dass schon bald noch mehr hinzukommen, denn mit der erneuten Auszeichnung des Nachwuchsleistungszentrums mit drei Sternen ist der VfL bei jungen Spielern eine erstklassige Adresse. „Als ich hier begonnen habe, konnten wir Talenten nicht viele Argumente liefern, um sie zu uns zu locken“, sagt Virkus. Das habe sich inzwischen geändert, jetzt könne Borussia ihnen etwas bieten. „Vor kurzem war ein junger Spieler hier, den halb Europa jagt. Er hat sich alles angeschaut und war erstaunt. Wir haben nun die Gelegenheit, einen solchen Spieler zu verpflichten. Das zeigt, dass die drei Sterne auch eine Außenwirkung haben“, so Virkus.

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