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NEWS: 13.04.2017

Der Gegner: 1899 Hoffenheim

Der Gegner: 1899 Hoffenheim
Die TSG spielt bislang ihre beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte.

Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert Borussia am 29. Bundesliga-Spieltag bei der TSG 1899 Hoffenheim. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Die TSG spielt bislang ihre beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte. Nur noch vier Zähler fehlen ihr, um die bisherige Bestmarke von 55 Punkten zu übertreffen. Von den vergangenen acht Partien konnten die Kraichgauer fünf für sich entscheiden, darunter war in der vergangenen Woche der 1:0-Erfolg gegen den FC Bayern München. Nur vier Tage danach riss die Erfolgsserie von sieben ungeschlagenen Spielen in Folge durch eine 1:2-Niederlage beim Hamburger SV. Dennoch haben die Hoffenheimer beste Aussichten, einen direkten Champions League-Platz zu erreichen. Als aktueller Tabellendritter liegen sie sieben Zähler hinter RB Leipzig und einen Punkt vor Borussia Dortmund.

Trainer: Im Februar 2016 beförderte 1899 Julian Nagelsmann vom Jugendtrainer zum Profi-Chefcoach und machte ihn so zum jüngsten Bundesliga-Trainer aller Zeiten. Der damals erst 28-jährige verwandelte die TSG von einem Abstiegskandidaten zur Überraschungsmannschaft der Liga und wird bereits jetzt als Trainer bei vielen Top-Klubs gehandelt. „Es gibt viele Spekulationen. Aber jeder Klub weiß, dass ich bis 2019 Vertrag habe. Natürlich gibt es Interesse, ich habe aber mit keinem Verein gesprochen“, betonte Nagelsmann, der seine Spielerkarriere verletzungsbedingt frühzeitig beenden musste, kürzlich. 2008 begann er als Trainer in der Jugendabteilung des FC Augsburg. Es folgte ein Engagement bei der U17 des TSV 1860 München, ehe er sich im Jahr 2010 der TSG Hoffenheim anschloss. Hier fungierte er unter anderem als Trainer der U19, mit der er 2014 Deutscher A-Jugend-Meister wurde. „Ich bin ein Trainer, der eine gewisse Portion Mut mitbringt. Ich denke nicht groß über Konsequenzen nach. Ich denke an die aktuelle Situation und was uns in dem Moment helfen kann“, sagt Nagelsmann über sich selbst.

System und Aufstellung: Die TSG Hoffenheim agiert unter Nagelsmann häufig in verschiedenen Systemen. Die Grundordnung ist dabei meist ein 3-4-2-1. Im Tor ist Oliver Baumann gesetzt. Die Dreierkette vor ihm bildeten zuletzt immer Benjamin Hübner, Niklas Süle und Kevin Vogt. In Abwesenheit des verletzten Pavel Kaderabek ist Ermin Bicakcic die erste Alternative im defensiven Bereich. Im zentralen Mittelfeld gibt Sebastian Rudy den Takt vor. Unterstützt wird er dort von Kerem Demirbay, Pirmin Schwegler und/oder Nadien Amiri. Für die offensiven Außenbahnen könnten Jeremy Toljan (rechts) und Steven Zuber (links) beginnen. Marco Terrazzino wäre eine weitere Option. Im Angriff führt derzeit kein Weg an Sandro Wagner und Andrej Kramarić vorbei. Von der Bank kommen Adam Szalai und Mark Uth.

Im Fokus: Andrej Kramarić: Mit zwölf Toren und sieben Vorlagen ist der Kroate Hoffenheims Topscorer. Insbesondere in der Rückrunde trumpfte Kramarić groß auf und ist mit acht Toren viertbester Angreifer der Bundesliga. „In der Hinrunde war er sehr kopfgesteuert. Andrej ist nicht so ein dominanter Spieler und hat begonnen viel zu denken, als er nicht getroffen hat“, erklärt Trainer Nagelsmann Kramarićs Ladehemmung vom 7. Spieltag bis zur Winterpause. Doch der TSG-Coach schenkte dem 25-Jährigen, der im vergangenen Sommer nach einer vorangegangen, halbjährigen Leihe für geschätzte zehn Millionen Euro von Leicester City endgültig in den Kraichgau gewechselt war, weiter das Vertrauen – und Kramarić zahlte es mit überzeugenden Leistungen zurück. Im Dribbling ist er kaum zu stoppen, und vor dem Tor ist er eiskalt. "Ich bin kein klassischer Mittelstürmer, der auf den Ball und auf Chancen wartet – ich liebe es, Fußball zu spielen“, sagt der 19-fache kroatische Nationalspieler über sich selbst.

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