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NEWS: 13.04.2017

"Ich sehe uns auf einem guten Weg"

"Ich sehe uns auf einem guten Weg"
Trainer Dieter Hecking

In der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei 1899 Hoffenheim sprach Trainer Dieter Hecking über…

…die personelle Situation: In Tony Jantschke, Christoph Kramer, Fabian Johnson, Marvin Schulz und Mamadou Doucouré fehlen uns verletzungsbedingt fünf Spieler. Es gibt zudem noch das eine oder andere personelle Fragezeichen, auf das ich aber nicht näher eingehen möchte. In den zwei Tagen bis zum Spiel wird sich auch noch einiges tun. Es ist immer ärgerlich, dass man Mitte der Woche noch nicht genau weiß, wer am Samstag spielen kann. Doch wir haben es in der Vergangenheit immer gut gelöst und ich bin davon überzeugt, dass uns das auch am Wochenende wieder gelingen wird.

…die Einsatzchance von Raffael: Ich kann weder sagen, ob Raffael schon am Samstag spielen kann, noch, ob er im darauffolgenden Spiel gegen Dortmund wieder einsatzfähig ist. Er hat eine Innenbanddehnung. Bei dem einen geht so etwas schneller, bei dem anderen dauert es ein wenig länger. Wir versuchen alles, um Raffa nach Hoffenheim zumindest mitzunehmen. Wenn es nicht klappt, werde ich trotzdem ruhig schlafen, weil ein anderer Spieler das Vertrauen bekommen und es auch gut machen wird.

…das bevorstehende Spiel: Hoffenheim ist eine hohe Auswärtshürde. Beim Tabellendritten zu punkten, wäre klasse. Dafür müssen wir aber defensiv gut arbeiten und offensiv den Mut einwickeln, dem Gegner im Spiel nach vorne richtig weh zu tun. In den vergangenen Wochen haben wir viel erreicht, und wir wollen weiter erfolgreich Fußball spielen. Dazu gehört auch, bei einer heimstarken Mannschaft wie Hoffenheim zu bestehen. Ich sehe uns auf einem guten Weg, dass wir das lösen können.

…die taktische Herangehensweise: Ich erwarte ein interessantes Spiel zweier offensiv ausgerichteten Mannschaften. Sowohl Julian Nagelsmann als auch ich mögen es, wenn ihre Mannschaften den Ball laufen lassen und Fußball spielen. Dass mein Team das hervorragend kann, hat es zuletzt in Köln eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In Hoffenheim möchten wir gerne an diese Leitung anknüpfen.

…das Restprogramm: In Hoffenheim und Dortmund warten jetzt zwei Top-Teams der Liga auf uns. Wir haben in dieser Saison noch keinen Sieg gegen einen Gegner aus den Top Vier errungen, deshalb ist unser Ehrgeiz groß, diese Serie in einem der beiden kommenden Partien zu brechen. Aber die Aufgaben danach sind nicht minder leicht. In Wolfsburg, Mainz und Augsburg treffen wir noch auf drei Gegner, für die es im Kampf um den Klassenerhalt um alles gehen wird. Da werden wir die Punkte ganz sicher nicht im Vorbeigehen mitnehmen. Im Moment gelingt es uns, sehr konstant zu punkten und das gilt es in den letzten Wochen der Saison genauso durchzuziehen. Wir können das Ziel, das zur Winterpause noch weit weg schien, noch realisieren, aber wir konzentrieren uns immer nur auf das nächste Spiel.

…seine ersten 100 Tage bei Borussia: Ich habe vom ersten Gespräch an gespürt, dass Borussia mich unbedingt will. Das hat mir sofort ein gutes Gefühl gegeben. Doch es war klar, dass wir den Weg nur alle gemeinsam gehen können. Natürlich konnte man nicht erwarten, dass es gleich von Beginn an so gut läuft. Doch vom ersten Tag an habe ich gespürt, dass alle im Verein mitziehen. Da gehören alle dazu, und bislang scheint es zu gelingen. Dieser Weg hätte auch wesentlich steiniger verlaufen können. Mit zwei Siegen weniger auf dem Konto wären wir noch mitten im Abstiegskampf. Doch nun können wir den Endspurt etwas entspannter angehen.

…die Entwicklung von Jonas Hofmann: Er bekommt derzeit Einsatzzeiten, die er sich durch kontinuierlich gute Leistungen verdient. Jonas mangelt es noch an der letzten Konsequenz und Überzeugung, wenn es Richtung Tor geht. Aber vielleicht fehlt ihm auch einfach nur ein Erfolgserlebnis. Doch das kann man nicht erzwingen. Der Moment wird kommen, wo er treffen wird. Das wünschen wir ihm, denn Jonas ist ein Beispiel für unseren Aufwärtstrend, den wir in der Rückrunde erfahren haben.

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