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NEWS: 15.04.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Kapitän Lars Stindl sprach von einem enttäuschenden Ergebnis.

Wir haben uns nach dem 3:5 (2:2) in Hoffenheim umgehört und Stimmen in beiden Lagern gesammelt.

Lars Stindl: Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Es war heute ein sehr gutes Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Qualitäten vor allem in der Offensive ausgespielt haben. Wenn man gegen Hoffenheim drei Tore erzielt, muss man eigentlich am Ende als Sieger vom Platz gehen. Nach dem 0:2-Rückstand mussten wir nach vorne mehr riskieren, dadurch haben sich hinten für Hoffenheim Möglichkeiten eröffnet, die sie genutzt haben. Wir hatten nach der Pause aber die Möglichkeit in Führung zu gehen und das Spiel in unsere Richtung zu lenken, sind dann aber wieder ins Hintertreffen geraten. Letztendlich ist daher die Enttäuschung sehr groß, dass wir uns für den großen Aufwand, den wir heute betrieben haben, nicht belohnt haben.

Jonas Hofmann: Für die Zuschauer war es sicherlich ein schönes Spiel, für uns eher weniger. Wir hätten natürlich lieber die fünf Tore geschossen. Wir haben die Partie offensiv ausgelegt, sind früh angelaufen und haben versucht, Druck auf die Defensive der Hoffenheimer auszuüben. Nach dem 0:2 mussten wir mehr riskieren, das war klar. Nach der Halbzeit waren wir ein bisschen am Drücker und hatten Pech mit dem Pfostentreffer. Wenn wir 3:2 in Führung gegangen wären, hätten wir dieses Ergebnis auch noch einmal anders verteidigen und auf Konter lauern können. Am Ende hatte Hoffenheim aber das Quäntchen mehr Glück auf seiner Seite.

Tobias Strobl: Wir haben heute ein super Spiel abgeliefert und sollten in den nächsten Partien an diese Leistung anknüpfen. Wir haben uns nie hängen lassen, haben alles gegeben. Nach dem 2:2 hatten wir durch Ibo und Andrés Pfostenschuss sogar richtig gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Hätten wir eine dieser Chancen genutzt, wäre das Spiel vielleicht ganz anders verlaufen. Ich glaube, dass es vor dem Freistoßtreffer zum 3:2 für Hoffenheim kein Foul war. Der Freistoß war dann aber einfach super getreten.

Oscar Wendt: Wir können bei fünf Gegentoren natürlich nicht zufrieden sein. Aber ich denke, für die Zuschauer war es ein tolles Spiel. Wir haben gekämpft, alles probiert und letztlich auch drei Tore gemacht. Im Endeffekt hat es aber leider nicht gereicht. Nach dem 2:2 hatten wir die Chance, durch André in Führung zu gehen, leider hat der Pfosten dieses Tor verhindert. Am Ende haben wir alles gegeben, um noch zum Ausgleich zu kommen, haben dadurch hinten aufgemacht. Hoffenheim hat das mit dem fünften Treffer bestraft.

Max Eberl (Sportdirektor Borussia): Es war ein sehr gutes Bundesligaspiel, mit allem was dazugehört. Wenn man dann ohne Zählbares nach Hause fährt, ärgert man sich richtig. Man hat das Gefühl gehabt, wir hätten etwas mitnehmen können. Wir hatten die Chancen dafür und haben uns immer wieder rangekämpft, nachdem wir Rückschläge einstecken mussten. Aber wenn man so Fußball spielt wie wir vergangene Woche in Köln und jetzt in Hoffenheim, werden wir am lange Ende auch noch die Punkte machen, die uns hoffentlich noch etwas ganz Schönes bringen.

Dieter Hecking (Trainer Borussia): Über die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind freue ich mich, über das Ergebnis natürlich nicht. Hoffenheim hat den Sieg am Ende vielleicht einen Tick mehr verdient. Nach dem 2:2 hatten wir eine Phase, in der wir das dritte Tor hätten machen können. Wenn wir in Führung gegangen wären, hätte das Spiel vielleicht einen ganz anderen Verlauf genommen. Im Endeffekt war es aber ein tolles Fußballspiel, leider mit dem schlechteren Ende für uns. Wenn meine Mannschaft diesen Elan, den sie heute gezeigt hat, in die letzten Saisonspiele mitnimmt, werden wir den einen oder anderen Sieg definitiv noch holen. Wir werden dann am Ende der Saison sehen, für was das reicht.

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): Man hat von ersten Minute an gesehen, weshalb ich vor dem Spiel gesagt habe, dass ich Gladbach so gerne spielen sehe. Es war ein unfassbar attraktives Spiel. Wir haben es in der ersten Halbzeit fußballerisch sehr gut gelöst, haben dann unglücklich den Ausgleich bekommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann zuerst etwas Glück und dann den Freistoß zum 3:2 als Dosenöffner. Insgesamt war es ein verrücktes Spiel, und wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich glaube nicht, dass wir unbedingt zwei Tore besser waren als Gladbach. Sie hätten vielleicht auch den Sieg verdient gehabt, aber wir nehmen die drei Punkte natürlich gerne mit.

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