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NEWS: 20.04.2017

Der Gegner: Borussia Dortmund

Der Gegner: Borussia Dortmund
Pierre-Emerick Aubameyang erzielte in 182 Pflichtspielen für den BVB 113 Tore.

Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt die Fohlenelf am 30. Bundesliga-Spieltag Borussia Dortmund. Wir stellen den kommenden Gegner des VfL ausführlich vor.

Formkurve: Fünf Spieltage vor Schluss steht der BVB mit 53 Punkten auf Platz vier der Bundesligatabelle. In der Liga gab es für die Dortmunder zuletzt drei Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden. Am vergangenen Wochenende siegte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gegen Eintracht Frankfurt (3:1) und unterlag davor beim FC Bayern München (1:4). Zuvor gewannen die Dortmunder gegen den Hamburger SV (3:0), spielten unentschieden gegen den FC Schalke 04 (1:1) und schlugen den FC Ingolstadt (1:0). Im Viertelfinale der UEFA Champions League unterlag der BVB im Hinspiel am Tag nach dem Anschlag auf seinen Mannschaftsbus dem AS Monaco mit 2:3, das Rückspiel am vergangenen Mittwoch ging mit 1:3 verloren.

Trainer: Thomas Tuchel ist seit der Saison 2015/2016 der Hauptverantwortliche an der Seitenlinie beim BVB. Der 43-Jährige arbeitet seit dem Jahr 2000 als Trainer. Zunächst betreute er die U15 des VfB Stuttgart, ehe er erst bei den Schwaben und dann beim FC Augsburg die U19 übernahm. Es folgte 2007 der Aufstieg zur U23 des FCA, ein Jahr später zog es ihn zur U19 des FSV Mainz 05, mit der er Deutscher A-Jugendmeister wurde. Das war ihm vorher bereits mit Stuttgart gelungen. Im Jahr 2009 wurde Tuchel Cheftrainer bei Mainz 05. Nach einem Sabbatjahr schloss er sich Dortmund an. Tuchels Vertrag läuft im Sommer 2018 aus. Nach dem Ende der aktuellen Spielzeit wollen sich die BVB-Verantwortlichen zusammensetzen und über die Zukunft des Trainers sprechen. „Fakt ist, dass Thomas Tuchel ein außergewöhnlich guter Trainer ist“, sagt Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. „Wir müssen aber auch schauen, ob wir uns in der strategischen Ausrichtung des Klubs einig sind, bei kommunikativen Themen, bei tausend Dingen.“

System und Aufstellung: Thomas Tuchel hat seine Mannschaft in den vergangenen Spielen in verschiedenen Systemen aufs Feld geschickt. Gut möglich, dass er gegen die Fohlenelf auf ein 4-2-3-1-System zurückgreift. Im Tor ist Roman Bürki gesetzt. Wahrscheinlich werden Lukasz Piszczek als Rechts- und Marcel Schmelzer als Linksverteidiger auflaufen. Die Alternativen sind Felix Passlack (rechts) und Raphael Guerreiro (links). Im Zentrum muss der BVB auf den an der Hand verletzten Marc Bartra verzichten. Sokratis ist in der Innenverteidigung gesetzt, Matthias Ginter oder Sven Bender bieten sich als sein Partner an. Die Doppel-Sechs bilden aller Voraussicht nach Julian Weigl und Gonzalo Castro. Nuri Sahin käme auch in Frage. Für die offensive Dreierreihe davor hat Tuchel die Wahl zwischen Marco Reus, Shinji Kagawa, Christian Pulisic, Ousmane Dembelé und Emre Mor. Pierre-Emerick Aubameyang ist als Stoßstürmer unumstritten.

Im Fokus: Pierre-Emerick Aubameyang: Borussias Top-Stürmer ist in dieser Saison so treffsicher wie noch nie: Fünf Spieltage vor Schluss hat Aubameyang 26-mal getroffen und somit einmal mehr als in der gesamten Vorsaison. In der UEFA Champions League traf der 27-jährige Gabuner siebenmal. So viele Treffer hat er in der Königsklasse noch nie erzielt. Insgesamt erzielte Aubameyang in 182 Pflichtspielen für den BVB 113 Tore. Seine Karriere hatte der pfeilschnelle Angreifer 2008 beim AC Mailand begonnen, über die Stationen FCO Dijon, OSC Lille, AS Monaco und AS Saint-Étienne war er für 13 Millionen Euro nach Dortmund gekommen. Kapitän Marcel Schmelzer sagt über seinen Mannschaftskameraden: „Wir brauchen Auba, so wie jede Mannschaft ihren Mittelstürmer braucht. Er ist aktuell einer der Besten seines Fachs.“ Thomas Tuchel lobt Aubameyang auch aufgrund seiner sozialen Fähigkeiten: „Wir brauchen ihn mit seiner guten Laune, seiner Musik vorher in der Kabine, mit seiner Art mit diesem Druck umzugehen. Er liebt diese Bühne, ist fröhlich und strahlt das aus. Er ist ein großer sozialer Faktor in der Mannschaft.“

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