Suchen

Borussia News

NEWS: 21.04.2017

"Wer etwas erreichen möchte, muss etwas riskieren"

"Wer etwas erreichen möchte, muss etwas riskieren"
Trainer Dieter Hecking

In der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund sprach Trainer Dieter Hecking über…

…die Vertragsverlängerung von Tony Jantschke: Die Vertragsverlängerung ist die logische Folge dessen, was sich Tony hier in den vergangenen Jahren erarbeitet hat. Er hat ein hohes Standing in der Mannschaft und hat, seitdem ich hier Trainer bin, konstant gute Leistungen gebracht. Wenn man so einen stabilen Faktor für eine Mannschaft für weitere Jahre binden kann, ist das ein sehr gutes Zeichen und spricht für Kontinuität. Daher freue ich mich sehr über diese Personalie. Leider fällt Tony momentan verletzungsbedingt aus.

…das jüngste Offensivspektakel in Hoffenheim: Es wurde viel geschrieben, dass wir zu offensiv agiert und deswegen fünf Gegentreffer kassiert hätten. Wenn man sich aber die Entstehung dieser Tore anschaut, erkennt man, dass es nicht daran lag, dass wir zu offensiv ausgerichtet waren. Wenn wir in dieser Bundesligasaison noch Ziele erreichen möchten, müssen wir in jedem Spiel auf Sieg spielen. Sich gegen Borussia Dortmund nur hinten reinzustellen und Beton anzurühren, wäre ohnehin nicht die richtige Lösung. Wir müssen auch unsere Offensivqualitäten einbringen. Ich schließe nicht aus, dass es erneut ein von beiden Seiten offensiv geprägtes Spiel wird. Wir sind in der glücklichen Situation, mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun zu haben und können entsprechend angreifen. Wenn man etwas erreichen möchte, muss man auch etwas riskieren.

…die aktuelle Verfassung des BVB: Ich finde nicht, dass die Dortmunder derzeit einen angeschlagenen Eindruck hinterlassen. In der Bundesliga haben sie zuletzt gegen Frankfurt richtig gut gespielt und mehr als verdient gewonnen. Die beiden Champions League-Spiele gegen Monaco standen für sie aus bekannten Gründen unter keinem guten Stern. Aber gerade im Rückspiel haben sie phasenweise ihr großes Potenzial gezeigt. Ihre Offensive mit Leuten wie Ousmane Dembélé, Marco Reus oder Pierre-Emerick Aubameyang ist brandgefährlich. Es wird eine große Aufgabe, die da auf uns zukommt. Zumal der BVB in der Liga punkten muss, weil er sich auf direktem Weg erneut für die Champions League qualifizieren möchte.

…das Aufeinandertreffen von Mahmoud Dahoud mit seinem zukünftigen Klub: Wer Mo in den letzten Spielen gesehen hat, sieht, dass er noch alles für seinen aktuellen Klub gibt. Und das wird auch am Samstag so sein. Ob er nervöser ist als sonst, weiß ich nicht. Aber er muss nichts mehr beweisen. Dortmund hat sich für ihn entschieden. Das zeigt, dass sie ihn als sehr guten Spieler ansehen – und das tun auch wir nach wie vor. Für seine persönliche Karriereplanung hätte ich es besser gefunden, wenn er noch ein Jahr bei uns geblieben wäre. Mo verfügt über ein überragendes Potenzial und macht berechtigterweise den nächsten Schritt zu einem Klub mit höheren Ambitionen. Aber ich hätte ihm empfohlen, sich noch ein Jahr im gewohnten Umfeld auf hohem Niveau zu stabilisieren und dann erst den Wechsel zu wagen.

…die Entwicklung von László Bénes: Laci war bei meinem Amtsbeginn ein wenig die unbekannte Größe. Man konnte aber schnell erkennen, dass er viel Qualität mitbringt. Er hat sich im Training von Woche zu Woche sehr gut präsentiert. Gegen die Bayern hat er seine Chance bekommen und in den zehn Minuten gezeigt, dass er mit seinen 19 Jahren schon auf hohem Niveau mithalten kann. Gegen Berlin hat er das eindrucksvoll bestätigt – und ist seitdem natürlich viel enger an der Mannschaft dran. Seine Entwicklung geht absolut in die richtige Richtung. Laci hat die Begeisterung, die man braucht. Er will immer dazu lernen, ist wissbegierig und versucht Dinge, die man ihm erklärt, sofort umzusetzen. In Mo Dahoud verlieren wir ein sehr großes Talent, aber ich bin zuversichtlich, dass wir seinen Nachfolger vielleicht schon in den eigenen Reihen haben.

Weitere News

"Wir brauchen unsere Fans" 25.04.2017

Kapitän Lars Stindl spricht nach dem 2:3 gegen Dortmund und vor dem Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt über die Stimmung im Team, Pfiffe am Samstag und die Vorfreude auf Dienstag

Schlagabtausch mit bitterem Ende

Schlagabtausch mit bitterem Ende 23.04.2017

Die Fohlenelf hat sich nach schlechtem Start stark zurück ins Spiel gegen den BVB gekämpft, musste sich am Ende aber über eine 2:3-Niederlage ärgern. Doch viel Zeit bleibt dafür nicht – schon am Dienstag steht das Pokal-Halbfinale gegen Frankfurt an.

Transferübersicht 2017/18

Stadionführung

Böklunder