NEWS: 22.04.2017

Stimmen zum Spiel

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André Hahn im Zweikampf mit Dortmunds Sven Bender.

Nach der 2:3-Niederlage gegen den BVB haben wir uns in beiden Lagern umgehört.

André Hahn: Wir hatten Glück, dass wir nur mit einem 1:1 in die Halbzeitpause gegangen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht. Wir haben in der Pause umgestellt und an der Taktik ein bisschen etwas verändert, gerade, was das Anlaufen in der Offensive betrifft. Dadurch konnten wir Dortmund besser unter Druck setzen und schneller zugreifen. Dass wir das 2:3 kurz vor Schluss bekommen haben ist bitter, Guerreiro, einer der kleinsten Spieler auf dem Feld, hat das Tor gemacht. Es war allgemein nicht gut, wie wir bei den Gegentoren verteidigt haben. Wir müssen jetzt Punkte holen und Spiele gewinnen.

Yann Sommer: Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt mit wenig Mut. Dortmund hat die Räume sehr eng gemacht. Wir haben probiert, von hinten herauszuspielen, haben dann aber gemerkt, dass das nicht viel bringt. Gegen einen Gegner wie Dortmund, der so eine Offensive hat, wussten wir, dass es unglaublich schwierig zu verteidigen ist, wenn wir in einen Konter von ihnen laufen. Das ist uns heute leider passiert. Das einzig Positive in der ersten Halbzeit war der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut begonnen. Wir haben es dem Gegner dann schwerer gemacht und Dortmund hatte dadurch nicht mehr so viele Räume. Das 2:3 fällt dann ärgerlich: ein Standard, und ein relativer kleiner Spieler macht auch noch das Tor. Wir haben jetzt in den vergangenen Spielen viele Gegentore bekommen und waren nicht so erfolgreich. Deshalb müssen wir jetzt wieder probieren, stabiler und kompakter zu stehen.

Patrick Herrmann: Es war ein durchwachsenes Spiel von uns heute mit einem sehr enttäuschenden Ergebnis. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen, und Dortmund hat es auch gut gemacht. Wir konnten froh sein, dass wir mit einem 1:1 in die Pause gegangen sind. Im Laufe der zweiten Halbzeit sind wir immer besser reingekommen. Am Ende hat es aber leider nicht gereicht. Die drei Punkte hätten uns im Kampf um die internationalen Plätze natürlich sehr weitergeholfen. Die Tabellenkonstellation ist weiterhin sehr eng, wenn wir noch etwas erreichen wollen, müssen wir wieder punkten. Ins Pokal-Finale einzuziehen ist für uns alle ein großer Traum, auf den wir uns jetzt konzentrieren.

Oscar Wendt: In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Wir waren viel zu passiv, haben zu viel abgewartet. Nach der Pause haben wir mit deutlich mehr Leidenschaft und Aggressivität gespielt. Wir haben den Gegner früher gestört und den Ball früher erobert. Durch unsere Leistung in der zweiten Halbzeit hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt. Die Niederlage ist sehr ärgerlich.

Trainer Dieter Hecking: Wir haben ganz schwer ins Spiel hereingefunden und uns das Leben heute selber richtig schwer gemacht. Wir wollten zwar von hinten rausspielen. Aber wenn man Probleme bekommt, muss man dann auch mal einen langen Ball spielen. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und Dortmund hat es mit seiner Qualität auch gut gemacht. Vor dem 0:1 haben wir einen Fehler gemacht, anschließend noch mit Glück vor der Pause den Ausgleich erzielt. Dortmund war bis dahin klar überlegen. Danach waren wir gut drin im Spiel, machen das 2:1, erlauben uns dann aber den nächsten blöden Fehler, und es fällt das 2:2. Den Freistoß hätten wir anschließend besser verteidigen müssen. Dann hätten wir zumindest einen Punkt mitgenommen.

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): Wir haben heute hochverdient gewonnen und haben ein tolles Auswärtsspiel gezeigt. Meine Mannschaft hat sehr gut gespielt. Wir haben uns selbst in Not gebracht, haben uns aber davon nicht beeindrucken lassen und nochmal eine tolle Reaktion gezeigt. Die Mannschaft ist für ihren absoluten Siegeswillen zum Glück belohnt worden. Der Mannschaft gebührt daher ein großes Kompliment. Wir hatten vor dem Spiel großen Respekt, waren aber sehr konzentriert und hatten durchgehend eine gute Ausstrahlung auf dem Platz.

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