NEWS: 25.04.2017

Stimmen zum Spiel

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"Die Enttäuschung über das Ausscheiden ist sehr groß", so Kapitän Lars Stindl.

Wir haben nach dem Halbfinal-Aus des VfL gegen Eintracht Frankfurt Reaktionen gesammelt.

Yann Sommer: Beide Mannschaften wollten unbedingt ins Finale und haben dafür gefightet. Unsere erste Halbzeit war sehr schlecht und Frankfurt hat es auch gut gemacht. Nach der Pause und auch in der Verlängerung haben wir das Spiel eigentlich im Griff gehabt. Leider ist es uns nicht aus dem Spiel heraus gelungen, die Entscheidung herbeizuführen. Ein Elfmeterschießen ist dann immer Glückssache.

Lars Stindl: Es fühlt sich momentan sehr hart an. Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt und sind nicht gut ins Spiel reingekommen. Wir haben viele einfache Fehler gemacht. Frankfurt stand hinten kompakt und hat viel geblockt. Dass wir in so einem Spiel nicht reihenweise Torchancen bekommen, ist normal. Das 1:1 kam zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben in der Pause die Nervosität abgelegt und das Spiel ordentlich aufgezogen. In der Verlängerung hat man gemerkt, dass wir den Sieg unbedingt wollten. Es tut mir leid für die Jungs, für die Fans und für den ganzen Verein. Alle haben auf dieses Spiel lange hingefiebert. Die Enttäuschung über das Ausscheiden ist sehr groß.

André Hahn: Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen und hatten Glück, dass wir mit einem 1:1 in die Pause gegangen sind. Wir sind aber gut aus der Pause gekommen und haben in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gezeigt und fast nichts zugelassen. Wenn man am Ende nach einem Elfmeterschießen ausscheidet, ist das sehr enttäuschend. Ein Elfmeterschießen ist immer ein Krimi. Man tritt an und weiß, um was es geht. Der Druck, der in diesem Moment auf einem lastet, ist enorm. Am Ende gehört auch viel Glück dazu. Wir müssen diese Niederlage schnell abhaken, weil wir am Wochenende schon wieder in der Bundesliga spielen und unbedingt punkten wollen.

Sportdirektor Max Eberl: Die Mannschaft hat das Ausscheiden nicht verdient. In der ersten Halbzeit war Frankfurt besser und hat verdient geführt. Man hat gemerkt, dass die Mannschaft sehr angespannt und unsicher war. Gleich in den ersten drei Minuten hatte Frankfurt gute Torchancen und wirkte sehr abgezockt. Es war aber bemerkenswert, wie unsere Mannschaft zurückgekommen ist und den Ausgleich gemacht hat. Sie hat sich in dieses Spiel zurückgekämpft. In der zweiten Halbzeit waren wir besser und in der Verlängerung hatte man das Gefühl, dass wir körperlich deutlich frischer waren. Es fehlte aber die letzte Konzentration. Das Ausscheiden tut am Ende sehr weh. Wir müssen jetzt einmal mehr aufstehen, als wir gefallen sind. Es gilt in den letzten vier Bundesligaspielen nochmal alles in die Waagschale zu werfen.

Geschäftsführer Stephan Schippers: Es ist ein sehr bitterer Moment für alle Borussen. Wir alle haben davon geträumt, das Finale in Berlin zu erreichen. Im Elfmeterschießen benötigt man immer das nötige Quäntchen Glück, das hatten wir diesmal leider nicht auf unserer Seite. Ich möchte allen Fans ein großes Kompliment für die großartige Unterstützung aussprechen. Sie haben für eine fantastische Stimmung und damit für einen würdigen Rahmen für diesen Pokalfight gesorgt. Dass im Vorfeld des Spiels die vorbereitete Choreografie, in die viele Stunden Arbeit gesteckt wurden, durch eine Verkettung von unglücklichen Umständen zerstört wurde, bedauern wir sehr. Umso schöner war es zu sehen, wie alle Fans über 120 Minuten hinter der Mannschaft gestanden sind.

Trainer Dieter Hecking: In der der ersten Hälfte waren wir hypernervös und nicht so präsent. Wir haben unheimlich viele leichte Bälle verloren, was uns so nicht passieren darf. Kurz vor der Pause hatten wir das Glück, zum Ausgleich zu kommen. In der Halbzeit haben wir etwas umgestellt. Fortan haben wir defensiv kaum noch etwas zugelassen und viel besser nach vorne gespielt. Allerdings sind wir trotz des enormen Ballbesitzes zu selten gefährlich vor das Tor der Frankfurter gekommen. Dadurch haben wir den zweiten Treffer verpasst. Im Elfmeterschießen ist es dann unglücklich gegen uns gelaufen. Die Jungs haben alles versucht, aber leider hat es nicht gereicht.

Trainer Niko Kovac (Eintracht Frankfurt): Es war ein sehr intensives Fußballspiel. In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. In der zweiten Hälfte war Gladbach sehr viel besser. Am Ende war es eine Willensleistung meiner Mannschaft. Wir mussten innerhalb kürzester Zeit zweimal verletzungsbedingt wechseln und haben uns dann in die Verlängerung gerettet, um noch einen Wechsel vornehmen zu können. Ein Elfmeterschießen ist immer Glückssache. Am Ende sind wir der glückliche Gewinner.

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