Suchen

Borussia News

NEWS: 18.05.2017

"Wollen uns mit Sieg in Sommerpause verabschieden"

"Wollen uns mit Sieg in Sommerpause verabschieden"
Trainer Dieter Hecking

In der Pressekonferenz vor dem letzten Bundesligaspiel in dieser Saison am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SV Darmstadt 98 stellten sich Trainer Dieter Hecking und Sportdirektor Max Eberl den Fragen der Journalisten.

Dieter Hecking über…

…die personelle Situation: Tony Jantschke, Oscar Wendt, Josip Drmic und Mamadou Doucouré fehlen weiterhin. Der ein oder andere hat unter der Woche zudem ein bisschen gekränkelt. Bei Ibrahima Traoré müssen wir abwarten, ob er spielen kann. Generell wird aber die bestmögliche Mannschaft auf dem Platz stehen, die ich zur Verfügung habe. Es ist das letzte Saisonspiel, vor heimischen Publikum, das Stadion ist fast ausverkauft – entsprechend wollen wir uns mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden.

…den kommenden Gegner: Die Darmstädter haben in den vergangenen Wochen einen hervorragenden Charakter gezeigt. Sie haben gegen sehr gute Mannschaften wie Dortmund, Schalke oder Hamburg gewonnen. Eine gewisse Grund-Qualität ist also absolut vorhanden. Wir müssen den Widerstand, der am Samstag noch mal da sein wird, brechen. Das wird die Aufgabe sein. Darmstadt wird sein letztes Spiel nicht locker angehen, dafür kennt man Torsten Frings und seine Mentalität zu gut. Die wollen sich mit Anstand aus der Bundesliga verabschieden.

…die Chancen auf Platz sieben: Wir müssen uns die Chance auf Platz sieben am Samstag erarbeiten. Dafür müssen wir selber erst einmal gewinnen. Wenn wir das nicht machen, hat sich alles andere erledigt. Von daher interessiert es mich herzlich wenig, was die Kölner machen. Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, dass wir nach dem Abpfiff auf Köln gucken können.

…ein vorläufiges Fazit: Wenn wir am Samstag gewinnen, hätten wir eine sehr gute Rückrunde mit 30 Punkten gespielt, mit allen Problemen, die es in dieser Rückserie auch gab. In der Europa League sind wir leider ausgeschieden. Die einzige richtige Enttäuschung war, dass wir das Finale im DFB-Pokal nicht spielen können. Das hätte die Mannschaft verdient gehabt.

…einen Ausblick auf die neue Saison: Max Eber arbeitet gerade sehr viel für die neue Saison, was Vertragsverlängerungen und mögliche Neuverpflichtungen angeht. Wir werden zusammen alles versuchen, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, die auch im nächsten Jahr sehr erfolgreich Fußball spielen wird.

Max Eberl über…

…die Chancen auf Platz sieben: Es ist ein ehrenwertes Ziel für uns alle, die Saison einstellig zu beenden. Die Chance haben wir am Wochenende mit einem Heimsieg. Wenn wir gewinnen würden, könnten wir schauen, ob der eine oder andere Konkurrent davor Federn gelassen hat. Für mich geht es darum, eine gute Saison sehr gut zu Ende zu führen. Das ist das Ziel am Wochenende.

…mögliche Abgänge am Ende der Saison: Am Ende einer Saison überlegt man als Verein natürlich, was man in der neuen Saison macht. Wir sind sehr intensiv und offen in Gesprächen mit den Spielern. Der ein oder andere, der weniger zum Einsatz kam, wird sich natürlich auch Gedanken über einen neuen Schritt machen. Da sind wir grundsätzlich offen für. Wir haben gesagt, dass wir den Kader ein Stück weit kleiner lassen wollen. Das bedeutet auch, dass der eine oder andere, der vielleicht eine andere Idee hat, den Verein verlassen könnte.

…die Kaderpolitik: Der Kader muss eine gewisse Struktur haben. Es haben sehr viele gestandene Spieler verlängert in der letzten Zeit. Das war in den vergangenen Jahren nicht so typisch für Borussia. Lars Stindl, Ibrahima Traoré, Fabian Johnson, Tony Jantschke, Yann Sommer, Raffael – wir haben mit unserem Gerüst verlängert und sind dementsprechend jetzt auf der Suche nach Talenten mit Potenzial, die Spieler wie Andreas Christensen oder Mahmoud Dahoud ersetzen können. Es kann sein, dass das Ersetzen auch mal ein halbes Jahr dauern kann.

… den möglichen Verbleib von Andreas Christensen: Andreas Christensen muss zurück, er gehört dem FC Chelsea und Chelsea möchte ihn in der Vorbereitung haben. Was dann in der Vorbereitung passiert, muss man abwarten. Ich weiß, dass Andreas sich sehr wohl fühlt in Mönchengladbach und es sich durchaus vorstellen kann, hier auch weiter zu spielen. Er ist aber auch sehr chelsea-affin, das muss man auch ganz klar sagen. Wenn er bei Chelsea Stammspieler werden kann, dann muss er das auch machen. Wie es dann am Ende kommt, muss man sehen. Wir als Verein sind abhängig von vielen Dingen, die wir nicht beeinflussen können. Unser großes Plus ist aber die sehr enge Beziehung zwischen Borussia und Andreas. Vielleicht kann die irgendwann noch mal ausschlaggebend sein.

Jetzt Neuheiten entdecken

Hier Tickets sichern

Böklunder