Suchen

Borussia News

NEWS: 16.07.2017

Vieles ordentlich, Manches zu verbessern

Vieles ordentlich, Manches zu verbessern
Borussia hat den Telekom Cup als Vierter beendet.

Der Tag danach: Alles Wichtige zu den beiden Auftritten der Fohlenelf beim Telekom Cup gegen Werder Bremen (3:5 nach Elfmeterschießen) und 1899 Hoffenheim (5:6 nach Elfmeterschießen).

Die Geschichte des Turniers: In der noch frühen Phase der Vorbereitung warteten beim Telekom Cup erstmals Bundesliga-Konkurrenten als Gegner auf die Fohlenelf. Im Halbfinale blieb es nach 45 Minuten gegen Werder Bremen torlos. Das Elfmeterschießen entschieden die Hanseaten 5:3 für sich. Cuisance scheiterte mit seinem Versuch an Bremens Torhüter Pavlenka. Im Spiel um Platz drei stand es gegen Hoffenheim nach 45 Minuten ebenfalls 0:0. Erneut entschied das Elfmeterschießen und erneut zog die Fohlenelf den Kürzeren. Diesmal brachte Florian Mayer seinen Elfmeter nicht im Tor unter. Borussia beendete den Telekom Cup damit als Vierter. Bayern München setzte sich im Finale 2:0 gegen Werder Bremen durch. Cheftrainer Dieter Hecking zog ungeachtet der Platzierung seiner Mannschaft ein positives Fazit: „Wir haben gegen zwei gute Gegner Vieles ordentlich gemacht, hatten aber auch ein paar Dinge dabei, die wir analysieren werden und dann verbessern müssen. Wir haben zweimal hinten zu Null gespielt und vorne in beiden Begegnungen die besseren Chancen gehabt, die Tore aber leider nicht gemacht.“

Spieler des Turniers: VfL-Trainer Hecking mag es nicht, einzelne Spieler herauszuheben, deshalb ging er nach dem Telekom Cup generell auf die Leistungen der Nachwuchsspieler ein. „Viele junge Spieler haben ihre Chance bekommen, sich zu zeigen. Für sie ist so ein Turnier sicherlich eine sehr schöne Erfahrung. Man hat gesehen, dass da bei Borussia einiges nachkommt.“ Die jungen Neuzugänge Reece Oxford in der Abwehr und Mickaël Cuisance im Mittelfeld zeigten erneut vielversprechende Ansätze. Denis Zakaria bekam hin und wieder Szenenapplaus, und Julio Villalba feierte gegen Hoffenheim sein Debüt im Fohlendress unter anderem mit einem Treffer im Elfmeterschießen. Hecking stellte aber auch heraus, dass der eigene Nachwuchs in Person von Florian Mayer („sehr ordentlich“) und Kwame Yeboah („sehr engagiert“) durchaus Eindruck hinterließ.

Die Zahl des Turniers: 41.283 Zuschauer kamen zum Telekom Cup in den BORUSSIA-PARK und gaben den Heimdebüts der Neuzugänge Vincenzo Grifo, Reece Oxford, Julio Villalba, Mickaël Cuisance und Denis Zakaria damit einen würdigen Rahmen. Der Schweizer Zakaria jedenfalls zeigte sich im Anschluss an seine beiden Auftritte im neuen Stadion begeistert. „Schade, dass wir beide Spiele knapp verloren haben. Aber ich habe es trotzdem genossen. Hier im BORUSSIA-PARK zu spielen, ist ein Traum für mich.“

Die Randnotiz: Die Vorbereitung dient auch immer dazu, einiges auszuprobieren, gerade wenn noch einige etablierte Spieler fehlen. So spielte Mickaël Cuisance gegen Bremen im zentralen Mittelfeld auf einer offensiven Position und gegen Hoffenheim an der Seite von Christoph Kramer defensiver auf der Doppelsechs. Tobias Strobl, in der vergangenen Saison hauptsächlich im defensiven Mittelfeld eingesetzt, agierte in beiden Spielen in der Innenverteidigung an der Seite von Reece Oxford und machte seine Sache auf dieser Position gut.

Das Medienecho:

Bild am Sonntag: „Bitter für Gladbach: Turnierletzter im eigenen Stadion. Grund: Hecking hatte viele Nachwuchsspieler eingesetzt. Der Trainer gelassen: Sie sollten Erfahrungen sammeln. Und auch beim Elfmeterschießen zeigen, dass sie Verantwortung übernehmen wollen.“

Express: „Nach dem verlorenen Duell im Pokalhalbfinale geghen Frankfurt gingen auch die beiden Elfmeterschießen beim Telekom Cup gegen Werder Bremen und Hoffenheim in die Hose. So bleibt der Borussia beim Heimspiel nur der undankbare vierte Platz.“

Rheinische Post: „Hecking und Manager Max Eberl werden auch nochmal überprüfen, ob dem Kader noch etwas fehlt. Nimmt man die Erkenntnisse des Samstags, müsste noch ein Stürmer kommen mit Coolness vor dem Tor. Es gab zwar recht gute Chancen, aber eben keinen Treffer. Die letzte Entschlossenheit fehlte vor dem Tor.“

Die Personallage: Julio Villalba ist nach seiner im Training erlittenen Gehirnerschütterung beim Telekom Cup zu seinem ersten Einsatz im Trikot des VfL gekommen und wird in den kommenden Testspielen sicherlich noch mehr Spielpraxis sammeln können. Dafür musste Trainer Dieter Hecking kurzfristig auf Nico Elvedi verzichten. Der Abwehrspieler kam wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel nicht zum Einsatz. Kolo (Muskelfaserriss) und Josip Drmic (Rehatraining) fehlten ebenfalls.

Der Ausblick: Am Montag geht es für die Fohlenelf ins knapp einwöchige Trainingslager nach Rottach-Egern an den Tegernsee. Mit Ausnahme von Lars Stindl und Matthias Ginter werden dann auch die Nationalspieler wieder in den Trainingsbetrieb eingebunden. „Das wird die Qualität noch einmal erhöhen“, sagt Hecking. „Wir werden im Trainingslager sicherlich weiter im athletischen Bereich arbeiten und ansonsten dafür sorgen, dass die Gruppe im Zusammenspiel wieder eine Einheit wird und die neuen Spieler integrieren.“

Transferübersicht 2017/18

Stadionführung

Böklunder