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NEWS: 10.08.2017

Der Gegner: Rot-Weiss Essen

Der Gegner: Rot-Weiss Essen
Steht seit April 2016 bei RWE an der Seitenlinie: Trainer Sven Demandt. Foto: imago

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison gastiert Borussia am Freitagabend (20.45 Uhr) im Erstrundenspiel des DFB-Pokals bei Rot-Weiss Essen. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Der Start in die Regionalliga West verlief für die Essener nicht optimal. Zum Auftakt verkauften sie sich bei der U23 von Borussia Dortmund teuer und kamen durch Treffer von Dennis Malura (0:1/27.) und Benjamin Baier (2:2/51.) zu einem achtbaren 2:2. Am vergangenen Wochenende jedoch konnte RWE nicht an die gute Vorstellung anknüpfen und unterlag an der heimischen Hafenstraße dem Wuppertaler SV trotz des zwischenzeitlichen Führungstreffers von Kevin Grund (1:0/5.) mit 1:3. „Nach dem beeindruckenden Start in Dortmund und einer richtig guten Trainingswoche wollten alle das Beste machen – und haben es nicht hingekriegt. Die Mannschaft hat sich wieder einmal selbst zu viel Druck gemacht“, so Trainer Sven Demandt. „Aber das ist jetzt aufgearbeitet und abgehakt.“

Trainer: Sven Demandt steht seit April des vergangenen Jahres bei RWE an der Seitenlinie. In Mönchengladbach ist der 52-Jährige noch bestens bekannt, denn zwischen 2008 und 2015 war er im Fohlenstall tätig. Zunächst war er für zwei Jahre Chefcoach der U19, ehe sich fünf erfolgreiche Jahre mit der U23 anschlossen. Unter anderem führte er die junge Fohlenelf 2015 zur Regionalliga-Meisterschaft. Ab der Saison 2015/16 trainierte Demandt Drittligist SV Wehen Wiesbaden. Anfang März 2016 wurde er dort wegen Erfolglosigkeit beurlaubt. Am 6. April 2016 übernahm er Rot-Weiss Essen, das er in seiner ersten Saison mit fünf Siegen aus den letzten acht Spielen zum Klassenerhalt und zum Niederrheinpokal führte. Seine Trainerkarriere begonnen hatte Demandt von 2003 bis 2006 bei Union Solingen, danach war er für zwei Jahre für die U19 von RW Essen tätig. Auf das Duell mit Borussia freut er sich sehr: „Gladbach ist ein Traditionsklub, das Stadion wird ausverkauft sein und die Stimmung mit Sicherheit heiß werden. Wir werden alles reinwerfen und mit der Unterstützung unserer Fans versuchen, die Sensation zu schaffen.“

System und Aufstellung: Demandt ließ seine Mannschaft in den ersten beiden Regionalligaspielen im 4-2-3-1-System auflaufen. Das Tor hütet der in Mönchengladbach geborene Robin Heller. Die Innenverteidigung vor ihm bilden die beiden drittligaerfahrenen Robin Urban und Philipp Zeiger. Timo Becker ist die erste Alternative für das Abwehrzentrum. Auf den beiden defensiven Außenbahnen haben Routinier Dennis Malura (rechts, 155 Drittligaspiele) und Tolga Cokkosan (links) ihre Plätze sicher. Jan-Steffen Meier und Nico Lucas dürften die Doppel-Sechs bekleiden. Timo Brauer kommt ebenfalls für das Zentrum in Frage. In der offensiven Zentrale ist Kapitän Benjamin Baier, der schon elfmal in der 2. Liga und 92-mal in der 3. Liga auflief, unersetzlich. Auf der rechten Außenbahn spielt Kai Pröger, auf der linken Kevin Grund, Cedric Harenbrock und Roussel Ngankam sind weitere Optionen. Als einzige Spitze ist Ex-Borusse Marcel Platzek unumstritten. David Jansen steht im Angriff als Joker bereit.

Im Fokus: Marcel Platzek: Der 27-jährige ist der Torgarant der Essener. In 133 Regionalligaspielen im RWE-Trikot erzielte 47 Tore und bereitete zusätzlich 33 Treffer vor. 2007 war Platzek vom VfL Repelen zur U19 von RW Essen gewechselt, die damals vom Sven Demandt trainiert wurde. Dort schaffte er im zweiten Jahr den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft, bevor er 2009 zu Borussias U23 wechselte. In vier Jahren beim VfL-Nachwuchs, bei dem er erneut unter Demandt auflief, traf er in 97 Regionalligaspielen 22-mal. 2013 kehrte der damals 23-Jährige nach Essen zurück, wo er schnell zum Leistungsträger avancierte. Der Angreifer freut sich riesig auf das Duell mit seinem Ex-Klub, hat aber ein "familiäres Problem": „Mein Schwiegervater ist glühender Gladbach-Fan“, sagt Platzek, der sich mit seinem Team durchaus Chancen ausrechnet: „Wir haben schon bewiesen, dass wir auch gegen höherklassige Gegner mithalten können. Gerade im Pokalwettbewerb ist alles möglich.“

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