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Borussia News

NEWS: 10.08.2017

"Wir benötigen die richtige Einstellung"

"Wir benötigen die richtige Einstellung"
Trainer Dieter Hecking

In der Pressekonferenz vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal am Freitag (20.45 Uhr) bei Regionalligist Rot-Weiss Essen stellten sich Trainer Dieter Hecking und Sportdirektor Max Eberl den Fragen der Journalisten.

Trainer Dieter Hecking über…

…die personelle Situation: Tobias Strobl hat die Operation gut überstanden. Ich habe heute Morgen kurz mit ihm telefoniert. Er blickt schon wieder nach vorne und hofft, dass wir im DFB-Pokal weit kommen. „Kommt weit, dann kann ich in dieser Saison vielleicht auch noch mal im DFB-Pokal spielen“ – das hat er mir mitgegeben. Kolo ist noch nicht so weit, Mamadou Doucouré ebenfalls noch nicht. Bei Tony Jantschke gehe ich davon aus, dass er uns im Verlauf der nächsten Woche wieder zur Verfügung steht, ähnlich stellt sich die Situation bei Reece Oxford dar. Von daher sind wir defensiv nicht ganz so breit aufgestellt für das erste Pflichtspiel. Aber es sollte trotzdem kein Problem sein. Auch wenn noch jemand ausfallen sollte, sollten wir noch eine Alternative haben.

…die Konkurrenzsituation im Kader: Es gibt Aufstellungen, die für den Trainer ein Problem darstellen, weil man nicht so viele Alternativen hat. Dann ergibt sich die Startformation zwangsläufig. Und es gibt Aufstellungen, die für den Trainer super sind, weil im Kader eine gute Konkurrenzsituation herrscht. Das ist bei uns gegeben. Letztendlich ist es eigentlich egal, ob ein Thorgan Hazard, Ibrahima Traoré, Patrick Herrmann, Fabian Johnson oder Vincenzo Grifo außen spielt, weil alle Qualität haben. Es wird wichtig sein, dass die Qualität auf den Platz kommt. Auch im zentralen Mittelfeld sollte es egal sein, ob ein Christoph Kramer, Denis Zakaria, Jonas Hofmann oder László Bénes spielt. Das sollte auf die Qualität unseres Spiels wenig Einfluss haben. Die Schwierigkeit ist, für das jeweilige Spiel immer die richtigen Typen zu finden, die uns Erfolg bringen. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem, was ich in der Vorbereitung gesehen habe, auch wenn die Ergebnisse hier und da nicht zu den Leistungen in den Spielen gepasst haben. Morgen steht der Kader nun das erste Mal auf dem Prüfstand. Es zählt, was dabei herauskommt.

…die Ausgangsituation: Wir sind der Erstligist. Ich gehe davon aus, dass wir weiterkommen, auch wenn ich die Rahmenbedingungen kenne: das Stadion an der Hafenstraße, die tolle Atmosphäre, das es ein Flutlichtspiel wird, gegen einen hochmotivierten Gegner, der alles reinwerfen wird. Das sind aber alles normale Voraussetzungen. Die Einzigen, die dem entgegenwirken können, sind wir selbst. Wir benötigen die richtige Einstellung, das richtige Zweikampfverhalten und Tempo in unserem Spiel. Sollten wir das hinbekommen, werden wir die nächste Runde im DFB-Pokal erreichen.

…das Stadion an der Hafenstraße: Ich war längere Zeit nicht dort. Mit Alemannia Aachen habe ich schon mal ein Pokalspiel in Essen gewonnen. Früher, als ich noch in unteren Ligen tätig war, war ich immer sehr gerne an der Hafenstraße. Die Stadion-Hymne „Nur der RWE“ ist Kult, die hat sich bei mir eingeprägt. Ich freue mich immer auf solche Spiele. In solchen Stadien bei solchen Traditionsvereinen zu spielen, ist deutlich angenehmer in der ersten Hauptrunde, als wenn man irgendwo auf dem Land spielen muss, wo keine Atmosphäre herrscht und man selbst erst einmal über den Spannungspunkt kommen muss. Das wird morgen Abend nicht der Fall sein. Von der Atmosphäre her wird mindestens Zweitliga-Niveau, wahrscheinlich sogar Erstliga-Niveau herrschen.

Sportdirektor Max Eberl über…

…RWE-Trainer Sven Demandt: Sven Demandt war sieben Jahre bei uns: zwei Jahre als Trainer der U19, fünf Jahre als Trainer der U23. Er hat für sich damals keine Perspektive gesehen, bei uns im Profibereich eine Rolle spielen zu können. Deswegen ist er seinerzeit mit dem Wunsch an mich herangetreten, nach Wehen Wiesbaden in die 3. Liga zu gehen. Was zwei Monate nach seinem Wechsel bei uns im Profibereich passiert ist, ist bekannt. Dass er in der Kürze der Zeit wahrscheinlich auch der erste Kandidat gewesen wäre, der erst einmal die Führung übernommen hätte, wäre sehr wahrscheinlich gewesen.

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