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NEWS: 12.08.2017

"Wir wurden für unseren Siegeswillen belohnt"

"Wir wurden für unseren Siegeswillen belohnt"
Kurz nach seiner Einwechslung erzielte Jonas Hofmann den wichtigen 1:1-Ausgleich.

Jonas Hofmann spricht im Interview über den gestrigen Pokalfight, seinen Ausgleichstreffer und den kommenden Bundesliga-Auftakt gegen den 1. FC Köln.

Jonas, herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Warum habt ihr es so spannend gemacht?

Hofmann: Ich finde, wir sind gut in die Partie gekommen, doch nach ungefähr 20 Minuten sind wir etwas aus der Bahn geraten. In dieser Phase fiel dann auch noch das Gegentor, das uns in dieser Form natürlich nicht passieren darf. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. In so einem Spiel muss man einfach dranbleiben und weiter den Siegeswillen in sich tragen. Das haben wir gemacht und dafür sind wir belohnt worden.

Was haben die Essener so gut gemacht, dass es lange Zeit über bei ihrer 1:0-Führung blieb?

Hofmann: Es ist natürlich schwierig gegen so einen tiefstehenden Gegner seine Möglichkeiten zu finden, besonders wenn er 1:0 in Führung ist und das Publikum enorm mitgeht. Wir waren gut auf das Spiel eingestellt und wussten, dass Essen sich durch die Härte im Zweikampf auszeichnet und viel über lange Bälle kommt. Das haben sie sich wahrscheinlich vorgenommen und haben es auch auf den Platz gebracht. Doch wir haben im Vorfeld gesagt, dass wir nicht auf den Gegner, sondern auf uns selbst schauen wollen. Wir wussten, wenn wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, gewinnen wir das Spiel.

Kurz nach deiner Einwechslung ist dir der Ausgleich gelungen. Hast du den Treffer noch vor Augen?

Hofmann: Ich habe gesehen, dass Lars angespielt wurde. In diesem Moment habe ich gehofft, dass er den Ball durchstecken wird – das hat er zum Glück auch getan. Mein erster Torschuss war eher mau, aber dafür saß der zweite Versuch. Egal wie er reingegangen ist – Hauptsache er war drin. Danach haben wir es meiner Meinung nach gut weitergespielt und verdient das 2:1 gemacht.

Was ist das für ein Gefühl, in so eine Partie zu kommen, in der es vorne einfach nicht klappen will?

Hofmann: Natürlich spielt der Kopf in der ersten Runde des DFB-Pokals eine Rolle, wenn man vor so einer tollen Kulisse wie an der Hafenstraße spielt. Da ist es wichtig, im Tunnel zu bleiben. Man muss sich vor Augen halten, dass es nur eine gute Aktion braucht, damit die Partie wieder offen ist. Schon beim Warmmachen habe ich das Spiel beobachtet und geschaut, wo sich Möglichkeiten bieten würden. Da hat man nicht viel Zeit, nervös zu werden und sich Gedanken zu machen. Der Trainer hat dann mit meiner Einwechselung ein gutes Näschen bewiesen. (lacht) Ich war froh, dass uns der Ausgleich noch relativ früh gelungen ist, so hatten wir die Zeit, das Spiel noch komplett zu unseren Gunsten zu drehen.

Am kommenden Sonntag steht bereits die erste Partie in der Bundesliga an: Zuhause trefft ihr auf den 1. FC Köln. Was erwartest du vom Derby?

Hofmann: Wir freuen uns alle sehr auf dieses Spiel, denn es wird von Beginn an richtig zur Sache gehen. Doch kurz und knapp gesagt: Für uns zählen in dieser Partie nur die drei Punkte.

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