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Borussia News

NEWS: 26.08.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Enttäuschte Gesichter bei den Borussen nach dem Abpfiff.

Wir haben uns nach dem 2:2 der Fohlenelf beim FC Augsburg in beiden Lagern umgehört.

Oscar Wendt: Die erste Halbzeit war von unserer Seite wesentlich besser als die zweite. Ich bin am Ende sehr enttäuscht, weil wir so spät noch das Ausgleichstor bekommen haben. Das ist einfach ärgerlich. Augsburg hat einfachen Fußball mit vielen langen Bällen und vielen Flanken gespielt, sie waren körperlich sehr präsent und haben das in der zweiten Hälfte gut gemacht.

Patrick Herrmann: Dass ich mein 200. Bundesliga-Spiel für Borussia gemacht habe, bedeutet mir sehr viel. So viele Spiele für einen Klub können nicht allzu viele Spieler aufweisen, daher bin ich da schon ein wenig stolz drauf. Dass ich nur in 23 Spielen über 90 Minuten auf dem Platz stand, spielt keine so große Rolle für mich. Was zählt ist die Leistung über die Jahre. Die war, glaube ich, nicht so schlecht, sonst wären es keine 200 Spiele geworden. Nichtsdestotrotz hätte ich heute gerne gewonnen. Vor allem, dass wir das Gegentor so spät bekommen, ist ärgerlich.

Dieter Hecking (Trainer Borussia): Aus meiner Sicht muss ich die erste Halbzeit meiner Mannschaft herausstellen, wie wir da kombiniert haben, das war teilweise herausragend. Wir haben es dann in dieser Phase verpasst, durch die große Chance von Thorgan Hazard die Zeichen frühzeitig auf Sieg zu stellen. Für die zweite Hälfte muss ich Augsburg ein Kompliment machen. Da haben sie uns mit vielen langen Bällen Probleme bereitet. Wir haben die zweiten Bälle nicht bekommen, weil Augsburg sehr gut nachgerückt ist. Aufgrund der zweiten Hälfte war es ein gerechtes Unentschieden. Meine Mannschaft muss sich ankreiden lassen, in der zweiten Hälfte zu wenig für eine Entlastung getan zu haben. Unterm Strich steht eine hervorragende erste Halbzeit und eine zweite, in der wir mehr hätten tun müssen

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): Wir haben bis zur Halbzeit gebraucht, um uns von der Gladbacher Antwort auf unsere schnelle Führung zu erholen. In der zweiten Hälfte hat meine Mannschaft dann eine richtig gute Leistung gebracht. Wenn ich mir die Szene in der ersten Hälfte noch einmal anschaue, in der Vestergaard den Ball im Strafraum an die Hand bekommt, kann ich nicht nachvollziehen, warum der Video-Assistent da nicht eingegriffen hat. Da hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen.

Max Eberl (Sportdirektor Borussia): Wenn so spät der Ausgleich fällt, schmerzt das natürlich, aber man muss fairerweise auch sagen, dass Augsburg den Punkt aufgrund der zweiten Halbzeit verdient hat. Wir waren beeindruckt von den ersten fünf Minuten der Augsburger nach der Pause. Dann haben wir uns nicht mehr richtig befreien können. Eine Angriffswelle der Augsburger kam nach der anderen, und wir haben es nicht mehr geschafft, das Spiel zu beruhigen.

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