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Borussia News

NEWS: 20.09.2017

„Es war etwas Spezielles“

„Es war etwas Spezielles“
Tobias Sippel hielt gegen Stuttgart auch in seinem dritten Bundesligaspiel für Borussia seinen Kasten sauber.

Wir haben uns nach dem 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart mit Tobias Sippel über das Spiel, seinen ersten Bundesliga-Einsatz seit 493 Tagen und die anstehende Partie gegen Dortmund unterhalten.

Tobi, du hast nun drei Bundesligaspiele für Borussia absolviert, jedes Mal hieß das Endergebnis 2:0...

Sippel: Es ist immer schön, wenn man zu Null spielt. Aber wir müssen die Kirche im Dorf lassen, das darf man jetzt nicht überbewerten. Es waren nur drei Spiele, von daher ist das überschaubar. Von mir aus hätten wir gestern auch 3:1 gewinnen können. Hauptsache, wir haben die drei Punkte.

Was war das für ein Gefühl, nach so langer Zeit mal wieder in einem Ligaspiel auf dem Platz zu stehen?

Sippel: Es war etwas Spezielles. Natürlich habe ich mich gefreut, dass ich jetzt mal wieder dran war – auch wenn es natürlich nicht schön ist, dass Yann sich verletzt hat. Da ich nicht so oft spiele, ist schon ein bisschen Anspannung dabei gewesen. Aber mit dem Anpfiff war die Anspannung verflogen. Wir hatten aber einige Testspiele in den vergangenen Wochen. Das war eine gute Vorbereitung. Von daher war es kein kompletter Kaltstart.

Wie schwierig ist es, als zweiter Torhüter in der Regel nicht zum Einsatz zu kommen, dann aber plötzlich gefragt zu sein?

Sippel: Ich habe vor drei Jahren die Entscheidung getroffen, von Kaiserslautern nach Mönchengladbach zu wechseln. Mir war bewusst, was in meiner Rolle als Nummer zwei auf mich zukommt. Wenn man weiß, man kommt als zweiter Torwart zu einem Verein und hat den Nationaltorwart der Schweiz vor sich, kann man keinen Anspruch stellen. Yann ist in der Regel nicht viel verletzt, aber ab und an passiert es doch. Und dann muss man als Ersatztorwart vom Kopf her klar sein. Man muss wissen, dass man womöglich nur für diesen einen Tag gebraucht wird und dann seine Leistung abrufen. Aber die Mannschaft macht es mir leicht. Unser Training ist immer hochprofessionell, man wird immer gefordert. Das Niveau ist wie in einem normalen Spiel.

Wieso habt ihr euch gestern in der ersten Halbzeit etwas schwergetan?

Sippel: In Heimspielen stehen unsere Gegner noch tiefer und verschieben gut. Da müssen wir natürlich bessere Lösungen finden als in der ersten Hälfte. Wir haben die Probleme aber knallhart in der Pause angesprochen. In der zweiten Hälfte war es besser. Wir waren zielstrebiger nach vorne und sind öfter über Außen durchgekommen. Wir hatten uns speziell vorgenommen, die Räume dort zu nutzen. Das haben wir beim 1:0 durch Raffael gut gemacht. Hinten haben wir nicht viel anbrennen lassen. Wir wollten kompakt stehen, das haben wir geschafft.

Nun steht am Samstag (18.30 Uhr) das Topspiel bei Borussia Dortmund an. Wie stehen die Chancen auf einen weiteren Einsatz und was erwartest du für ein Spiel?

Sippel: Yann sagt, er fühlt sich schon wieder relativ gut. Aber wir müssen abwarten, ob es bei ihm schon für Samstag wieder reicht. In den nächsten Tagen wissen wir mehr. Dortmund wird wahrscheinlich vor allem in der eigenen Offensive mehr Gegenwehr leisten. Wir werden noch mehr gefordert sein. Aber am Ende ist es egal, gegen wen wir spielen. Wir haben eine so große Qualität, dass wir gegen jede Mannschaft bestehen können.

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