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NEWS: 21.09.2017

Der Gegner: Borussia Dortmund

Der Gegner: Borussia Dortmund
Viel Grund zum Jubeln: Der BVB ist in dieser Bundesligasaison noch ohne Niederlage und ohne Gegentor. Foto: DFL

Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert Borussia am 6. Bundesliga-Spieltag bei Borussia Dortmund. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Borussia Dortmund führt die Tabelle der Bundesliga an und ist nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen sowie ohne Gegentor. Seit 450 Minuten ist der BVB nicht mehr bezwungen worden und hat damit einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Vier Siege und ein Unentschieden gelangen dem Team von Trainer Peter Bosz in der Liga bislang, zuletzt gab es deutliche Siege beim Hamburger SV (3:0) und gegen den 1. FC Köln (5:0). Davor setzte es jedoch eine Niederlage: am ersten Spieltag der UEFA Champions League bei den Tottenham Hotspur (1:3).

Trainer: Peter Bosz ist seit dieser Saison für den BVB verantwortlich. Der 53-jährige Niederländer arbeitet seit 17 Jahren an der Seitenlinie, begonnen hatte er seine Trainerkarriere bei seinem Heimatverein AGOVV Apeldoorn. Zuletzt arbeitete er für Maccabi Tel Aviv und Ajax Amsterdam. Mit Ajax hatte Bosz in der vergangenen Spielzeit das Finale der UEFA Europa League erreicht, dort jedoch gegen Manchester United den Kürzeren gezogen. Schon bei dem niederländischen Traditionsverein hatte der Ex-Profi einen schnellen Offensivfußball mit aggressivem Pressing spielen lassen. So lässt er nun auch den BVB auf dem Feld agieren. „Bosz ist ein bisschen wie Pep Guardiola, er hat eine ausgeprägte Gewinner-Mentalität und verfolgt immer seine Prinzipien und mag keine langen Bälle, er liebt das schnelle, kurze Spiel“, sagt Jordi Cruyff, der 2016 als Manager von Tel Aviv ein halbes Jahr lang mit Bosz zusammenarbeitete. Bislang funktioniert das System hervorragend in Dortmund: Der Niederländer ist der erste Bundesliga-Trainer in der Geschichte, der in seinen ersten fünf Partien ohne Gegentor geblieben ist.

System und Aufstellung: Anders als unter Thomas Tuchel, der verschiedene Systeme spielen ließ und häufig innerhalb einer Partie taktische Anpassungen vornahm, spielt Dortmund unter Bosz stets in einem 4-3-3-System. Im Tor ist Roman Bürki gesetzt. In der Viererkette vor ihm dürften die Plätze verteilt sein: Lukasz Piszczek läuft auf rechts auf, Marc Bartra und Sokratis heißt das Innenverteidiger-Duo. Sollte Bartra jedoch weiter unter Adduktorenbeschwerden leiden und ausfallen, würde Ömer Toprak für ihn in die Startelf rücken. Auf der linken Abwehrseite ist nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Marcel Schmelzer Dan-Axel Zagadou erste Wahl, Jeremy Toljan ist eine weitere Option. Die Dreierreihe im Mittelfeld wird im Zentrum von Nuri Sahin besetzt. Um die beiden anderen Positionen bewerben sich der ehemalige Borusse Mahmoud Dahoud, Mario Götze und Gonzalo Castro. Julian Weigl dürfte nach seiner langen Verletzungspause eher noch kein Kandidat für die Startelf sein. In der Offensive ist als Spitze Pierre-Emerick Aubameyang unangefochten. Auf den Außenbahnen hingegen kann Bosz zwischen Christian Pulisic, Maximilian Philipp, Andrey Yarmolenko und Shinji Kagawa wählen. Raphaël Guerreiro (Reha nach Knöchelbruch), Marco Reus (Kreuzbandteilriss) und André Schürrle (Faserris) fehlen verletzt.

Im Fokus: Andrey Yarmolenko: Nach dem Abgang von Ousmane Dembélé verpflichtete der BVB für 25 Millionen Euro Andrey Yarmolenko von Dynamo Kiew für die rechte Außenbahn. Wie Dembélé ist der 27-jährige Ukrainer beidfüßig, ansonsten aber ein anderer Spielertyp. Der 1,90 Meter-Hüne bringt Robustheit ins Offensivspiel des BVB sowie Zielstrebigkeit und Zug zum Tor. Außerdem schießt er bereits nach wenigen Einsätzen für Dortmund die Standards bei den Dortmundern. Seine Klasse stellte er bereits in den wenigen Spielen für die Schwarz-Gelben unter Beweis. In der UEFA Champions League schoss er bei den Tottenham Hotspur einen Treffer, gegen Köln bereitete er zwei Tore vor, gegen Hamburg servierte er einen Treffer. „Schon brutal, wie schnell er den Unterschied macht. In jedem Spiel ein Tor oder einen Assist hat. Auch im Eins-gegen-Eins ist er schwer zu stoppen", sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Und auch Peter Bosz freut sich über die gelungene Integration des 72-maligen Nationalspielers der Ukraine: „Andrey ist noch nicht lange da, aber er versteht sich sehr gut mit den Mitspielern.“

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