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NEWS: 29.09.2017

„Müssen den Kopf wieder hochnehmen“

„Müssen den Kopf wieder hochnehmen“
Trainer Dieter Hecking

In der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hannover 96 sprach Trainer Dieter Hecking über…

…die Niederlage in Dortmund: Niemand verliert gerne 1:6. Wir waren alle nicht glücklich über das Spiel. Das ist auch in den Aussagen meiner Spieler zum Ausdruck gekommen. So ein Ergebnis kann mal passieren, aber die Art und Weise war nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Mit dem Defensivverhalten waren wir überhaupt nicht einverstanden. Wir haben das am Sonntagmorgen klar angesprochen und hatten zwei Tage an dieser Niederlagen zu knabbern. Der Fußball ist aber schnelllebig. Am Samstag steht das nächste Spiel an, da müssen wir den Kopf wieder hochnehmen. Wir hatten zwei gute Trainingstage. Die Mannschaft hat im Training das Feuer entwickelt, das wir am Samstag brauchen werden, um gegen Hannover zu gewinnen. Das gilt es jetzt bis Samstag zu transportieren.

…mögliche personelle Veränderungen: Die ganze Mannschaft ist nun gefordert – wie wir im Trainerstab auch. Die ganze Mannschaft sind nicht nur die elf Spieler, die in Dortmund auf dem Platz standen. Ob es personelle Konsequenzen gibt, kann ich noch nicht sagen. Wir haben immer noch sechs verletzte Spieler. Kwame Yeboah und Vincenzo Grifo haben jetzt zwei Tage mit der Mannschaft trainiert, sie können aber noch nicht bei 100 Prozent sein. Jonas Hofmann und Raúl Bobadilla waren vor dem Spiel in Dortmund angeschlagen. Das muss ich auch berücksichtigen. Deshalb kann es sein, dass die gleiche Elf wie in Dortmund die Chance bekommt, sich zu rehabilitieren. Es kann aber auch sein, dass der eine oder andere Spieler neu in die Startelf hereinkommt.

…eine mögliche Rückkehr von Yann Sommer: Ich wäre froh, wenn Yann am Samstag wieder spielen könnte, hätte aber auch keine Bauchschmerzen, wenn es wieder Tobias Sippel sein sollte. Er genießt unser volles Vertrauen. Das hat er in den vergangenen Spielen durch gute Leistungen zurückgezahlt. Wenn Tobi am Samstag wieder im Tor steht, wird er wieder ein gutes Spiel machen, weil er ein exzellenter Torwart ist. Ich bin froh, so eine Nummer Zwei zu haben. Aber wir wissen auch, was Yann für die Mannschaft bedeutet.

…Hannover 96: Hannover hat sehr viel Selbstvertrauen getankt. Die Mannschaft hat saisonübergreifend eine gute Serie ohne Niederlage hingelegt. Das ist eine Einheit, das merkt man in jeder Phase des Spiels. Der Erfolg schweißt sie zusammen. Sie sind am ersten Spieltag in Mainz etwas glücklich zum Sieg gekommen, gegen Schalke haben sie aber verdient gewonnen. Das gibt natürlich Selbstvertrauen. In Freiburg oder Wolfsburg waren sie am Rande einer Niederlage, das darf man auch nicht verschweigen, aber sie machen es gut. Die Ausbeute von zwölf Punkten nach sechs Spielen ist für einen Aufsteiger sehr gut. Davor muss man Respekt haben.

…die Torbilanz der Stürmer: Unsere letzten fünf Tore wurden alle durch Stürmer erzielt. Leider haben wir auch acht Gegentore bekommen. Das ist die Balance, die man als Trainer hinbekommen muss. Thorgan Hazard hätte in Dortmund ein Tor machen müssen – das weiß er selbst. Er war eigentlich der torgefährlichste Stürmer auf dem Platz. Dass er trotzdem keinen Treffer erzielt hat, wurmt ihn sehr. Es gibt nur eine Möglichkeit: Ihm weiterhin das Vertrauen zu schenken und an seine Stärke zu erinnern.

…Reece Oxford: Reece hat in den letzten Wochen ein Schritt nach vorne gemacht. Er ist ein junger, talentierter Innenverteidiger. Wenn er seine Chance kriegen sollte, dann muss er sie nutzen. Unsere jungen Spieler machen mir sehr viel Freude. Sie sind nicht so weit weg, dass sie nicht auch mal reingeworfen werden können. Das sieht man auch an Michaël Cuisance . Er hat immerhin schon zwei Einsätze in der Bundesliga gehabt. Julio Villalba hat einen Kurzeinsatz gehabt. Das war im Vorfeld der Saison gar nicht so geplant, weil wir dachten, dass die Jungen mehr Zeit brauchen, um sich an das Niveau zu gewöhnen. Aufgrund der personellen Situation und aufgrund der Leistung, die sie im Training und den Testspielen angeboten haben, haben sie sich aber schon jetzt als wettbewerbstauglich erwiesen.

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