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NEWS: 30.09.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Kapitän Lars Stindl lobte die Einstellung seines Teams.

Nach dem 2:1 (0:0) der Fohlenelf gegen Hannover 96 haben wir uns umgehört und in beiden Lagern Stimmen zur Begegnung gesammelt.

Lars Stindl: Es war natürlich kein guter Auftritt von uns vergangenes Wochenende in Dortmund. Deshalb haben wir versucht, es heute deutlich besser zu machen. Wir sind ehrlich genug zu sagen, dass das auch kein optimales Spiel von uns war, aber wir haben die Grundtugenden gezeigt, die Bereitschaft, den Willen und die Leidenschaft, die man in dieser Saison braucht, um in dieser ausgeglichenen Bundesliga die Spiele zu gewinnen. Es war ein ganz schwieriges Spiel für uns gegen eine Mannschaft, die mit viel Selbstvertrauen und Qualität hierher gekommen ist. Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen. In den Phasen, in denen wir immer am Drücker waren, haben wir aber auch Chancen zugelassen. Aber wir haben nicht aufgesteckt und bis zum Ende daran geglaubt, zu gewinnen, auch wenn nicht alles gelungen ist.

Yann Sommer: Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, dass es den Videoschiedsrichter gibt. Es ist ein komisches Gefühl, wenn man auf die Entscheidung wartet. Man weiß nie, in welche Richtung es geht. Ich habe natürlich darauf gehofft, dass die Entscheidung zu unseren Gunsten ausfällt. Hannover hat mit viel Selbstvertrauen gespielt. Das hat sich die Mannschaft in den letzten Wochen verdient. Sie haben ein gutes Team mit viel Qualität. Wir haben es aber vor allem in der zweiten Halbzeit gut gegen sie gemacht, als wir sie in die eigene Hälfte gedrückt haben. Zwar hatte Hannover auch noch eine Riesenchance durch Harnik, als der Ball an die Latte gegangen ist. Aber im Großen und Ganzen ist es ein verdienter Sieg. Für mich ist es schön, wieder im Tor stehen zu können. Ich bin froh, dass wir heute diesen wichtigen Heimsieg errungen haben.

Vincenzo Grifo: Es tut mir sehr gut, dass ich wieder auf dem Platz stehen kann. Ich bin mit Herz und Leidenschaft dabei und habe probiert, das nach meiner Einwechslung einzubringen. Ich bin froh, dass die Entscheidung am Ende zu unseren Gunsten gefallen ist. Ich habe mir den Ball in der Szene etwas zu weit vorgelegt, es gibt dann aber definitiv einen Kontakt am Schienbein. Wir haben den Elfmeter Gott sei Dank reingemacht und freuen uns, dass wir damit den Sieg geholt haben. Das Knie macht einen stabilen Eindruck. In der Länderspielpause kann ich jetzt gut weiterarbeiten.

Trainer Dieter Hecking: Wir wussten, dass Hannover heute ein selbstbewusster Gegner sein würde. Und in der einen oder anderen Situation hat man bei uns gemerkt, dass man ein 1:6 nicht mal eben so wegsteckt. Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, mehr Risiko einzugehen. Nach der Pause sind wir erst einmal nicht gut reingekommen, haben dann aber zunehmend Fahrt aufgenommen und uns ins Spiel reingebissen. In dieser Phase sind wir verdient in Führung gegangen, haben aber ärgerlicherweise schnell den Ausgleich bekommen. Danach war es ein offener Schlagabtausch, es ging hin und her. Ich muss meiner Mannschaft am Ende ein Riesen-Kompliment machen. Wenn man auf die Tabelle schaut, sieht man, dass wir im grünen Bereich sind.

Sportdirektor Max Eberl: Wir strotzen momentan einfach nicht vor Selbstbewusstsein. Das hat man in diesem Spiel gemerkt. Wir haben uns in den ersten Minuten echt schwer getan. Im Laufe der ersten Halbzeit haben wir uns dann immer mehr Spielanteile erarbeitet, ohne aber zwingend zu sein. Die zweite Halbzeit haben wir mit ein, zwei unglücklichen Situationen begonnen, aber dann hat die Mannschaft eine Reaktion gezeigt und sich gewehrt. Sie hat Leidenschaft gezeigt und trotzdem die Ruhe bewahrt. Michaël Cuisance kann besondere Momente erzeugen. Fußballerisch ist es ganz besonders, was er macht. Er muss sich an die Bundesliga noch gewöhnen. Es ist momentan noch offensiv riskant, wie er spielt. Er kann uns mit seinen Qualitäten schon weiterhelfen. Es war auch gut, dass wir von der Bank gut nachlegen konnten. Wir haben bis jetzt eine ordentliche Saison gespielt. Ich hoffe, dass wir nach der Länderspielpause in Bremen nachlegen können.

André Breitenreiter (Trainer Hannover 96): Das ist Fußball. Die Jungs sind echt niedergeschlagen. Ich bin das weniger, weil ich finde, dass wir eine starke Leistung gezeigt haben. Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen. Wir haben im 4-1-4-1 versucht, schnell umzuschalten, kompakt zu stehen und wenig zuzulassen. Wir waren in der Spieleröffnung sehr mutig und haben oft gute spielerische Lösungen gefunden. Nach der Pause haben wir so weitergemacht, aber der Druck wurde größer. Gladbach war über Standards immer gefährlich. Nach dem Ausgleich hatten wir die Riesenchance, selbst in Führung zu gehen. Salif Sané hat dann in der Nachspielzeit leider die falsche Entscheidung getroffen, ins Tackling zu gehen. Ich mache ihm aber keinen Vorwurf. Die Entscheidung auf Elfmeter war aber richtig.

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