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Borussia News

NEWS: 12.10.2017

"Es wird eine schwierige Aufgabe"

"Es wird eine schwierige Aufgabe"
Jannik Vestergaard spielte vor seinem Wechsel zu Borussia anderthalb Jahre für Bremen.

Vor seiner Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte haben wir mit Jannik Vestergaard über das bevorstehende Spiel bei Werder Bremen gesprochen.

Jannik, kannst du dich erinnern, wann du das letzte Mal in der Bundesliga nicht in Borussias Startelf gestanden bist?

Vestergaard: Da mir diese Frage kürzlich erst gestellt wurde, weiß ich es: Es war letztes Jahr beim Auswärtsspiel in Dortmund.

Stimmt, das war am 3. Dezember 2016. Seitdem warst du nie verletzt, hast jede Bundesligapartie durchgespielt. Gibt es dafür ein Geheimnis?

Vestergaard: In meiner Karriere hatte ich bislang immer das Glück, von größeren Verletzungen verschont geblieben zu sein. In Hoffenheim habe ich mir mal ein paar Bänder gerissen und das Syndesmoseband angerissen, ansonsten ist mir nie etwas passiert. Ein Geheimnis dafür gibt es aber nicht. Ich denke, dass mein Körper die Belastung des Fußballspielens einfach ganz gut verkraftet.

Am Samstag geht es für euch nach Bremen, wo du in anderthalb Jahre ebenfalls nur drei Bundesligapartien verpasst hast. Ist die Rückkehr ins Weserstadion immer noch etwas Besonderes für dich?

Vestergaard: Definitiv. Ich hatte eine gute Zeit in Bremen, habe dort viele schöne Momente erlebt. Natürlich gab es auch den einen oder anderen Moment, der weh tat, doch alles in allem erinnere ich mich gerne an die Zeit in Bremen zurück.

Hast du noch Kontakt zu ehemaligen Teamkollegen?

Vestergaard:Es gibt natürlich ein paar Beziehungen, die geblieben sind. Thomas Delaney kenne ich schon seit der Kindheit. Wir haben mit acht Jahren schon in Kopenhagen zusammengespielt. Mit Theo Gebre Selassie und Zlatko Junuzovic habe ich mich immer gut verstanden, Aron Johannsson wohnt jetzt in meiner Wohnung.

Mit Thomas Delaney warst du in den vergangenen Tagen auch gemeinsam auf Länderspielreise. Habt ihr da schon über das bevorstehende Bundesligaduell gesprochen?

Vestergaard: Natürlich war es kurz ein Thema, dass wir am Sonntag gegeneinander spielen, aber der Fokus lag ganz klar auf der Nationalmannschaft. Wir hatten zwei wichtige Spiele in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft und haben ja zum Glück auch die Play-offs erreicht.

Im dänischen Nationalteam bist du ja auch wieder auf Andreas Christensen getroffen, mit dem du in der vergangenen Saison bei Borussia das Innenverteidigerduo gebildet hast. Nun ist Matthias Ginter an deiner Seite. Was unterscheidet die beiden?

Vestergaard: Andreas und ich kennen uns seit vielen Jahren. Jeder wusste, wie der andere tickt, deshalb lief bei uns vieles über Intuition ab. Matze und ich uns müssen uns das noch erarbeiten. Wir haben, so finde ich, ordentlich angefangen, wissen aber, dass wir auch noch Luft nach oben haben. Aber mit jedem Spiel mehr wachsen wir zusammen.

Werder wartet in dieser Saison noch auf den ersten Sieg. Macht es die Aufgabe dadurch am Sonntag etwas leichter oder sogar schwieriger?

Vestergaard: Das ist schwer zu sagen. Die Bremer haben jedenfalls viel besser gespielt als es ihre Punktausbeute widerspiegelt. Sie haben eine sehr stabile Mannschaft, die schwer zu bespielen ist. Der Ausfall eines Klassestürmers wie Max Kruse tut ihnen natürlich weh. Uns hilft sein Fehlen vielleicht ein wenig, es wird aber trotzdem eine schwierige Aufgabe. Dennoch fahren wir nach Bremen, um möglichst drei Punkte mitzunehmen.

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