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Borussia News

NEWS: 13.10.2017

Der Gegner: Werder Bremen

Der Gegner: Werder Bremen
Die Bremer warten in dieser Saison noch auf ihren ersten Sieg. Foto: DFL

Am Sonntag (18 Uhr) gastiert Borussia am bei Werder Bremen. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Werder Bremen wartet trotz teilweise guter Leistungen nach sieben Spieltagen noch auf den ersten Saisonsieg. Allerdings sind die Hanseaten seit drei Partien ungeschlagen: Dem 1:1 beim VfL Wolfsburg folgten zwei torlose Remis gegen den SC Freiburg und zuletzt beim Hamburger SV. Zuvor hatte Werder bei 1899 Hoffenheim (0:1) und gegen Bayern München (0:2) verloren, 1:1 bei Hertha BSC und 1:2 gegen Schalke 04 gespielt. In der Tabelle stehen die Norddeutschen momentan mit vier Zählern auf Rang 17. In der Länderspielpause bestritt Bremen ein Testspiel bei Drittligist SV Meppen, dieses endete unentschieden (3:3).

Trainer: Alexander Nouri ist seit September des vergangenen Jahres der Verantwortliche an der Seitenlinie bei Werder Bremen. Nach der Entlassung von Viktor Skripnik hatte er das Traineramt zunächst interimsmäßig übernommen, wenige Wochen später bekam der 38-Jährige schließlich eine Festanstellung. Nouri begann seine Trainerkarriere 2010 als Athletikcoach bei Regionalligist VfB Oldenburg, bei dem er später auch als Co-Trainer, Cheftrainer und Sportlicher Leiter tätig war. Zu Beginn der Saison 2014/15 fungierte Nouri als Bindeglied zwischen der Bundesliga-Mannschaft und der U23 von Werder, ab Oktober 2014 wurde er Cheftrainer der Regionalliga-Mannschaft. Mit ihr wurde er Meister und stieg in die 3. Liga auf. Zur aktuellen Situation der Bremer sagt Nouri: „An den ersten zehn Spieltagen schauen die Pessimisten und die Optimisten auf die Tabelle. Die Realisten gucken erst danach drauf. Der sportliche Prozess lässt sich erst dann wirklich bewerten.“

System und Aufstellung: Bis auf Max Kruse (Schlüsselbeinbruch) hat Nouri vermutlich alle Leistungsträger an Bord. Kapitän Zlatko Junuzovic (nach Achillessehnenproblemen) steht ebenso zur Verfügung wie Abwehrchef Lamine Sané (nach Knieblessur). Werder läuft in der Regeln in einem 3-5-2-System auf. In der Dreierkette vor dem Torwart Jiri Pavlenka dürften die Innenverteidiger Niklas Moisander und Sané gesetzt sein. Um den dritten Posten streiten sich Milos Veljkovic und Robert Bauer. Auf den beiden Außenbahnen werden Theo Gebre Selassie (rechts) und Ulisses Garcia (links) erwartet. Auf der „Sechs“ wird entweder Philipp Bargfrede oder Maximilian Eggestein beginnen, die beiden Positionen davor ist mit Junuzovic und Thomas Delaney zu rechnen. Erste Alternativen sind Florian Kainz und Izet Hajrovic. Das Angriffsduo könnten Ishak Belfodil und Fin Bartels bilden. Offensiv sind Jerome Gondorf, der aber unter der Woche wegen einer Schulterblessur aussetzen musste, und Eggstein weitere Optionen.

Im Fokus: Jiri Pavlenka: Nachdem die Bremer in den vergangenen Jahren immer wieder Schwierigkeiten auf der Torwartposition hatten, haben sie in dieser Saison mit dem tschechischen Torwart eine unumstrittene Nummer eins. Der 25-Jährige wechselte im Sommer von Slavia Prag zu den Hanseaten. "Er hat einen guten Weg genommen, den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft und mit konstant guten Leistungen zum Erfolg von Prag in der vergangenen Spielzeit beigetragen“, sagte Sportchef Frank Baumann bei seiner Verpflichtung. Pavlenka, ein 1,96-Meter-Hüne, gilt als ruhiger und eher introvertierter Typ, der insbesondere stark auf der Linie und im Eins-gegen-Eins ist. Fußballerisch und bei der Strafraumbeherrschung gab es zwar den einen oder anderen kleinen Wackler, dennoch erwies sich Pavlenka in den ersten sieben Partien als sicherer Rückhalt seines Teams. Insgesamt kassierte er erst sieben Gegentore, in den beiden vergangenen Partien hielt er seinen Kasten sogar gänzlich sauber.

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