NEWS: 04.11.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Jannik Vestergaard erzielte den Ausgleichstreffer.

Nach dem 1:1 (0:1) im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 waren in beiden Lagern auf Stimmenfang.

Jannik Vestergaard: So wie das Spiel gelaufen ist, müssen wir heute mit dem Punkt zufrieden sein. Es war überhaupt kein guter Tag von uns. Für die Ansprüche, die wir an uns selbst haben, war das nicht zufriedenstellend. Es war enttäuschend. Mainz ist verdient in Führung gegangen. Wir waren nicht richtig im Spiel, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, wenn wir in Ballbesitz waren. Wir hatten viele Ballverluste und einfache Fehler.

Lars Stindl: Wir haben uns das heute anders vorgestellt. Wir wollten eigentlich da weiter machen, wo wir in Hoffenheim aufgehört haben. Das haben wir nicht hinbekommen, haben eine ganz schlechte erste Halbzeit gespielt und keine Lösungen im Spiel nach vorne gehabt. Die Mainzer haben es in dieser Phase auch sehr gut gemacht, waren immer wieder gefährlich nach vorne und haben uns das Leben schwer gemacht. Glücklicherweise haben wir dann Moral gezeigt und durch die Emotionen, die aufkamen, die eine oder andere Chance kreiert. Wir haben dann noch den Ausgleich gemacht. Aber alles in allem war das heute ein bisschen glücklich.

Yann Sommer: Die Mainzer haben sich heute sehr gut gewehrt und uns damit das Leben schwer gemacht. Wir haben keine gute erste Halbzeit gezeigt, hatten viele Ballverluste, haben zu wenig Zweikämpfe gewonnen und Mainz zu viel Räume gelassen. Wir waren einfach nicht im Spiel. Mainz ist dadurch zu ein paar guten Möglichkeiten gekommen und in Führung gegangen. Die zweite Halbzeit war dann viel besser von uns. Wir konnten deutlich mehr Druck erzeugen und hatten viel mehr Spielkontrolle. Dadurch sind wir auch zu guten Möglichkeiten gekommen. Mainz hatte aber auch im zweiten Abschnitt noch ein paar Konterchancen. Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, es dann in der zweiten aber gut gemacht. Deswegen nehmen wir den Punkt gerne mit.

Trainer Dieter Hecking: Wir sind heute sehr schwer ins Spiel reingekommen, waren gedanklich und im Spielaufbau zu langsam. Wir haben es nicht geschafft, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Die Balance stimmte nicht, und wir haben dem Gegner zu viele Räume gelassen. Mainz hat es aber auch sehr ordentlich gegen den Ball gemacht. In der zweiten Halbzeit wurde es mit viel Aufwand, Willen und Leidenschaft unsererseits besser. Wir haben versucht, das Spiel zu drehen und sind dann durch einen Standard zum Ausgleich gekommen. Danach haben wir Mainz wieder zu viele Räume gegeben, in die sie kontern konnten. Dadurch hatte man das Gefühl, dass Mainz näher am zweiten Tor ist. Das ist für uns sehr ärgerlich. Wir hatten uns das anders vorgestellt, müssen jetzt aber mit dem Punkt leben.

Sandro Schwarz (Trainer Mainz 05): Ich habe heute von meiner Mannschaft ein sehr gutes Auswärtsspiel gesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir eine gute Spielkontrolle, haben gut gegen den Ball gearbeitet und die Räume verdichtet. Darüber hinaus haben wir auch richtig gut Fußball gespielt. Folgerichtig sind wir in Führung gegangen. Dann kam eine Phase, in der Gladbach mehr am Drücker war, ohne aber zwingende Torchancen zu haben. Vom Ergebnis her hätte es daher zur Pause mehr sein können. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es wieder eine Druckphase von Borussia, die wir überstehen mussten. Das haben wir spielerisch gut gelöst. Das 2:1 wäre möglich gewesen, trotzdem müssen wir mit dem Punkt am Ende zufrieden sein.

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