NEWS: 23.11.2017

Der Gegner: FC Bayern München

Der Gegner: FC Bayern München
Im Alter von 72 Jahren übernahm Jupp Heynckes im Oktober dieses Jahres noch einmal, zum insgesamt vierten Mal das Traineramt beim FC Bayern. Foto: DFL

Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt Borussia am 13. Bundesliga-Spieltag den FC Bayern München. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Der FC Bayern München führt die Bundesliga mit sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Schalke 04 an. Wettbewerbsübergreifend sind die Bayern seit neun Spielen ungeschlagen. In der Liga gewann der deutsche Rekordmeister zuletzt gegen den FC Augsburg (3:0) und zuvor bei Borussia Dortmund (3:1). Unter der Woche gab es in der UEFA Champions League einen 2:1-Arbeitssieg beim RSC Anderlecht. Die bislang letzte Niederlage der Münchner datiert vom 27. September in der Königsklasse bei Paris St. Germain (0:3) – es war gleichzeitig auch das letzte Spiel von Carlo Ancelotti als FCB-Trainer.

Trainer: Im Alter von 72 Jahren übernahm Jupp Heynckes im Oktober dieses Jahres noch einmal, zum insgesamt vierten Mal das Traineramt beim FC Bayern, nachdem sich der Verein von Carlo Ancelotti getrennt hatte. Heynckes hatte seine Karriere zuvor eigentlich bereits beendet, für seinen Freund Uli Hoeneß kehrte er jedoch noch mal auf die Trainerbank zurück. „Ich hatte mir eigentlich nie mehr Gedanken gemacht, doch noch einmal zu trainieren. Aber nach den Gesprächen mit Uli Hoeneß habe ich viel nachgedacht", hatte Heynckes bei seiner Vorstellung eingeräumt. Für ihn ist das Spiel am Samstag im BORUSSIA-PARK eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Der gebürtige Mönchengladbacher hatte es aus der Jugend ins Profiteam von Borussia geschafft und in der Folge mehr als 400 Pflichtspiele bestritten und viele Titel mit dem VfL gewonnen. Später arbeitete die Borussia-Legende zudem zweimal als Trainer der Fohlenelf.

System und Aufstellung: Die Bayern haben derzeit größere Personalsorgen. In Anderlecht fehlten sechs Spieler (Manuel Neuer, David Alaba, Rafinha, Franck Ribery, Kingsley Coman, Thomas Müller), zudem schieden Thiago (Muskelverletzung) und Arjen Robben (Oberschenkelprobleme) verletzt aus. Gut möglich, dass angeschlagene Spieler wie Alaba (Rückenschmerzen), Coman (Sehnenreizung) und Rafinha (Knöchelprellung) noch nachreisen. "Unsere Personaldecke wird immer dünner", sagt Heynckes, der sein Team meist in einem 4-2-3-1-System aufstellt. Die Nummer Eins, Manuel Neuer (Mittelfußbruch), wird weiter von Sven Ulreich vertreten. In der Viererkette davor dürften auf den Außenpositionen Joshua Kimmich (rechts) und David Alaba (links) spielen. Mats Hummels und Jerome Boateng oder Niklas Süle werden die Innenverteidigung bilden. Für die beiden Positionen im defensiven Mittelfeld dürfte Heynckes auf Javi Martinez und Corentin Tolisso zurückgreifen, die Dreierreihe davor setzt sich wohl aus Sebastian Rudy, Arturo Vidal und James Rodriguez zusammen. Stoßstürmer ist Robert Lewandowski.

Im Fokus: Robert Lewandowski: Auch in dieser Spielzeit knüpft Bayerns Angreifer nahtlos an seine Torquote aus der Vergangenheit an. In zwölf Ligaspielen erzielte der polnische Nationalspieler bislang 13 Treffer, lediglich in zwei Bundesligapartien blieb Lewandowski ohne Tor. Trainer Jupp Heynckes ist wenig verwundert über die Treffsicherheit seines Stürmers: „Er ist ein Weltklassespieler. Und Weltklassespieler müssen ab und zu auch mal Tore erzielen.“ In der UEFA Champions League traf „Lewa“ in dieser Spielzeit bislang ebenso zweimal wie im DFB-Pokal. Aber nicht nur wegen seiner Torgefahr steht Lewandowski zurzeit im Fokus bei den Bayern, derzeit sucht der Rekordmeister einen Backup für den 29-Jährigen. Lewandowski würde eine Nummer zwei im Angriff begrüßen: „Für mich wäre es schon eine Entlastung, wenn ich in einer Partie mal 15 oder 20 Minuten weniger spiele."

Weitere News

„FohlenPodcast – Die Nachspielzeit“ nach München

„FohlenPodcast – Die Nachspielzeit“ nach München 09.12.2019

Die 76. Ausgabe des „UNIBET FohlenPodcast – Die Nachspielzeit“ ist ab sofort online. „Knippi“ und „Strassi“ blicken darin vorrangig auf den Last-Minute-Sieg gegen den FC Bayern München zurück.