NEWS: 25.11.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Patrick Herrmann im Zweikampf mit Kingsley Coman.

Nach dem 2:1 (2:0)-Sieg gegen den FC Bayern München waren wir in beiden Lagern auf Stimmenfang.

Yann Sommer: Es war ein hartes Stück Arbeit gegen eine sehr gute Mannschaft. Wir wussten, dass wir gegen die Bayern nicht viele Chancen und in der Abwehr viel zu tun bekommen werden. Ebenso war uns klar, dass wir viele lange Bälle und Flanken verteidigen müssen. Wir waren vorne sehr effizient, haben sehr gut verteidigt, gekämpft und schwierige Phasen im Spiel überstanden. Bei einigen Szenen hatten wir auch das nötige Quäntchen Glück. Am Schluss haben wir verdient gewonnen.

Lars Stindl: Es war eine Energieleistung, gerade in der zweiten Halbzeit. Es ist ein super Gefühl, gegen die Bayern zu gewinnen, auch weil sie lange nicht bezwungen worden sind. Wir haben alles reingeworfen. Die erste Halbzeit war ganz ansehnlich von uns. In der zweiten Hälfte haben wir nur noch wenig nach vorne gemacht und nur verteidigt. Aber das haben wir leidenschaftlich getan. Der Sieg war vielleicht ein bisschen glücklich, durch die Leidenschaft haben wir ihn uns aber verdient.

Patrick Herrmann: Gegen die Bayern zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes. Entscheidend war , dass wir in der ersten Halbzeit unsere Torchancen effizient genutzt und über das ganze Spiel taktisch sehr diszipliniert gespielt haben. Aus dem Spiel heraus haben wir wenig zugelassen. Natürlich kann man nicht alle Flanken verhindern, aber wir haben viele Großchancen verhindert – obwohl die Bayern in der Schlussphase nochmal richtig Druck gemacht haben.

Nico Elvedi: Wir haben eine richtig gute Leistung auf den Platz gebracht, waren von Anfang an da und haben den Bayern nicht viel Räume gegeben. Ich denke, dass das 2:0 zur Pause gerechtfertigt war. Wir wussten, dass die Bayern nach der Pause den Druck erhöhen würden. Ich muss der Mannschaft daher ein riesen Lob aussprechen. Nach dem Anschlusstreffer har die ganze Mannschaft kompakt verteidigt und gekämpft. Wir werden versuchen, auch in den nächsten Spielen zu punkten, um in der Tabelle an den Spitzenplätzen dranzubleiben.

Trainer Dieter Hecking: Wir hatten uns vor dem Spiel vorgenommen, leidenschaftlich zu spielen. Wir haben die Räume sehr eng gemacht, dadurch konnten die Bayern ihr Spiel nicht richtig aufziehen, es kam kein Spielfluss auf. Zudem hatten wir auch das nötige Glück auf unserer Seite, sind mit zwei Treffern in Führung gegangen. Trotzdem wussten wir, dass die Sache noch nicht durch ist. Ich hätte mir gewünscht, dass wir in der zweiten Halbzeit durch längere Ballbesitzphasen für mehr Entlastung gesorgt hätten. Das ist uns nicht so gut gelungen. Das lag aber auch daran, dass die Bayern in der sehr viel investiert haben. Wir waren aber leidenschaftlich, haben nochmal alles rausgeholt und uns in jeden Ball geschmissen. Der Sieg fühlt sich unheimlich gut an.

Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): Wir haben zu wenig investiert, zu langsam gespielt und den Rhythmus nicht gefunden. Die Gladbacher haben sich sehr gut formieren können und sehr klug gespielt. Wir haben uns die Niederlage aufgrund der ersten Halbzeit selbst zuzuschreiben. Der zweite Gegentreffer war ein Tor aus dem Nichts. Das Abwehrverhalten beginnt bei den Offensivspielern, es war eine Kette von Fehlern, die uns unterlaufen sind. Der Zeitpunkt war psychologisch sehr ungünstig. In der zweiten Halbzeit haben wir nur noch auf ein Tor gespielt. Borussia hatte nur noch in der Nachspielzeit eine Konterchance, hat ansonsten aber in der Abwehr sehr clever gestanden.