NEWS: 01.12.2017

Das sagen die Borussen zur WM-Auslosung

Das sagen die Borussen zur WM-Auslosung
Mit diesem Ball wird bei der WM 2018 in Russland gespielt. Foto: imago

Am heutigen Freitagnachmittag sind in Moskau die Gruppen für die WM 2018 in Russland ausgelost worden. Aus Sicht Borussias standen dabei die Gruppen von Deutschland, der Schweiz, Dänemark und Belgien im Fokus.

Acht Borussen haben in der zurückliegenden Qualifikation mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften das Ticket für die WM-Endrunde 2018 in Russland gelöst. Für die deutsche Nationalmannschaft waren Kapitän Lars Stindl und Matthias Ginter aktiv. Zur erfolgreichen WM-Qualifikation der Schweiz trugen Torhüter Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Josip Drmic bei. Jannik Vestergaard löste mit Dänemark und Thorgan Hazard mit Belgien das WM-Ticket. Diese acht Borussen können sich somit definitiv Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme im kommenden Jahr machen und verfolgten daher am heutigen Freitag mit großem Interesse die Gruppen-Auslosung für das Turnier.

DEUTSCHLAND

Die deutsche Nationalmannschaft bekommt es im nächsten Jahr in der Vorrundengruppe F der Weltmeisterschaft mit Mexiko, Schweden und Südkorea zu tun. Titelverteidiger und Confederations-Cup-Sieger Deutschland hatte sich in der WM-Qualifikation als Gruppenerster mit einer makellosen Bilanz von zehn Siegen aus zehn Siegen für das Turnier in Russland qualifiziert. Von Borussia waren zuletzt Kapitän Lars Stindl und Verteidiger Matthias Ginter fester Bestandteil des Kaders der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw. „Mexiko ist ein starker Gegner, den wir schon vom Confed Cup kennen. Sie haben starke Offensivspieler und können sehr unangenehm sein. Schweden hat Italien in den Play-offs ausgeschaltet, sie werden stark über das Kämpferische kommen. Südkorea kenne ich von den Olympischen Spielen 2016, sie haben viele schnelle und wendige Spieler“, sagt Ginter. „Es sind drei sehr unterschiedliche Gegner. Unser Ziel ist es aber, den ersten Platz in dieser Gruppe zu erreichen.“

SCHWEIZ

Die Schweiz trifft in der WM-Vorrunde auf Brasilien, Costa Rica und Serbien. Im Achtelfinale könnte es zum Aufeinandertreffen mit Deutschland und damit zu einem direkten Borussen-Duell kommen. Die Eidgenossen hatten die direkte Qualifikation für die WM knapp verpasst, in der Qualifikationsgruppe B den zweiten Rang hinter dem punktgleichen Spitzenreiter Portugal belegt. In den Play-offs hatte sich die Schweiz dann in zwei Spielen gegen Nordirland durchgesetzt. Stammtorhüter der Schweiz ist Yann Sommer, auch Nico Elvedi und Denis Zakaria können sich als fester Bestandteil der Schweizer Nationalmannschaft berechtigte Hoffnung auf eine WM-Teilnahme machen. Auch Josip Drmic hat die Teilnahme sicherlich noch im Visier. „Es ist eine sehr spannende Gruppe mit dem Favoriten Brasilien. Costa Rica und Serbien kennen wir nicht gut, weil wir bisher nicht oft gegen sie gespielt haben. Wir werden uns aber sehr gut auf die Gruppengegner vorbereiten und alles versuchen, weiter zu kommen. Ich freue mich sehr auf das Turnier und diese spannende Gruppe“, so Sommer.

DÄNEMARK

Die dänische Nationalmannschaft misst sich in der WM-Vorrunde mit Frankreich, Australien und Peru. Auch die Dänen mussten den Umweg über die Play-offs nehmen, nachdem sie in der Qualifikations-Gruppe E hinter Polen den zweiten Rang belegt hatten. Gegen Nordirland setzten sich die Skandinavier nach einem 5:1-Kantersieg im zweiten Spiel durch. Jannik Vestergaard gehört seit Jahren zum Kern der Mannschaft von Trainer Åge Hareide. „Ich bin zufrieden mit der Auslosung. Das ist eine gute Gruppe. Frankreich ist vom Niveau her stärker als alle anderen Gegner. Für uns wird es deshalb wohl um den zweiten Platz gehen. Ich bin optimistisch, dass wir das schaffen können“, so Vestergaard.

BELGIEN

Belgien, das sich als Spitzenreiter der Gruppe H souverän für die WM qualifiziert hatte, trifft bei der WM-Endrunde in Russland in der Vorrundengruppe G auf Panama, Tunesien und England. Borussias Offensivspieler Thorgan Hazard gehörte zuletzt regelmäßig zum Kader der Mannschaft von Trainer Roberto Martínez. Im November bestritt er seine Länderspiele sieben und acht für die „Roten Teufel“. „Wir haben eine ausgeglichene Gruppe erwischt. Ich hoffe aber, dass wir die Gruppenphase überstehen werden", so Hazard. "England ist ein schwieriges, aber auch ein interessantes Los, weil viele unserer Spieler dort spielen. Das wird einen Motivationsschub geben. Die Tunesier, das muss ich zugeben, kenne ich besser als Panama, das ja zum ersten Mal bei einer WM dabei ist. Sie haben auch Spieler, die den Unterschied ausmachen können, deshalb dürfen wir sie nicht unterschätzen."

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