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NEWS: 07.12.2017

Der Gegner: FC Schalke 04

Der Gegner: FC Schalke 04
Domenico Tedesco ist seit diesem Sommer für den FC Schalke 04 verantwortlich. Foto: DFL

Am Samstagabend (18.30 Uhr) empfängt Borussia im Top-Spiel des 15. Bundesliga-Spieltags den FC Schalke 04. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Der FC Schalke 04 steht nach 14 Spieltagen mit 25 Punkten – und damit einem Zähler mehr als die Fohlenelf – auf Platz drei der Bundesliga. Niemals war „Königsblau“ in den vergangenen zehn Jahren zu diesem Zeitpunkt der Saison besser. Nur 2009/2010 und 2011/2012 hatte es nach 14 Spielen ebenfalls 25 Punkte auf dem Konto. Zuletzt mussten sich „Knappen“ zwar mit einem 2:2 gegen Schlusslicht 1. FC Köln zufrieden geben, allerdings sind sie bereits seit acht Ligaspielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert vom 23. September – ein 0:2 bei der TSG Hoffenheim. Seitdem gab es vier Remis (1:1 gegen Leverkusen, 1:1 gegen Wolfsburg, 4:4 in Dortmund, 2:2 gegen Köln) und vier Siege (2:0 bei Hertha, 2:0 gegen Mainz, 1:0 in Freiburg, 2:0 gegen den HSV). Dem Duell im BORUSSIA-PARK am misst Manager Christian Heidel eine große Bedeutung bei: „Das wird ein Spiel, in dem man ein bisschen die Richtung festlegen kann.“

Trainer: Domenico Tedesco hat in diesem Jahr eine steile Karriere hingelegt. Erst Anfang März wurde der 32-Jährige als neuer Trainer bei Erzgebirge Aue vorgestellt, seit dem Sommer ist er nun sogar im Oberhaus beim FC Schalke tätig. Als Tedesco beim Zweitligisten Aue begann, taumelte der Klub als Schlusslicht dem Abstieg entgegen. Doch der Deutsch-Italiener führte die Wende herbei und sicherte den Klassenverbleib. Als Aktiver hatte Tedesco nie auf Profiniveau gespielt. Vor Aue betreute Tedesco, der den Fußballlehrer-Lehrgang mit der Bestnote von 1,0 abschloss, diverse Nachwuchsteams beim VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim. Tedesco gilt als geradliniger und ehrlicher Konzepttrainer, dessen Stärken im taktischen Bereich liegen. Er lehrt die moderne Fußball-Schule mit Pressing und Gegenpressing, legt viel Wert auf Videoschulungen. Gegen den Begriff des Taktikfreaks wehrt er sich aber entschieden: „Professorenhaftes im Fußball mag ich nicht. Unser Matchplan ist keine Doktorarbeit. Es sind meist zwei, drei Stellschrauben, an denen wir drehen. Manchmal auch vier, fünf oder nur eine.“

System und Aufstellung: Trainer Domenico Tedesco schickte seine Mannschaft bislang in mehreren verschiedenen taktischen Formationen aufs Feld – zuletzt meist in einem 4-3-3-System. Die Dreierkette vor der unangefochtenen Nummer eins, Ralf Fährmann, bildeten zuletzt Benjamin Stambouli, Naldo und Matija Nastasic. Thilo Kehrer drängt ebenfalls wieder in die Startelf. Auf der Doppel-Sechs könnte Tedesco in Abwesenheit der verletzten Nabil Bentaleb (Schambein-Entzündung) und Leon Goretzka (knöcherne Stressreaktion im Unterschenkel) wieder auf Max Meyer und Weston McKennie setzen. Auch Alessandro Schöpf macht sich Hoffnungen auf einen Einsatz. Ihren Platz auf den Außenbahnen dürften Daniel Caligiuri und Bastian Oczipka sicher haben. Die offensive Dreierreihe könnten erneut Amine Harit, Guido Burgstaller und Yevhen Konoplyanka bilden. Die erste Alternative wäre Franco di Santo, auch Breel Embolo brennt auf einen Einsatz von Beginn an

Im Fokus: Max Meyer: Zu Saisonbeginn schien es, als ob es für das Schalker Eigengewächs keinen Platz in der Startelf gibt. In den ersten fünf Bundesligaspielen war Meyer lediglich Teilzeitarbeiter oder kam gar nicht zum Einsatz. Dann funktionierte Tedesco den 22-Jährigen jedoch zum Sech­ser um – eine Position, die dem quirligen und dribbelstarken Offensivspieler wohl kaum einer zugetraut hätte. Doch inzwischen ist Meyer als Mit­tel­feld-Or­ga­ni­sa­tor unverzichtbar für die Schalker geworden, die zurückliegenden sechs Partien spielte er allesamt durch. Meyer ist extrem laufstark, spult jede Begegnung mehr als zwölf Kilometer ab, dazu entscheidet er mehr als 51 Prozent seiner Zweikämpfe für sich und überzeugt mit seiner Ball­si­cher­heit und Pass­stär­ke (über 87 Prozent). Meyer kommt die neue Position direkt vor der Abwehr entgegen: „Dadurch habe ich viele Ballkontakte und kann versuchen, das Spiel zu öffnen. Es macht mir viel Spaß in der neuen Rolle.“

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