NEWS: 20.12.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Denis Zakaria im Duell mit Kai Havertz.

Wir haben uns nach dem 0:1 (0:0) gegen Bayer Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale in beiden Lagern umgehört.

Yann Sommer: Es ist sehr schade, wir sind sehr enttäuscht. Wir wollten den Fans und uns einen schönen Jahresabschluss bescheren, das hat leider nicht geklappt. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und uns viele Torchancen herausgespielt. Wir haben die Zweikämpfe gewonnen und in der zweiten Hälfte hinten bis zum Gegentor nichts zugelassen. Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben ein tolles Spiel gezeigt. Vor allem ein großes Kompliment an die jungen Spieler. Es ist nicht selbstverständlich, wie sie gespielt haben.

Oscar Wendt: Wir haben super gekämpft und super gespielt, waren läuferisch präsent. Die Niederlage und das Ausscheiden tun deshalb weh. Es war das vielleicht beste Heimspiel der gesamten Hinrunde von der Leistung her. Deshalb ist es sehr bitter, dass wir dieses Spiel verloren haben. Wir waren die bessere Mannschaft, hatten mehrere gute Torchancen, haben aber leider kein Tor gemacht. Leverkusen hatte vielleicht zwei Chancen. So ist leider der Fußball, man kann verlieren, auch wenn man die bessere Mannschaft war. Die Unterstützung der Fans war heute aber überragend. Man konnte sehen, was das für einen Unterschied macht für uns Spieler. Leider konnten wir den Fans kein Weihnachtsgeschenk machen.

Lars Stindl: Die Niederlage ist sehr bitter. Wir haben einen Riesenaufwand betrieben und nochmal alles in dieses letzte Spiel des Jahres geworfen. Das Pokal-Aus ist ein Nackenschlag, weil wir unbedingt in die nächste Runde einziehen wollten. Es hat heute vieles gepasst: die Einstellung der Mannschaft, aber auch die Atmosphäre im Stadion. Vor allem unsere jungen Spieler, die heute wieder eine tragende Rolle gespielt haben, haben einiges richtig gemacht. Dass sie dafür nicht belohnt wurden, ist sehr hart für sie. Wir haben auch gut angefangen und viele Chancen kreiert, aber leider nicht den Punsh gesetzt. Auch eine Minute nach dem Gegentreffer sind wir wieder gefährlich geworden, haben den Ball heute aber leider einfach nicht über die Linie bekommen. Wir müssen aus der Niederlage die richtigen Lehren ziehen.

Denis Zakaria: Es war ein gutes Spiel von uns, aber am Ende stehen wir mit leeren Händen da. Wir haben defensiv nicht viel zugelassen, Leverkusen hatte in der zweiten Halbzeit nur eine gute Chance – aber die haben sie genutzt. In der kuriosen Szene mit Leverkusens Trainer wollte ich nur zum Ball. Aber das ist Fußball, das sind Emotionen. Es ist traurig, dass wir aus dem Pokal ausgeschieden sind, weil vielleicht in diesem Wettbewerb viel möglich gewesen wäre. Jetzt müssen wir uns nach der Winterpause voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren.

Trainer Dieter Hecking: Aus meiner Sicht ist die klar bessere Mannschaft heute ausgeschieden. Wir haben bis auf die Halbchancen von Leverkusen in den ersten Minuten nichts zugelassen, haben das Spiel diktiert und hatten viel Tempo drin. Wir hätten uns dafür belohnen müssen – darin liegt leider das Manko. Der Unterschied war, dass wir aus vielen guten Chancen kein Tor gemacht haben, Bailey den Leverkusener Konter aber eiskalt abschließt. Wir hatten eine ähnliche Szene, in der Thorgan Hazard das Tor leider nicht macht. Ich muss aber sagen, dass meine Mannschaft heute alles reingeworfen hat und dementsprechend enttäuscht über die Niederlage ist.

Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen): Wir sind froh, dass wir die Hürde hier in Mönchengladbach genommen haben und eine Runde weiter gekommen sind. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hätten nach fünf Minuten schon 2:0 führen können. Dann hat Mönchengladbach immer mehr das Heft in die Hand genommen und hatte drei Großchancen. Bis zur Pause war es ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für Gladbach. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit hat Gladbach dominiert, wir haben auf den einen Konter gelauert, den Bailey dann auch eiskalt genutzt hat.

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