Suchen

Borussia News

NEWS: 12.01.2018

Der Gegner: 1. FC Köln

Der Gegner: 1. FC Köln
Stefan Ruthenbeck ist seit Anfang Dezember Trainer des 1. FC Köln. Foto: Picture Alliance

Am Sonntag (15.30 Uhr) gastiert Borussia zum Rückrunden-Auftakt beim 1. FC Köln. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Der 1. FC Köln steht nach der Hinrunde mit sechs Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, neun Zähler hinter dem Vorletzten Hamburger SV. Von den 17 Hinrundenpartien verloren die Kölner 13, dreimal spielten sie remis. Lediglich einen Sieg konnte der FC in der Hinserie verbuchen. Dieser gelang den Domstädtern am letzten Spieltag der Hinrunde gegen den VfL Wolfsburg (1:0). Auch davor zeigten die Kölner sich formverbessert, unterlagen beim FC Bayern nur knapp (0:1) und verloren gegen den SC Freiburg nach einer 3:0-Führung noch mit 3:4. Im letzten Spiel des vergangenen Jahres unterlag der 1. FC Köln im DFB-Pokal-Achtelfinale beim FC Schalke 04 mit 0:1. In der Winterpause nahm die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck erfolgreich am Wintercup teil und besiegte dort Hertha BSC nach Elfmeterschießen (4:1) sowie Zweitligist Arminia Bielefeld (1:0).

Trainer: Stefan Ruthenbeck ist seit Anfang Dezember des vergangenen Jahres Trainer des 1. FC Köln. Er hatte zuvor die U19 des FC trainiert und den Cheftrainerposten bei den Profis zunächst interimsmäßig übernommen, nach fünf Pflichtspielen wurde er jedoch mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet. Der 45-Jährige ist gebürtiger Kölner, war selbst nicht als Profi aktiv und startete seine Trainerkarriere 2004 beim TuS Mayen in der Oberliga. Es folgte 2010 eine Anstellung bei der SpVgg EGC Wirges, ehe er 2012 zum VfR Aalen wechselte. Dort zeichnete er zunächst für die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums verantwortlich und war zusätzlich für die U23 des Vereins zuständig. Später übernahm er den Trainerposten bei der Zweitligamannschaft. Es folgte 2015 der Wechsel zur SpVgg Greuther Fürth, bevor er im Juli 2017 U19-Trainer beim 1. FC Köln wurde. Ruthenbeck steht für Ballbesitzfußball und hohes Pressing. Er fordert von seiner Mannschaft ein mutiges Auftreten. „Passivität ist nicht mein Ding. Ich will eine Mannschaft haben, die agiert", sagt der Trainer. Auch im Abstiegskampf fordert er: „Wir wollen so wenig wie möglich die Bälle rausschlagen, sondern es spielerisch lösen. Wir wollen das Risiko nicht unbedingt minimieren, sondern auch ein gewisses Risiko eingehen.“

System und Aufstellung: Unter Stefan Ruthenbeck lief der 1. FC Köln in den vergangenen Spielen in unterschiedlichen Systemen auf. Möglich ist, dass er seine Mannschaft in einer 4-1-4-1-Formation gegen die Fohlenelf aufs Feld schickt. Im Tor ist Timo Horn gesetzt. In der Viererkette vor ihm dürften rechts Frederik Sörensen und links der wiedergenesene Jonas Hector auflaufen. Eine Position in der Innenverteidigung wird aller Voraussicht nach Dominique Heintz bekleiden, um die Stelle neben ihm bewerben sich unter anderem Jorge Meré und Filip Kusic. Im defensiven Mittelfeld hat Matthias Lehmann seinen Platz relativ sicher. Für die Viererkette im offensiven Mittelfeld hat Ruthenbeck mehrere Optionen, möglicherweise setzt er Christian Clemens rechts, Salih Özcan und Milos Jojic im Zentrum sowie Lukas Klünter links ein. Die alleinige Spitze wird wohl Winter-Neuzugang Simon Terodde bilden, Alternativen wären unter anderem Simon Zoller und Sehrou Guirassy.

Im Fokus: Simon Terodde: Für viele überraschend kehrte der Angreifer in der Winterpause an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der 29-Jährige hatte bereits zwischen 2009 und 2011 für den FC gespielt und entschied sich nach der Hinrunde, den VfB Stuttgart, der auch dank seiner Tore den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hatte, zugunsten der Domstädter zu verlassen. „Ich wollte immer noch einmal zum 1. FC Köln und bin jetzt froh, dass es geklappt hat. Für diesen Verein zu spielen, ist ein ganz besonderes Gefühl“, erklärt Terodde, der in dieser Spielzeit bislang auf zwei Treffer kommt. Kölns Keeper Timo Horn ist überzeugt davon, dass der großgewachsene und stämmige Stürmer dem FC im Abstiegskampf weiterhelfen wird: „Es war schon immer seine Stärke, dass er vorne die Bälle festmachen kann. Das ist ja auch seine Spielart, den Ball zu behaupten und klatschen zu lassen, das hat uns ja so ein bisschen gefehlt in der Hinrunde. Simon kann ein wichtiger Spieler werden.“

Weitere News

„Gespannt auf Antworten aus Köln“

„Gespannt auf Antworten aus Köln“ 17.01.2018

Interview mit Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers über die Konsequenzen des Fahnenklaus in Köln

Volle Konzentration auf Augsburg

Volle Konzentration auf Augsburg 17.01.2018

Eingeteilt in zwei Gruppen begann für die Borussen am heutigen Mittwochvormittag die Vorbereitung auf das Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg. Christoph Kramer fehlte erkrankt.

Jetzt entdecken

Hier Tickets sichern

Böklunder