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NEWS: 15.01.2018

„Wir hätten es uns viel einfacher machen können“

„Wir hätten es uns viel einfacher machen können“
Borussias Kapitän Lars Stindl.

Borussias Kapitän Lars Stindl spricht über die unglückliche Derby-Niederlage, vergebene Möglichkeiten und den Rückschlag zum Rückrundenauftakt.

Lars, es ist sicherlich unstrittig, dass es für euch eine unglückliche Niederlage in Köln war. Wie ist das Spiel aus deiner Sicht verlaufen?

Stindl: Wir hatten schon in der ersten Halbzeit viel Ballbesitz und die Spielkontrolle. Zwar hat es in dieser Phase noch an klaren Torchancen gemangelt, aber wir hatten dennoch ein, zwei ordentliche Möglichkeiten. Der FC stand gut und hat zunächst wenig zugelassen. Das gleiche galt aber auch für uns. Köln hatte in der ersten Hälfte nur den Freistoß, hat damit aber das Tor erzielt. Wir haben uns in der Halbzeit vom Rückstand nicht beirren lassen, haben weiter an uns geglaubt und nach vorne gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir noch mehr investiert und sind auch verdient zum 1:1 gekommen. Danach hatten wir mehrere Male die Führung auf dem Fuß. In der letzten Minute lief es dann sehr unglücklich für uns. Dann verliert man ein Spiel, das man eigentlich nicht verlieren darf.

Was müsst ihr euch aus deiner Sicht ankreiden lassen?

Stindl: Wir müssen in diesen Situationen wie nach dem 1:1, in denen wir in Führung gehen können, auch einfach mal das Tor machen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen. Wie wir diese Chancen herausspielen und alles investieren, das ist top, aber irgendwie müssen wir dann noch kaltschnäuziger und zielstrebiger werden. Damit hätten wir es uns viel einfacher machen können, und so eine Szene wie am Ende wäre gar nicht mehr zu Stande gekommen.

Kurz vor Schluss gab es beim Stand von 1:1 eine kritische Situation mit Jonas Hofmann im Strafraum der Kölner. Wie hast du diese Szene wahrgenommen?

Stindl: Ich habe dem Schiedsrichter sofort angedeutet, dass er diese Szene überprüfen lassen sollte. Das hat er auch getan und dann dennoch auf Abstoß entschieden. Das muss man akzeptieren.

Ihr habt euch für die Rückrunde viel vorgenommen. Wie bitter ist nun dieser Dämpfer?

Stindl: Das ist schon sehr ärgerlich, gerade in so einem Spiel. Wir wussten, was auf dem Spiel steht und hatten uns viel vorgenommen – nicht nur für diese Partie, sondern für die gesamte Rückrunde. Dafür wollten wir mit einem Sieg starten und den Schwung direkt mitnehmen. Das ist uns nicht gelungen, weil wir in einigen Situationen nicht die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Das müssen wir uns ankreiden lassen.

Ihr habt oft bewiesen, dass ihr nach solchen Rückschlägen eindrucksvoll zurückkommen könnt. Am Samstag (15.30 Uhr) kommt der FC Augsburg in den BORUSSIA-PARK.

Stindl: Wir müssen das Derby in dieser Woche analysieren, aber die drei Punkte können wir uns leider nicht mehr zurückholen. Die hätten wir in unserer Situation gut gebrauchen können. Aber wir werden uns aufraffen, neu aufstellen und alles dafür tun, das Heimspiel gegen Augsburg zu gewinnen.

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