NEWS: 31.01.2018

Der Gegner: RB Leipzig

Der Gegner: RB Leipzig
RB Leipzig belegt nach 20 Spieltagen Platz fünf. Foto: DFL

Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt Borussia am 21. Bundesliga-Spieltag RB Leipzig. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: RB Leipzig bestätigt bislang die gute Vorsaison, in der die Sachsen als Aufsteiger die Vizemeisterschaft errungen. Aktuell belegen sie nach 20 Spieltagen Platz fünf – allerdings nur zwei Zähler hinter dem Zweitplatzierten, Bayer Leverkusen. Von den vergangenen sieben Partien haben die Leipziger allerdings nur eine gewonnen (3:1 gegen den FC Schalke). Am zurückliegenden Wochenende trennten sie sich mit 1:1 vom Hamburger SV. Trainer Ralph Hasenhüttl warnt aber davor, die aktuelle Platzierung als Misserfolg zu werten: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Erwartungshaltung nicht zu groß werden lassen und uns zu überfrachten. Damit ist keinem geholfen.“

Trainer: Ralph Hasenhüttl trainiert die Leipziger seit rund anderthalb Jahren und führte den Verein auf Anhieb in die UEFA Champions League. Der 50-Jährige lässt auch in dieser Saison wieder einen Fußball mit aggressivem Pressing und schnellem Umschaltverhalten spielen. Allerdings sind die Leipziger sowohl personell als auch taktisch breiter aufgestellt als noch im Vorjahr. „Wir haben es geschafft, unsere taktische Flexibilität weiter zu vergrößern. Mittlerweile sind wir nicht mehr so leicht ausrechenbar und haben mehrere Gesichter, die wir zeigen können“, sagt der RB-Coach. Bevor sich der gebürtige Österreicher dem Ost-Klub anschloss, war er für den FC Ingolstadt verantwortlich und hatte den FCI ins Fußball-Oberhaus geführt. Zuvor war er mit dem VfR Aalen in die 2. Liga aufgestiegen und hatte die SpVgg Unterhaching in die 3. Liga geführt.

System und Aufstellung: Hasenhüttl stellte seine Mannschaft zuletzt entweder in einem 4-3-3- oder 4-4-2-System auf. Zwischen den Pfosten ist der ungarische Nationalkeeper Peter Gulacsi gesetzt. Das Innenverteidiger-Duo sollte ebenfalls feststehen und von Dayot Upamecano und Kapitän Willi Orban gebildet werden. Rechts hat derzeit Konrad Laimer die Nase vorne, auf der Position des Linksverteidigers fällt Marcel Halstenberg auf Grund eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison aus. Er wird entweder von Lukas Klostermann oder Bernado ersetzt. Auf der Doppel-Sechs werden wohl Naby Keita und Kevin Kampl spielen, erste Alternativen sind Diego Demme und Stefan Ilsanker. In Abwesenheit des verletzten Emil Forsberg (Bauchmuskelzerrung) dürften auf den Außenbahnen Marcel Sabitzer (rechts) und Bruma (links) auflaufen. Im Sturm hat Timo Werner einen Stammplatz, neben ihm läuft sehr wahrscheinlich Jean-Kevin Augustin auf. Yussuf Poulsen ist ebenfalls eine mögliche Option.

Im Fokus: Peter Gulacsi: Der ungarische Nationaltorwart ist speziell in dieser Saison ein sicherer Rückhalt der Leipziger. In dieser Saison hat er noch einmal einen Riesenschritt nach vorne gemacht, im Winter kürte der „Kicker“ ihn zum besten Torhüter der Liga. „Er zeichnet sich nicht durch spektakuläre Flugparaden aus, aber hat RB Leipzig das ein oder andere Spiel gerettet. Besonders seine Antizipation und sein Stellungsspiel hoben die Kicker-Redakteure hervor. „Er entschärft oft Situationen, bevor sie überhaupt gefährlich werden können“, schrieb das Fachmagazin über den 27-Jährigen. Zuvor war Gulacsi von 2007 bis 2013 beim FC Liverpool unter Vertrag, stand dort aber nur für die zweite Mannschaft zwischen den Pfosten und wurde an mehrere Vereine ausgeliehen. 2013 wechselte Gulacsi zum FC Red Bull Salzburg, zwei Jahre später zu RB Leipzig. Für die ungarische Nationalmannschaft bestritt Gulacsi bisher 14 Länderspiele.

Weitere News

Bénes wieder zurück im Mannschaftstraining

Bénes wieder zurück im Mannschaftstraining 06.02.2018

Beim Start in die neue Trainingswoche ist László Bénes nach monatelanger Verletzungspause wieder zurück in das Teamtraining gekehrt.