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Borussia News

NEWS: 03.02.2018

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Lars Stindl im Duell mit Diego Demme.

Wir haben uns nach dem 0:1 (0:0) gegen RB Leipzig umgehört und Stimmen in beiden Lagern gesammelt.

Tobias Sippel: Dass wir das Spiel verloren haben, ist sehr bitter. Wir wollten mit einem Sieg ein Ausrufezeichen setzen und haben meines Erachtens auch eine gute Leistung gezeigt. Wir wollten aufgrund der großen Offensivqualitäten der Leipziger defensiv kompakt stehen und haben das über weite Strecken sehr gut umgesetzt. Daneben haben wir uns selbst einige gute Chancen herausgespielt, diese aber leider nicht genutzt. Dass wir dann am Ende durch solch ein Gegentor kurz vor Schluss sogar noch verlieren, tut natürlich sehr weh. Denn wenn man 0:1 verliert und ohne Punkte da steht, nützt es auch nichts, dass wir es wie schon in den vorigen Wochen nicht schlecht gemacht haben.

Denis Zakaria: Das späte Gegentor war extrem ärgerlich. Wir hätten gern zumindest einen Punkt aus diesem Spiel mitgenommen. Wir hatten gute Torchancen, die wir aber leider nicht genutzt haben. Ich weiß, dass wir richtig gute Offensivspieler haben, die jederzeit ein Tor machen können. Momentan fehlt uns aber einfach das Glück vor dem Tor. Das müssen wir uns wieder erarbeiten. Wir werden das Spiel jetzt analysieren, um schon in Stuttgart wieder zu punkten.

Lars Stindl: Die Enttäuschung ist bei uns sehr groß. Es war von Anfang an ein schwieriges Spiel, das vielleicht nicht immer schön anzusehen war. Beide Mannschaften haben unglaublich viel investiert und alles reingeworfen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Aus meiner Sicht haben wir größtenteils sehr gut verteidigt, obwohl wir in der zweiten Hälfte sicherlich die eine oder andere Chance zu viel zugelassen haben. Andererseits hatten wir auch genügend Gelegenheiten zur Führung, haben diese aber leider nicht genutzt. Nach so einer engen Partie ist es natürlich besonders ärgerlich, wenn man dann kurz vor Schluss noch ein Gegentor kassiert und das Spiel verliert. Wir müssen das jetzt aufarbeiten und schauen, was wir in der nächsten Woche besser machen können.

Vincenzo Grifo: Das war aus meiner Sicht eine vermeidbare Niederlage. Wir waren über weite Strecken sehr gut im Spiel und haben trotz der enormen Qualität, die Leipzig gerade im Umschaltspiel mitbringt, defensiv nicht allzu viel zugelassen. Wir haben dementsprechend ein gutes Spiel gezeigt und bewiesen, dass wir mit Leipzig auf Augenhöhe sind. Wir hatten die besseren Chancen, aber haben es leider nicht geschafft, in Führung zu gehen. Das wäre in diesem engen Spiel unheimlich wichtig gewesen. Wenn man dann so spät noch ein Gegentor bekommt, ist das natürlich enorm bitter. Wir hatten danach nicht mehr viel Zeit zu reagieren, so dass das Tor der Knockout war und das Spiel entschieden hat. Die Niederlage tut richtig weh.

Trainer Dieter Hecking: Ich denke, dass beide Mannschaften besser spielen können, als sie es diesmal gezeigt haben. Das Spiel lief auf ein Unentschieden hinaus. Um solche engen Spiele zu gewinnen, hätte hinten die Null stehen müssen, und vorne hätten wir die eigenen Möglichkeiten nutzen müssen. Wenn man drei, vier Mal alleine auf den Torwart zuläuft, muss man irgendwann auch das Tor machen. Das müssen wir uns heute vorwerfen lassen. Tobias Sippel hat wieder hervorragend gehalten und uns in ein paar Szenen gerettet, aber leider nützt das am Ende nichts, wenn man dann doch 0:1 verliert. Die Mannschaft hat viel investiert und defensiv bis auf zwei, drei Situationen nichts zugelassen. Unter dem Strich ist das aber heute zu wenig. Ab morgen werden wir das Spiel analysieren.

Sportdirektor Max Eberl: Es tut weh, dass wir aus den vier Spielen nach der Winterpause und den Leistungen, die wir gebracht haben, nur drei Punkte geholt haben. Wir spielen mit Mannschaften wie RB Leipzig, die eigentlich den Bayern gefährlich werden müssten, auf Augenhöhe. Es ging hin und her, aber leider ist das Spielglück momentan nicht auf unserer Seite. Das ist auch keine Ausrede. Ich finde, dass die Mannschaft in den vier Spielen nach der Winterpause ordentliche Leistungen gezeigt hat, sich dafür aber mit zu wenig Punkten belohnt hat. Ich bin mir aber sicher, dass wir uns irgendwann auch belohnen werden, wenn wir so weitermachen. Jedes Bundesligaspiel ist schwierig – auch das nächste in Stuttgart wird schwierig.

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): Ich bin sehr glücklich über das, was meine Mannschaft hier gegen einen direkten Konkurrenten geleistet hat. Es war das erwartet enge und schwierige Spiel. Oberste Priorität hatte, dass wir endlich mal auswärts zu Null spielen. Das ist uns gelungen. Wir haben uns das Glück erarbeitet. Wir haben nach hinten von Anfang an kompakt agiert und wenig zugelassen. In der zweiten Halbzeit sind wir dann auch nach vorne etwas mutiger geworden und haben mehr Strafraumszenen kreiert. Es ist typisch für den Fußball, dass uns unser eingewechselter Neuzugang dann zu den drei Punkten geschossen hat.

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