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NEWS: 09.02.2018

Der Gegner: VfB Stuttgart

Der Gegner: VfB Stuttgart
Winterzugang Mario Gomez soll den VfB Stuttgart mit seinen Toren vor dem Abstieg bewahren. (Foto: imago)

Am Sonntag (15.30 Uhr) gastiert Borussia am 22. Bundesliga-Spieltag beim VfB Stuttgart. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Der VfB Stuttgart liegt mit 21 Punkten derzeit auf Rang 14 der Bundesliga-Tabelle. 19 Zähler holten die Schwaben vor eigenem Publikum, in der Fremde konnten sie bislang erst zwei Punkte erringen. Einen davon erkämpften sie am vergangenen Wochenende beim 1:1 in Wolfsburg. In der Rückrunde hat der Aufsteiger bislang vier Punkte geholt. Im Auftaktspiel bezwang er Hertha BSC mit 1:0. Danach folgten Niederlagen in Mainz (2:3) und gegen den FC Schalke (0:2), woraufhin sich der Verein von seinem Trainer Hannes Wolf trennte.

Trainer: Erst vor knapp zwei Wochen übernahm Tayfun Korkut das Traineramt in Stuttgart. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Ziel, was sich der VfB gesetzt hat, gemeinsam erreichen können“, sagte der 43-Jährige bei seinem Amtsantritt. Für den ehemaligen U19-Trainer der Schwaben ist der neue Job mit kurzen Wegen verbunden. Er ist in Stuttgart geboren, in Ostfildern aufgewachsen und wohnt inzwischen in Bad Cannstatt. Der bei den Stuttgarter Kickers als Fußballer ausgebildete Korkut wechselte 2012 aus der VfB-Nachwuchsabteilung in die Türkei und wurde Co-Trainer der Nationalmannschaft. Für die Türkei hatte er als Spieler 42 Länderspiele bestritten. „Ich freue mich, wieder beim VfB zu sein. Es ist eine reizvolle Aufgabe“, sagte Korkut, der in der Rückrunde der vergangenen Saison Bayer Leverkusen betreute. Da gelang ihm zwar der Klassenverbleib, in elf Bundesligaspielen aber auch nur zwei Siege gegen Darmstadt und Berlin. Zuvor war er für Hannover 96 und in der 2. Liga für den 1. FC Kaiserslautern verantwortlich.

System und Aufstellung: Mit Ausnahme von Holger Badstuber (Adduktorenprobleme), Matthias Zimmermann (Kreuzbandriss) und Carlos Mané (Sehnenriss) dürften beim VfB alle Mann an Bord sein. In Wolfsburg ließ Korkut sein Team in einem 4-2-3-1-System spielen. Im Kasten ist auch unter dem neuen Coach Ron-Robert Zieler die Nummer eins. Die Viererkette werden wohl erneut Andreas Beck, Benjamin Pavard, Timo Baumgartl und Emiliano Insua bilden. In der Mittelfeldzentrale dürfte neben dem erfahrenen Dennis Aogo der junge Argentinier Santiago Ascacíbar auflaufen. Die offensive Dreierreihe könnte aus Anastasios Donis, Kapitän Christian Gentner und Winterzugang Erik Thommy bestehen. Als einzige Spitze ist Nationalstürmer Mario Gomez unumstritten. Offensive Alternativen sind für die Außenbahn Chadrac Akolo und für das Sturmzentrum Daniel Ginczek.

Im Fokus: Mario Gomez: Es war der vielleicht spektakulärste Bundesliga-Transfer des Winters. Mario Gomez kehrte vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart und damit zu dem Verein, wo er einst groß geworden war, zurück. 63 Treffer erzielte Gomez damals in 121 Ligaspielen für die Schwaben, bevor er 2009 für eine Ablöse von 33 Millionen Euro zum FC Bayern München wechselte. Nach drei Meistertiteln und dem Gewinn der Champions League 2013 ist er über die Stationen AC Florenz und Besiktas Istanbul und den VL Wolfsburg nach acht Jahren nun wieder zurück in der Heimat. Mit seinen Toren - sein erstes gelang ihm am vergangenen Wochenende in Wolfsburg - soll er die Schwaben vor dem Abstieg bewahren. „Ich weiß natürlich, dass die Erwartungen groß sind und die Situation sehr herausfordernd“, erklärte der Vize-Europameister von 2008 bei seiner Vorstellung. „Es heißt ab jetzt, alles für den Klassenerhalt zu geben und eine gute Rückrunde zu spielen.“

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