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NEWS: 08.02.2018

"Die Situation gemeinsam bewältigen"

"Die Situation gemeinsam bewältigen"
"Wir dürfen den Glauben nicht verlieren", sagt Jannik Vestergaard.

Am Sonntag (15.30 Uhr) ist die Fohlenelf beim VfB Stuttgart gefordert. Wir haben uns mit Innenverteidiger Jannik Vestergaard über das kommende Auswärtsspiel und die aktuelle sportliche Situation der Fohlenelf unterhalten.

Jannik, die Rückrundenbilanz fällt bislang mit drei Niederlagen und nur einem Sieg ergebnistechnisch nicht wirklich zufriedenstellend aus. Wie schätzt du die momentane Situation ein?

Vestergaard: Natürlich ist die derzeitige Lage schwierig. Dass wir zuletzt nicht so gut gepunktet haben, liegt aus meiner Sicht an Kleinigkeiten. Und damit meine ich weder Pech noch Schiedsrichterentscheidungen, sondern Details, die wir verbessern müssen. Ich finde, dass wir in allen vier Spielen nach der Winterpause sehr ordentliche Leistungen gezeigt haben. In der Defensive stehen wir beispielsweise deutlich stabiler und lassen nur noch sehr wenige Torchancen zu. Gleichzeitig hatten wir in allen vier Spielen genug Chancen, die Ergebnisse positiv zu gestalten. Leider waren die Gegner aber zuletzt effektiver als wir. Deshalb müssen wir uns an die eigene Nase fassen und einfach weiter hart arbeiten.

Glaubst du, dass auch am Sonntag in Stuttgart Kleinigkeiten über den Ausgang des Spiels entscheiden werden?

Vestergaard: Definitiv. In der Bundesliga gibt es keine einfachen Spiele mehr. Das gilt insbesondere für diese Saison, die enorm ausgeglichen ist. Es gibt keine Mannschaft in dieser Liga, gegen die man auch mit einer wenig überzeugenden Leistung gewinnen kann. Jedes Spiel ist schwierig, und deshalb rechne ich auch in Stuttgart mit einer engen Partie.

Worauf wird es ankommen, um schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückzufinden?

Vestergaard: Für uns wird es darum gehen, die Effektivität an den Tag zu legen, die uns speziell in den ersten vier Spielen der Rückrunde sowohl defensiv als auch offensiv gefehlt hat. Hinten stehen wir zwar deutlich stabiler und lassen weniger Chancen zu, doch unsere Gegner konnten zuletzt trotzdem die nötigen Tore erzielen. Vorne haben wir es zudem verpasst, die Chancen, die wir uns eigentlich in jedem Spiel erarbeiten, zu nutzen. Wenn wir das besser hinbekommen und dieses Problem bewältigen, wird es sicher einfacher, wieder in den Rhythmus zu finden und neues Selbstvertrauen zu tanken.

Hinten besser verteidigen und vorne mehr Tore machen – kann man es wirklich auf diese einfache Erfolgsformel herunterbrechen?

Vestergaard: Ich finde schon. Das hört sich zwar wie eine Floskel an, aber ich bin der Meinung, dass bei uns Vieles stimmt und nur Details fehlen, um in die Erfolgsspur zurückzufinden. Es wäre leicht, jetzt die Köpfe hängen zu lassen und zu verzweifeln, weil wir zuletzt zu selten gewonnen haben. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir weiter hart arbeiten und nicht den Glauben an unsere eigene Stärke verlieren. Denn der Kopf macht so viel aus. Ist man selbstbewusst und hat genug Selbstvertrauen, ist jeder Einzelne und damit die gesamte Mannschaft um viele Prozentpunkte stärker. Deshalb müssen wir jetzt als Team noch enger zusammenrücken und diese Situation gemeinsam bewältigen. Ich bin davon überzeugt, dass wir wieder erfolgreich sein werden und gestärkt aus dieser Phase hervorgehen. Die Qualität dazu ist vorhanden, das wissen wir.

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