NEWS: 09.02.2018

"Weiter die Ruhe behalten"

"Weiter die Ruhe behalten"
Trainer Dieter Hecking

Vor der Bundesligapartie am Sonntag (15.30 Uhr) beim VfB Stuttgart sprach Trainer Dieter Hecking in der Pressekonferenz über...

…die personelle Situation: Auf Yann Sommer, Oscar Wendt, Ibrahima Traoré, Fabian Johnson, Tobias Strobl, László Bénes, Julio Villalba und Mamadou Doucouré müssen wir weiterhin verzichten. Raffael steht seit kurzem wieder auf dem Platz und kann gemeinsam mit der Mannschaft trainieren. Ob er schon am Sonntag in den Kader zurückkehren wird, werden wir kurzfristig entscheiden. Wir haben bis dahin noch zwei Trainingstage, diese müssen wir erst abwarten.

…die beiden Torhüter: Dass wir auf der Torwartposition das geringste Problem haben, wusste ich vom ersten Tag. Tobi hat es gegen Leipzig sehr gut gemacht. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass er in einer guten Verfassung ist und wir uns voll auf ihn verlassen können. Trotzdem wünschen wir uns alle, dass Yann bald wieder zurückkommen wird. In der aktuellen Phase der Saison werden wir aber nicht das Risiko einer Folgeverletzung eingehen. Deswegen ist davon auszugehen, dass am Sonntag erneut Tobi im Tor stehen wird.

…die aktuelle Verfassung von Patrick Herrmann: Wenn ein Offensivspieler nicht trifft, ist das für ihn persönlich nie besonders positiv. Denn Offensivspieler werden immer an torgefährlichen Aktionen gemessen. Patrick arbeitet enorm viel für die Mannschaft, aber vor dem gegnerischen Tor fehlen ihm derzeit die letzte Konsequenz und auch das nötige Quäntchen Glück. Er hatte in jedem Spiel nach der Winterpause mindestens eine große Chance. Patrick will den Torerfolg unbedingt erzwingen, vielleicht würde es ihm helfen, wenn er in manchen Situationen lockerer bleiben würde.

...die aktuelle Chancenverwertung: Neben Patrick sind auch alle übrigen Offensivspieler aufgefordert, ihre jeweilige Durststrecke zu beenden. Chancen hatten wir zuletzt einige, nur haben wir zu wenige davon genutzt. Das Wichtigste ist, dass wir weiter die Ruhe behalten. Die Jungs haben das Tore schießen ja nicht plötzlich verlernt. Es gibt im Laufe einer Saison immer Phasen, in denen fast jeder Ball reingeht, und dann gibt es Phasen, in denen man hart dafür arbeiten muss, dieses Glücksgefühl zu erzeugen. In so einer schwierigen Phase stecken wir gerade. Wir müssen den Jungs weiter das Vertrauen aussprechen, aber eine Garantie, dass es besser wird, gibt es leider nicht. Die Mannschaft will immer und ich hoffe, dass sie sich am Sonntag wieder das nötige Glück erarbeiten wird.

…den kommenden Gegner: Der VfB hat in Zieler, Beck, Gentner, Gomez oder Badstuber einige erfahrene Leute in seinen Reihen, dazu kommen junge Spieler, die sich mittlerweile in der Liga akklimatisiert haben. Wenn man nur ein Spiel unter Tayfun Korkut zur Analyse heranziehen kann, ist es nicht ganz einfach. Aber man weiß, dass seine Mannschaften meist sehr gut organisiert gegen den Ball sind und versuchen, aus einem stabilen Grundgerüst Fußball zu spielen. Wahrscheinlich wird der VfB in einem 4-2-3-1- oder 4-4-2-System antreten, so wie es in Wolfsburg auch in den beiden Halbzeiten mit wechselndem Erfolg gespielt haben.

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