NEWS: 11.02.2018

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Matthias Ginter

Wir haben uns nach dem 0:1 beim VfB Stuttgart bei beiden Teams umgehört.

Lars Stindl: Wir haben nicht gut in das Spiel reingefunden. Gleich mit der ersten Chance des Gegners haben wir durch eine Unachtsamkeit den Gegentreffer kassiert und sind dem Rückstand damit lange hinterhergelaufen. Damit haben wir uns selbst das Leben unnötig schwer gemacht. Wir haben dann aber viel versucht, bis zum letzten Drittel ordentlich gespielt und uns Chancen erarbeitet. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir viele gute Ideen gehabt, aber keinen sauberen ersten Ballkontakt. Dadurch haben wir uns selbst um unsere Möglichkeiten gebracht. Momentan hadern wir Woche für Woche mit unserer Chancenverwertung. Wir müssen dringend wieder Tore machen und uns für unsere Bemühungen belohnen.

Matthias Ginter : Es war ein schwieriges Spiel. Wir mussten dem frühen Rückstand hinterherlaufen. Es ist nicht besonders hilfreich, wenn wir schon so früh im Spiel unseren kompletten Plan über den Haufen werfen und den Gegner anlaufen müssen. Das ist nicht förderlich für unsere Leistung. Wir müssen uns jetzt zusammenraufen, damit wir schleunigst wieder punkten.

Christoph Kramer: Der frühe Rückstand hat die Aufgabe heute ungemein erschwert. Wir hatten über weite Strecken des Spiels eine Feldüberlegenheit, ohne uns zwingende Torchancen zu erarbeiten. Lediglich in den ersten 15 Minuten nach der Pause, aus der wir mit viel Schwung gekommen sind, hatten wir ein paar gute Gelegenheiten. Stuttgart hat sich gerade in der zweiten Halbzeit komplett aufs Verteidigen beschränkt und die Bälle einfach nur noch aus der Gefahrenzone geschlagen. Gegen solch einen Gegner einem Rückstand hinterherzulaufen, ist doppelt und dreifach schwer. Wir sind eine Mannschaft, die kombinationsfreudig ist und immer über das spielerische Element zum Erfolg kommen will. Auch wenn uns das heute wieder nicht geglückt ist, sollten wir jetzt nicht alles über den Haufen werfen.

Vincenzo Grifo: Wir sind früh in Rückstand geraten. Danach hat Stuttgart natürlich versucht, kompakt zu verteidigen und uns damit das Leben schwer zu machen. Wir haben dennoch in den engen Räumen unsere Chancen gesucht. Ich habe ein paar Mal probiert, mir den Ball zu holen und zwei, drei Mal ist das auch gut gelungen. Es ist schade, dass aus dem Pass zu Lars Stindl oder dem zu Nico Elvedi nicht mehr geworden ist. Es haben heute ein paar Dinge nicht zusammen gepasst. Wir haben am Ende nochmal alles probiert, aber es sollte nicht sein.

Trainer Dieter Hecking: Wir müssen zugeben, dass wir heute in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht haben. Dass man auswärts in der fünften Minute in einen Konter läuft, darf natürlich nicht passieren. Danach hat man der Mannschaft angemerkt, dass ihr momentan die Leichtigkeit fehlt. Wir waren viel zu langsam im Passspiel und hatten kein gutes Positionsspiel. Nach etwa 20 Minuten wurde es besser, aber leider hatten wir dann mit vielen technischen Fehlern zu kämpfen. Das hat uns viele aussichtsreiche Gelegenheiten kaputt gemacht. Nach der Pause haben wir alles versucht, aber trotz viel Ballbesitz haben uns die Durchschlagskraft und die letzte Konsequenz in der Offensive einfach gefehlt, um aus dieser optischen Überlegenheit mehr Kapital zu schlagen. Der VfB hat leidenschaftlich verteidigt und wir haben dagegen zum Schluss zu kopflos agiert. Wir müssen nicht drum herum reden, dass die momentane Situation sehr schwierig ist. Jetzt gilt es, den Kopf wieder hoch zu nehmen, weiter hart zu arbeiten und diesen Negativlauf dann möglichst schnell zu durchbrechen.

Tayfun Korkut (Trainer VfB Stuttgart): Wir haben es geschafft, den Punktgewinn aus der vergangenen Woche zu vergolden. Darüber bin ich sehr glücklich. Wir haben eine gute Anfangsphase mit einem super Tor gekrönt und hatten bis zur Mitte der ersten Halbzeit das Spiel im Griff. Danach wurde es von Minute zu Minute schwieriger, weil der Gegner natürlich auch alles versucht hat, zurück ins Spiel zu finden. Nach der Pause hatten wir nur noch ganz wenige Entlastungsangriffe und haben gemerkt, dass es nur noch um die Defensivarbeit geht. Mit ganz viel Leidenschaft, Einsatz und enormer Flexibilität haben wir es als Kollektiv zum Glück geschafft, dieses Ergebnis gegen eine solche Top-Mannschaft zu verteidigen. Ich kann meinem Team zu dieser Leistung nur gratulieren.

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