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NEWS: 12.02.2018

"In einer schwierigen Phase"

"In einer schwierigen Phase"
Tony Jantschke im Spiel gegen Stuttgart.

Nach dem 0:1 beim VfB Stuttgart spricht Verteidiger Tony Jantschke über das Spiel gegen die Schwaben, den Start in die Rückrunde, den die Fohlen sich anders vorgestellt hatten, und das kommende Spiel gegen Borussia Dortmund.

Tony, ihr seid in Stuttgart in der 5. Minute kalt erwischt worden und musstet früh einem Rückstand hinterherlaufen. Wie hast du den Spielbeginn wahrgenommen?

Jantschke: Es fing natürlich gar nicht gut an mit dem schnellen Gegentor. Wir haben uns in der kompletten ersten Halbzeit dämlich angestellt, da müssen wir auch nicht viel drum herum reden. So hatten wir auch zwei, drei Ballmitnahmen, die wir einfach nicht gut machen. Wenn wir da die Bälle anständig mitnehmen, sind es vermutlich klare Torchancen für uns.

In der zweiten Spielhälfte habt ihr dann zwar Druck aufgebaut, aber es gab nur sehr wenige klare Torchancen. Woran lag das?

Jantschke: Ja, das stimmt, in der zweiten Halbzeit haben wir es dann etwas besser gemacht. Aber wenn du kein Tor schießt und einem Rückstand aus der fünften Minute hinterherläufst, dann kannst du so ein Spiel eben nicht gewinnen. Dass Stuttgart sich mit der Führung im Rücken hinten reinstellt und sich aufs Verteidigen konzentriert, ist doch klar. Und sie haben das konzentriert gemacht. Die strotzen nach dem bisherigen Saisonverlauf auch nicht gerade vor Selbstvertrauen. Aber trotzdem: Unsere Leistung war zu wenig für unsere eigenen Ansprüche. Das ist für die Ziele, die wir uns gesetzt haben, im Moment nicht gut genug. Wir stehen zurecht da, wo wir jetzt stehen. Dieser Start in die Rückrunde ist für uns denkbar schlecht gelaufen.

Zuletzt wurde immer wieder das Thema der fehlenden Konsequenz angesprochen.

Jantschke: Das Thema der letzten Konsequenz in unseren Aktionen betrifft die gesamte Mannschaft. Wir lassen hinten zu einfach Gegentore zu, dabei wäre es gerade auswärts so wichtig, dass erstmal die Null steht. Und wenn wir dann vorne kein Tor schießen, dann können wir auch kein Spiel gewinnen.

Man hat den Eindruck, dass vieles Kopfsache ist. Wie siehst du das als einer der erfahrensten Borussen?

Jantschke: Ja, so ist das im Fußball, es gibt solche und solche Phasen. Und wir stecken gerade in einer schwierigen. Wir haben es in den vergangenen vier, fünf Jahren erlebt, dass wir auch sehr viele enge Spiele für uns entscheiden konnten. Und zuletzt haben wir diese Spiele verloren. Aber wir werden aus dieser Phase auch wieder herauskommen.

Die Bundesliga ist nach wie vor sehr eng, vier Mannschaften stehen mit 31 Punkten noch in Schlagweite zu den Europapokal-Plätzen, darunter auch Borussia.

Jantschke: Wir sollten jetzt gar nicht groß auf die Tabelle schauen. Klar ist immer noch alles drin, die Liga ist eng. Aber wir müssen zusehen, dass wir wieder punkten. Vier Niederlagen aus fünf Spielen in der Rückrunde sind eine schlechte Bilanz. Das hatten wir uns alle ganz anders vorgestellt. So brauchen wir über eine Qualifikation für den Europapokal gar nicht zu sprechen.

Am nächsten Sonntag kommt der BVB in den BORUSSIA-PARK, wie schwer fällt es sich nach so einem ärgerlichen Ergebnis auf diese schwere Aufgabe zu konzentrieren?

Jantschke: Alles ärgern über dieses 0:1 hilft ja nichts. Jetzt kommt Dortmund am Sonntag, da müssen wir uns wieder aufrappeln. Wir werden das Stuttgart-Spiel aufarbeiten und schauen, was wir wie verbessern können. Und das ist einiges im Moment. Aber da müssen wir jetzt zusammen durch. Und dann werden wir gegen Dortmund versuchen, das Spiel zu gewinnen. Dass das alles andere als leicht wird, weiß jeder.

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