NEWS: 09.03.2018

Der Gegner: Bayer Leverkusen

Der Gegner: Bayer Leverkusen
Die Werkself siegte zuletzt mit 2:1 in Wolfsburg. Foto: DFL

Am Samstagabend (18.30 Uhr) gastiert Borussia bei Bayer 04 Leverkusen. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Bayer Leverkusen rangiert momentan mit 41 Punkten auf Platz fünf der Tabelle. Nachdem sie die Hinrunde mit elf ungeschlagenen Bundesligapartien in Folge beendet hatte, musste die Werkself in der Rückrunde schon drei Heimniederlagen hinnehmen: 1:3 gegen Bayern München, 0:2 gegen Hertha BSC und 0:2 gegen den FC Schalke. Ihre letzten beiden Auswärtspartien entschieden die Leverkusener jedoch für sich: 2:1 beim Hamburger SV und zuletzt ebenfalls 2:1 beim VfL Wolfsburg.

Trainer: Heiko Herrlich ist seit dieser Saison der Verantwortliche an der Seitenlinie bei Bayer Leverkusen. Begonnen hatte der 46-Jährige seine Trainerkarriere 2005 bei der U19 von Borussia Dortmund. Anschließend trainierte Herrlich die U17 und U19 Deutschlands, bevor er 2009 beim VfL Bochum seine erste Trainerstation in der Bundesliga hatte. Anschließend folgten Engagements bei der SpVgg Unterhaching, der U17 des FC Bayern München und dem SSV Jahn Regensburg. Mit den Regensburgern stieg er sowohl in die 3. als auch in die 2. Liga auf, bevor ihn die Leverkusener schließlich verpflichteten. Für Herrlich bedeutete die Anstellung bei Bayer zudem eine Rückkehr: Seine Karriere als Spieler hatte er bei der Werkself begonnen, später spielte er für die Fohlenelf und Borussia Dortmund. Großen Wert legt der Bayer-Coach auf Zusammenhalt und Siegermentalität: „Das Wichtigste ist der Teamgedanke und der Wille, das Spiel zu gewinnen.“

System und Aufstellung: Herrlich, der mit Ausnahme von Tin Jedvaj (muskuläre Probleme) alle Mann an Bord hat, schickte seine Mannschaft in den vergangenen Spielen in unterschiedlichen Systemen aufs Feld. Gegen Borussia wird er vermutlich mit einer Viererkette in der Abwehr spielen lassen, sodass Bayer in einem 4-2-3-1-System beginnen würde. Im Tor ist Bernd Leno unumstritten. In der Innenverteidigung dürften Jonathan Tah und Sven Bender zum Einsatz kommen, rechts hat Kapitän Lars Bender, links Wendell seinen Platz sicher. Panagiotis Retsos für das Zentrum und Benjamin Henrichs für die defensiven Außenbahnen wären erste Alternativen. Die Doppel-Sechs bildeten zuletzt Julian Baumgartlinger und Charles Aránguiz, etwas weiter zentral davor spielt voraussichtlich Kai Havertz. Dominik Kohr wäre ebenfalls eine Option. In der Offensive hat Herrlich die Qual der Wahl. Zuletzt flankierten Kevin Volland und Karim Bellarabi die einzige Spitze Lucas Alario. Jedoch drängen Julian Brandt und Leon Bailey wieder zurück in die Startelf. Routinier Stefan Kießling und Edeljoker Joel Pohjanpalo werden wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Im Fokus: Leon Bailey: Schon im Alter von 13 Jahren war der Jamaikaner nach Europa gekommen und über die Stationen RB Salzburg, FC Liefering und KRC Genk Anfang des Jahres für rund zwölf Millionen Euro in Leverkusen gelandet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gelang Bailey in der laufenden Spielzeit der Durchbruch: In der Liga erzielte der pfeilschnelle und dribbelstarke Flügelstürmer bislang neun Tore und bereitete weitere fünf Treffer direkt vor. Und auch im Pokal traf Bailey bereits zweimal – unter anderem entschied er das Duell gegen Borussia im Achtelfinale zugunsten der Werkself. Trainer Heiko Herrlich sagt, Bailey habe „brutale Qualitäten“ und sei „eine echte Waffe. Leon ist unglaublich schnell mit einer hohen Handlungsschnelligkeit. Er erfasst Situationen sehr schnell.“ Außerdem sei Bailey ein fleißiger Teamplayer, der lernen wolle und immer aufmerksam zuhöre.

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