NEWS: 10.03.2018

Stimmen zum Spiel

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Lars Stindl im Zweikampf mit Charles Aránguiz

Wir haben uns nach dem 0:2 in Leverkusen bei beiden Mannschaften umgehört.

Lars Stindl: Die Niederlage ist bitter, wenngleich Leverkusen eine sehr starke Leistung gezeigt hat. Wir haben gut angefangen und unsere Idee, aus einer kompakten Defensive heraus zu agieren, eigentlich gut umgesetzt. Leider haben wir uns in der Vorwärtsbewegung nach einigen starken Ballgewinnen zu schnelle Ballverluste geleistet, so dass wir den Leverkusenern immer wieder die Gelegenheit zum Kontern gegeben haben. Nach dem 0:1 war es dann richtig schwer, da hat es Leverkusen sehr gut gemacht und den Ball sehr gut laufen lassen. Hinten heraus haben wir nochmal alles versucht, haben kämpferisch und spielerisch alles reingeworfen und hatten auch zwei, drei gute Gelegenheiten zum Ausgleich, aber es sollte einfach nicht sein.

Yann Sommer: Wir haben dem Gegner zu viele Räume gegeben – und eine offensivstarke Mannschaft wie Leverkusen nutzt so etwas eiskalt aus. Zudem war Bayer sehr kompakt und hat defensiv nicht viel zugelassen. Wir sind momentan in einer schwierigen Phase, und direkt nach dem Spiel ist es nicht einfach, Lösungen zu finden. Wir müssen das Spiel analysieren und dann die Köpfe wieder nach oben nehmen. Es ist wichtig, dass wir nicht anfangen zu zweifeln, trotz der schweren Phase positiv bleiben und jedes Wochenende weiter kämpfen. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen.

Matthias Ginter : Leverkusen war diesmal besser, das muss man anerkennen. Wir haben uns erneut sehr schwer am Ball getan, haben uns im gesamten Spiel nur eine klare Torchance durch Josip Drmic herausgespielt – das ist zu wenig. Am fehlenden Willen oder mangelnder Leidenschaft lag es meiner Meinung nach sicher nicht. Gekämpft haben wir, es hat an anderen Dingen im taktischen und spielerischen Bereich gehapert. Natürlich sind es noch genügend Spiele, um uns in der Tabelle besser zu platzieren, aber dafür müssen wir uns deutlich steigern. Wir sollten auch erstmal nicht mehr über Europa sprechen, sondern erstmal wieder anfangen zu punkten.

Trainer Dieter Hecking: Wir müssen zugeben, dass der Sieg für die Leverkusener vollauf in Ordnung geht. Sie waren die bessere Mannschaft, hatten eine höhere Ballsicherheit und haben in den entscheidenden Zweikämpfen das nötige Durchsetzungsvermögen gezeigt. Meine Mannschaft hat dagegen im Umschaltspiel nicht das nötige Tempo gehabt, um zum Abschluss zu kommen. Außerdem waren wir in den entscheidenden Zweikämpfen nicht robust genug. Wir haben hinten heraus alles riskiert und sind dadurch nochmal besser ins Spiel gekommen. Wir hatten in der Schlussphase auch noch zwei Chancen, aber unter dem Strich geht Leverkusen als verdienter Sieger vom Platz.

Trainer Heiko Herrlich (Bayer Leverkusen): Wir haben in dieser Saison schon zweimal gegen Borussia gespielt, und in beiden Partien gab es Phasen, in denen wir sie haben spielen lassen. Natürlich war es deshalb unser Plan, Gladbach möglichst nicht ins Spiel kommen zu lassen. Wir waren sehr fleißig und standen sehr kompakt, deshalb ist uns das bis auf die Schlussphase auch gut gelungen. Der Sieg war ein ganz wichtiger Schritt Richtung internationaler Plätze, weil wir einen direkten Konkurrenten auf neun Punkte distanziert haben. Aber es warten noch viele weitere schwere Aufgaben auf uns – und wir schauen daher weiter nur von Spiel zu Spiel.

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