NEWS: 12.03.2018

VBL: Papatolis im Finale, Gherman knapp gescheitert

VBL: Papatolis im Finale, Gherman knapp gescheitert
Michael Gherman (li.) und Georgios Papatolis haben für Borussia an der Virtuellen Bundesliga teilgenommen.

Die beiden „Fifa“-Spieler, die Borussia in Kooperation mit der Postbank für die Virtuelle Bundesliga (VBL) ausgewählt hat, haben beim Play-off-Turnier am vergangenen Wochenende stark abgeschnitten.

Borussia Mönchengladbach wird beim Finale im größten deutschen „Fifa 18“-Turnier vertreten sein. Georgios Papatolis hat bei den Play-offs an der „Playstation“ sensationell das Finale erreicht. Michael Gherman hat das Turnier der besten 16 Spieler nur knapp verpasst. Die beiden haben als offizielle Spieler von Borussia an der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga (VBL) teilgenommen. Für das Turnier, das als Deutsche Meisterschaft im Konsolenspiel „Fifa 18“ gilt, durften die Bundesligaklubs erstmals so genannte Clubcards an zwei Spieler vergeben. Borussia suchte ihre beiden Spieler in enger Kooperation mit der Postbank über sechs Online-Turniere und ein großes Finalturnier im Februar im Vertriebscenter der Postbank in Bonn aus. Papatolis an der Playstation und Gherman an der Xbox One setzten sich dabei gegen hunderte Konkurrenten durch.

Wildcard für Papatolis

Am zurückliegenden Wochenende wurden in Düsseldorf aus 64 Spielern die Finalteilnehmer für die VBL ausgespielt. Der gerade mal 17-jährige Papatolis sicherte sich dabei mit ungeheurer Nervenstärke die einzige Wildcard für das Finale. Als einer der jüngsten Teilnehmer wurde der Offenbacher in eine Gruppe ausschließlich mit eSport-Profis gelost. Als Dritter qualifizierte er sich für die Zwischenrunde, in der er in Mario Viska einen der besten „Fifa“-Spieler Österreichs ausschaltete. Anschließend gewann er in Hin- und Rückspiel gegen Benjamin Zidej, der bis dato souverän durch das Turnier marschiert war.

Im Finalspiel unterlag Papatolis zwar knapp gegen Axel Waldmannstetter, bekam aber im Turnier der acht unterlegenen Finalisten noch die Chance, sich das Finalticket zu sichern. Mit drei Siegen in drei Spielen, unter anderem gegen den VBL-Sieger von 2016, Daniel Butenko, sicherte sich Papatolis sensationell die Finalteilnahme. „Es ist einfach unglaublich, dass ich das noch geschafft habe. Das ist mein größter Erfolg“, sagte der überwältigte „Fifa“-Spieler, den bei dem Turnier niemand so richtig auf der Rechnung hatte. Im vergangenen Jahr war er als privater Teilnehmer noch in der Play-off-Runde der VBL knapp gescheitert.

Gherman erst im Finale geschlagen

Am Sonntag wollte Gherman an der „Xbox One“ nachziehen. Der 23-Jährige, in der Jugend bei Borussia als Fußballer aktiv, sicherte sich nach einer Auftaktniederlage den Sieg in seiner Gruppe und entschied auch das folgende Zwischenrunden-Spiel klar für sich. Im Finalduell unterlag Gherman dann Niklas Raseck, dem Deutschen Meister von 2015. Wie Papatolis bekam auch der Jüchener Gherman noch die Chance auf eine Wildcard für das Finale. In dem Turnier der acht unterlegenen Finalisten verlor er aber im Halbfinale knapp gegen Danny Liepolt, einen der bekanntesten YouTuber für das Spiel „Fifa“. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, dass ich Borussia offiziell vertreten durfte. Schade, dass es leider nicht für das Finale gereicht hat, aber ich schaue nach vorne und konzentriere mich auf die nächsten Turniere“, sagte Gherman.

Finale am Osterwochenende

Für Papatolis alias „Georgios7“ geht es nun im Finale der besten 16 Spieler am 31. März und 1. April im Deutschen Fußball-Museum in Dortmund um den Deutschen Meistertitel. Den Siegern des Turniers winkt neben einem Preisgeld auch die Teilnahme an den Play-offs zum Fifa eWorld Cup, der Weltmeisterschaft der besten 128 Spieler.

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