NEWS: 17.03.2018

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Jonas Hofmann im Spiel gegen 1899 Hoffenheim.

Nach dem 3:3 gegen 1899 Hoffenheim haben wir uns in beiden Lagern umgehört.

Tony Jantschke: In der ersten Halbzeit hatte Hoffenheim zwei Chancen, wir hatten drei oder vier richtig gute Möglichkeiten. Gegen Patrick Herrmann zum Beispiel hat Oliver Baumann sensationell gehalten. Nach dem Wechsel haben wir das Spiel wieder in die Hand genommen, waren richtig gut drin. Durch den Konter und den daraus resultierenden Elfmeter sind wir wieder in Rückstand geraten. Wir sind zwar dann wieder zurückgekommen, haben aber direkt im Gegenzug wieder so ein Eiertor bekommen. Trotzdem haben wir das 3:3 noch gemacht und sind sogar auf das 4:3 gegangen. In diesem Spiel war wirklich alles drin. Für die Zuschauer war es sicher ein spannendes Spiel. Und auch für uns war es ein gutes Spiel in Anbetracht der vielen Verletzungen momentan.

Jonas Hofmann: Wir sind natürlich froh, dass wir nach dem zwischenzeitlichen 2:3 noch den Ausgleich in der letzten Minute gemacht haben. Nichtsdestotrotz hatten wir die klareren Torchancen und mehr Spielanteile. Wir waren richtig gut im Spiel, haben Kampfgeist, Mut und Moral bewiesen. Am Ende wären drei Punkte für uns gerechter gewesen. In der Szene, die zum Elfmeter geführt hat, war ich zu ungestüm. In der Situation haben wir eigentlich ordentlich gestanden, deswegen hätte ich da gar nicht so energisch rangehen müssen. Ich habe ihn schon berührt, es ist für mich kein Kontakt, durch den man unbedingt fallen muss, aber als Stürmer nimmt man das gerne an. Es war heute unheimlich wichtig, nicht zu verlieren. Wir haben jetzt noch sieben Spiele vor uns, es sind noch ordentlich Punkte zu vergeben.

Lars Stindl: Wir haben heute unheimlich viel investiert. Natürlich habe ich mich über mein Tor zum 2:2 sehr gefreut. Aber kurz darauf haben wir sehr unglücklich das 2:3 bekommen. Danach haben wir nach vorne nochmal alles reingeworfen und wurden dafür hinten raus belohnt. Wenn man den kompletten Spielverlauf sieht, ist der Punkt absolut verdient. Vielleicht wäre sogar mehr drin gewesen. Insgesamt wollten wir eine gute Mannschaftsleistung zeigen. Es tut uns natürlich unheimlich gut, wenn man dreimal im Spiel zurückkommt. Jetzt hoffen wir, dass noch der eine oder andere Verletzte zurückkommt, damit wir wieder mehr Alternativen haben.

Trainer Dieter Hecking: Es war ein tolles Spiel heute. Aber auch ein schwieriges. Wenn ich mir die Gegentore ansehe, dann wünsche ich mir, dass sie nicht so gefallen wären. Beim ersten Gegentor war Hübner komplett frei, beim zweiten sind wir eigentlich in Überzahl. Das 2:3 war eine unglückliche Aktion. Die Leistung, die die Mannschaft heute abgerufen hat, überwiegt aber. Wir haben im Vorfeld viel über Verletzungen sprechen müssen. Das ist immer undankbar, weil es als Alibi gesehen werden kann. Die Mannschaft ist heute aber mit Leidenschaft und viel Charakter dreimal zurückgekommen. Sie hat versucht, immer wieder den Spielpfad aufzunehmen. Im Mittelfeld hatten wir mit Cuisance, Hofmann und Stindl drei spielstarke, aber defensiv nicht so versierte Spieler. Im Verbund haben es die drei aber richtig gut gemacht. Wir müssen mit dem Punkt leben, auch wenn vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen wäre.

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): Wenn man auswärts drei Tore erzielt, sollte das eigentlich zu einem Sieg reichen. Dafür haben wir allerdings viel zu viele Chancen zugelassen und waren insgesamt nicht gut genug. Wir hatten Probleme mit der Grundordnung von Borussia, die trotz der vielen Ausfälle über eine sehr starke Mannschaft verfügt. Das hat Gladbach heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sie haben uns das Leben sehr schwer gemacht und nie aufgesteckt. Deshalb müssen wir am Ende mit dem Unentschieden leben, und nach dem heutigen Spielverlauf kann ich das auch.

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