NEWS: 30.03.2018

Der Gegner: 1.FSV Mainz 05

Der Gegner: 1.FSV Mainz 05
Mit sieben Treffern ist Yoshinori Muto aktuell der erfolgreichste Torjäger von Mainz 05. Foto: DFL.

Am Ostersonntag (18 Uhr) gastiert die Fohlenelf am 28. Spieltag beim 1.FSV Mainz 05. Wir stellen Borussias kommenden Gegner ausführlich vor.

Formkurve: Nach 27 Spieltagen stehen die Mainzer mit 25 Punkten derzeit auf dem Relegationsplatz. Von den zurückliegenden acht Partien konnten sie lediglich eine für sich entscheiden: am 23. Spieltag mit 2:0 in Berlin. Es folgten zwei Remis gegen die beiden direkten Konkurrenten Wolfsburg (1:1) und Hamburg (0:0). Zuletzt mussten sich die Rheinhessen nacheinander dem FC Schalke 04 (0:1) und Eintracht Frankfurt (0:3) geschlagen geben. Den Großteil ihrer Punkte – 17 von 25 – holten die 05er im eigenen Stadion. Von den jüngsten sechs Bundesliga-Heimspielen gewannen sie aber nur die Partie am 19. Spieltag gegen Stuttgart (3:2).

Trainer: In Sandro Schwarz übernahm vor dieser Saison wieder ein Eigengewächs das Traineramt bei den Rheinhessen – und das gleich im doppelten Sinne. Zum einen stand der gebürtige Mainzer selber in mehr als 100 Spielen für die 05er auf dem Platz, nachdem er den Sprung aus der Jugend zu den Profis geschafft hatte. Zum anderen war der 39-Jährige zuvor als Trainer im Nachwuchs des FSV beschäftigt, trainierte zunächst die U19 und später die U23 des Vereins. Mit dieser stieg Schwarz am Ende der vergangenen Saison zwar aus der 3. Liga ab. Das hinderte die Verantwortlichen jedoch nicht daran, ihn als Nachfolger von Martin Schmidt einzustellen. Schwarz steht für Bodenständigkeit, Authentizität, Leidenschaft, Akribie und Teamarbeit. „In schwierigen Momenten ist die Bereitschaft extrem wichtig, Widerstände gemeinsam als gefestigte Gruppe zu überwinden. Das brauchen wir bei Mainz 05 ganz besonders“, so Schwarz.

System und Aufstellung: Mainz lief in den vergangenen Spielen in unterschiedlichen Systemen auf. Die von Sandro Schwarz präferierte Formation war meist ein 3-5-2. Im Tor steht entweder der kürzlich wieder genesene Stammkeeper René Adler oder Nachwuchstorwart Florian Müller, der zuletzt angeschlagen war. In Abwesenheit ihres verletzten Abwehrchefs Abdou Diallo (Nasenbeinbruch) dürften die Dreierkette Leon Balogun, Stefan Bell und Jean-Philippe Gbamin bilden. Alexander Hack oder Niko Bungert wären mögliche Alternativen. Das Zentrum im Mittelfeld dicht machen werden voraussichtlich Giulio Donati, Daniel Brosinski und Nigel de Jong. Über die offensiven Außenbahnen könnte Schwarz auf Pablo De Blasis und Danny Latza setzen. Levin Öztunali, Gerrit Holtmann und Alexandru Maxim heißen die Optionen. Yoshinori Muto ist im Angriff wohl gesetzt, sein Partner dürfte entweder Emil Berggreen oder Robin Quaison sein. Anthony Ujah könnte als Joker von der Bank kommen.

Im Fokus: Mit sieben Treffern ist Yoshinori Muto aktuell der erfolgreichste Torjäger der Mainzer. Zudem steuerte der flinke und wendige Japaner zwei Torvorlagen in 23 Spielen bei. „Er braucht nicht viele Chancen“, lobt Trainer Sandro Schwarz seinen Stürmer, der vor zweieinhalb Jahren vom FC Tokio nach Mainz gewechselt war. In seiner ersten Bundesliga-Saison, in der er sieben Tore erzielte, verpasste er fast die komplette Rückrunde wegen zweier Außenbandanrisse im Knie. Im Folgejahr hatte er zum Saisonstart gerade einmal drei Kurzeinsätze gesammelt, als ihn ein Innenbandriss bis zum Winter außer Gefecht setzte. In der Rückrunde der Vorsaison kämpfte er sich aber wieder heran und steuerte im Saisonfinale drei Tore zum Klassenerhalt bei. Muto ist kein klassischer Kombinationsspieler, er lauert mehr vor dem Tor und zeigt sich im Abschluss variabel: Mehrere Treffer erzielte er in der Bundesliga mit dem rechten Fuß, viele weitere mit dem linken und vier bereits mit dem Kopf – trotz seiner Körpergröße von nur 1,79 Metern.

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