NEWS: 14.04.2018

Stimmen zum Spiel

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Christoph Kramer im Duell mit Tolisso.

Wir haben uns nach dem 1:5 (1:2) in München in beiden Lagern umgehört.

Christoph Kramer: 1:5 zu verlieren, ist natürlich nicht schön. Wir haben es in den ersten 20 Minuten geschafft, die Bayern nicht zu ihrem Spiel finden zu lassen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das länger durchhalten, aber leider ist uns das nicht gelungen. Die Bayern haben uns im weiteren Verlauf des Spiels immer tiefer in die eigene Hälfte gedrängt. Dann ist es unheimlich schwierig, die vielen Angriffswellen, die auf einen zurollen, zu verteidigen. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken und dann mit vollem Einsatz in die letzten vier Spiele gehen.

Josip Drmic: Am Anfang hat es für uns sehr gut ausgeschaut. Wir hatten eine Torchance und haben diese direkt genutzt. Die Effektivität war in der Vergangenheit oft unser Problem, heute haben wir sie unter Beweis gestellt. Danach war der Respekt zu groß, wir standen zu tief und waren nur noch in der Defensive. Es war dann nur noch eine Frage der Zeit, bis die Bayern zu Toren kommen. In der Folge haben sie es dann clever gemacht. Wir müssen das Ergebnis jetzt vergessen und nach vorne schauen. Die ersten 15 Minuten haben wir es gut gemacht, das müssen wir mitnehmen.

Trainer Dieter Hecking: Man kann in München verlieren, aber mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht einverstanden. Wie meine Mannschaft nach dem 1:3 aufgetreten ist, ist so nicht zu akzeptieren. Wir haben nach diesem Gegentreffer sehr schlecht verteidigt und die Bayern spielen lassen. Sie konnten dann die Spielfreude entwickeln, die wir ihnen eigentlich nehmen wollten. Da hätten wir viel mehr Gegenwehr entwickeln müssen. Das war einfach zu wenig, und darüber wird auch noch zu reden sein.

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München): Wir haben etwas Anlaufzeit benötigt und erst nach dem 0:1 zu unserem Spiel gefunden. Nach etwa 20 Minuten haben wir peu á peu das Zepter übernommen und sind folgerichtig noch vor dem Pausenpfiff zu zwei Toren gekommen. Nach dem Seitenwechsel haben wir dann einen sehr souveränen Auftritt hingelegt. Da waren wunderbare Ballstafetten dabei – das war spielerisch teilweise überragend. Besonders erfreulich ist für mich, dass auch die Spieler, die zuletzt nicht so viel Einsätze hatten, eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Wie die Mannschaft trotz sieben Wechseln im Vergleich zum Champions League-Spiel am vergangenen Mittwoch aufgetreten ist, stellt mich sehr zufrieden.

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