NEWS: 16.04.2018

Medical Park übernimmt Reha-Zentrum

Medical Park übernimmt Reha-Zentrum
Der Medical Park-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Ulrich R. Mauerer (3. v. li.), Finanzvorstand Michael Krach (4. v. li.) und der neue Geschäftsführer am Standort Mönchengladbach, Knut Stamer (links), besiegelten die Partnerschaft mit Borussias Präsident Rolf Königs (4. v. re.), Vizepräsident Siegfried Söllner (3. v. re.), Geschäftsführer Stephan Schippers (2. v. li.) und Guido Uhle (Direktor Sponsoring) im Beisein von Notar Dr. Ulrich Becker (2. v. re.).

Borussia Mönchengladbach hat in Medical Park einen neuen Partner für den Betrieb des Rehabilitationszentrums und für die medizinische Versorgung ihrer Spieler gefunden.

Nachdem der VfL die Anteile an der gemeinsamen Gesellschaft von medicoreha zurückgekauft hat, steigt die Medical Park Gruppe als neuer Hauptgesellschafter ein. Die Verträge wurden am heutigen Montag im BORUSSIA-PARK von Borussias Präsident Rolf Königs und Vizepräsident Siegfried Söllner unterzeichnet. Auf Seiten von Medical Park besiegelten der Vorstandsvorsitzende Dr. med. Ulrich R. Mauerer und Finanzvorstand Michael Krach die Kooperation, die auch am Abend bei der Mitgliederversammlung verkündet wurde.

Medical Park hat seinen Stammsitz im bayerischen Amerang, unweit des Chiemsees, betreibt aber in ganz Deutschland zwölf Kliniken und zwei ambulante Gesundheitszentren mit dem Schwerpunkt Rehabilitation und Prävention. Eine dieser Kliniken liegt in Bad Wiessee, dem Nachbarort von Rottach-Egern, wo Borussia Sommertrainingslager-Stammgast ist. „Daher kennen wir Medical Park seit Jahren“, erklärt Sportdirektor Max Eberl. „Wir haben uns vor Ort von der hervorragenden Qualität überzeugen können.“

Medical Park hat große Erfahrung in der Behandlung von Spitzenathleten, kooperiert mit Spitzenverbänden und Vereinen in vielen Sportarten. „In Borussia haben wir nun einen Partner gefunden, der im Fußball in der ersten Reihe steht und eine große Fangemeinde hat. Medical Park wiederum ist mit seiner Qualität und Kompetenz Premiumanbieter für Therapie und Rehabilitation in Deutschland – da treffen sich zwei Erstligisten auf Augenhöhe“, sagt Dr. med. Mauerer. Hinzu kommt, dass die Klinikgruppe neben Standorten in der Nähe von Frankfurt und in Berlin aktuell sehr Süd-lastig sei und nach einer Präsenz im Westen Deutschlands gesucht habe. „Die Kooperation mit Borussia in Verbindung mit einem starken Standort in Nordrhein-Westfalen passt also hervorragend zu unserer Unternehmensstrategie.“

Mit der Ernennung von Knut Stamer, Chef-Therapeut von Medical Park am Standort Tegernsee, zum neuen Geschäftsführer wird die Bedeutung, die die Klinikgruppe der Kooperation beimisst, deutlich. Der 53-Jährige betreute schon Fußballer wie Philipp Lahm und Ibo Traoré, NBA-Profi Maximilian Kleber, den Olympia-Dritten im Diskuswurf Daniel Jasinski und das chinesische Leichtathletik-Nationalteam in den Wurfdisziplinen.

Für Patienten ändert sich kaum etwas

Für die Kunden ändert sich bis zum Bezug des Neubaus im Herbst zunächst nicht viel. „Betriebsrechtlich gesehen besteht die vorherige Gesellschaft weiter, jetzt mit einem neuen Hauptgesellschafter“, sagt Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers, und Stamer ergänzt: „Wir übernehmen selbstverständlich das komplette Betreuungsteam. Kein Patient muss sich an einen neuen Therapeuten gewöhnen.“ Weiterentwickelt werden mit dem Umzug auch die Behandlungs- und Trainingsoptionen mit modernster Geräte- und Raumausstattung auf dann 1.500 Quadratmetern.

Medical Park wird auch eng mit dem medizinischen Team der Profis zusammenarbeiten. Sportdirektor Max Eberl: „Es ist elementar, sich in diesem Bereich bestmöglich aufzustellen. In Medical Park haben wir einen im Leistungssport sehr erfahrenen Partner gefunden, um in Zukunft die Anzahl der Verletzungen ohne Fremdeinwirkung reduzieren und Reha-Maßnahmen verbessern zu können.“ Borussias Leiter Medizin und Prävention, Dr. Andreas Schlumberger, erstellt mit dem neuen Partner ein Konzept für die Versorgung der VfL-Profis. Stamer sagt: „Wir wollen mit unseren Kompetenzen das ergänzen, was Borussias medizinisches Team derzeit schon macht. Wir versuchen neue Ideen einzubringen.“ Auch im Nachwuchsbereich soll die Betreuung der Mannschaften intensiviert werden.

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