NEWS: 28.06.2018

Borussia muss 64.500 Euro Geldstrafe zahlen

Borussia muss 64.500 Euro Geldstrafe zahlen

Wegen mehrfacher Verfehlungen von Teilen seiner Fans ist Borussia Mönchengladbach vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Geldstrafe in Höhe von 64.500 Euro belegt worden.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Borussia Mönchengladbach im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen sieben Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 64.500 Euro belegt. Bis zu 22.000 Euro davon kann der Verein für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2018 nachzuweisen wäre.

Während des DFB-Pokalspiels bei Fortuna Düsseldorf am 24. Oktober 2017 zündeten einige VfL-Fans mehrmals Pyrotechnik und warfen mehrere Becher in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten. Vor dem Bundesligaspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim am 29. Oktober 2017 wurde im Gästeblock ein Banner mit beleidigendem Inhalt gezeigt. In der 75. Minute des Bundesligaspiels gegen Bayer Leverkusen am 20. Dezember 2017 warf ein Zuschauer von der Haupttribüne einen vollen Bierbecher Richtung Schiedsrichter-Assistent und Gästetrainer und traf beide damit am Körper. Ferner wurde vor dem Bundesligaspiel beim 1. FC Köln am 14. Januar 2018 die Toilettenanlage im Gästebereich erheblich beschädigt und musste daraufhin geschlossen werden.

Darüber hinaus wurde in der 32. Minute des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund am 18. Februar 2018 aus dem Mönchengladbacher Zuschauerbereich eine Flasche auf das Spielfeld geworfen. Vor Anpfiff des Bundesligaspiels beim 1. FSV Mainz 05 am 1. April 2018 zündeten Gäste-Zuschauer Feuerwerkskörper. Zudem wurde Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus während des Bundesligaspiels gegen Hertha BSC am 7. April 2018 aus dem Mönchengladbacher Zuschauerbereich verbal beleidigt.