NEWS: 23.08.2018

Der Gegner: Bayer Leverkusen

Der Gegner: Bayer Leverkusen
In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals setzten sich die Leverkusener mit 1:0 beim CfR Pforzheim durch. Foto: imago

Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt Borussia zum Bundesliga-Auftakt Bayer Leverkusen. Wir stellen den kommenden Gegner der FohlenElf ausführlich vor.

Formkurve: Bayer Leverkusen schloss die vergangene Spielzeit mit 55 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz ab und qualifizierte sich damit für die UEFA Europa League. In der Vorbereitung auf die neue Saison entschied die Werkself von insgesamt sieben Testspielen fünf für sich und musste nur im letzten Spiel gegen den FC Valencia eine 0:3-Niederlage hinnehmen. In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals setzten sich die Leverkusener am vergangenen Samstag mit 1:0 bei Oberligist CfR Pforzheim durch.

Trainer: Cheftrainer Heiko Herrlich geht in seine zweite Saison mit Bayer Leverkusen und damit in seine insgesamt dritte Spielzeit als Cheftrainer einer Bundesligamannschaft. Zuvor trainierte Herrlich bereits in der Saison 2009/2010 den VfL Bochum in der Bundesliga, bevor er über die SpVgg Unterhaching, die U17 des FC Bayern München und den SSV Jahn Regensburg zur Werkself wechselte. Der 46-Jährige, der als Spieler schon für Bayer Leverkusen, aber auch für Borussia auflief, hat sich für die neue Spielzeit viel vorgenommen: „Wir haben die Ambition, uns zu verbessern“, betont der frühere Angreifer, für den der Teamgeist an erster Stelle steht: „Zusammenhalt ist die Basis für erfolgreichen Fußball, damit lässt sich Entscheidendes bewegen.“

System und Aufstellung: In Pforzheim ließ Trainer Heiko Herrlich sein Team in einer 4-2-3-1-Formation auflaufen. Auch gegen Borussia wird er vermutlich dieses System spielen lassen. Im Tor steht am Samstag erneut Ramazan Özcan, der Neuzugang Lukas Hradecky (Kiefer-Operation) vertritt. In der Innenverteidigung dürften Jonathan Tah sowie Sven Bender gesetzt sein. Bender musste am Mittwoch jedoch das Training mit einer Sprunggelenksverletzung abbrechen. Tin Jedvaj und Aleksandar Dragovic heißen die Alternativen. Die Außenverteidigerpositionen werden wohl Mitchell Weiser rechts und Wendell links bekleiden. Im Mittelfeld muss Herrlich auf Julian Baumgartlinger (Innenbandriss im Knie) und Charles Aranguiz (Knie- und Achillessehnenprobleme) verzichten. Sollte Lars Bender seine Knieprobleme überwunden haben, würde er zusammen mit Dominik Kohr die Doppel-Sechs bilden. Im offensiven Mittelfeld ist noch nicht sicher, ob Leon Bailey auflaufen kann. Der Jamaikaner hatte zuletzt mit einer Schulterverletzung pausieren müssen. Daher könnte die Offensive mit Julian Brandt, Kai Havertz und Kevin Volland im offensiven Mittelfeld und Lucas Alario im Sturm im Vergleich zum Pokalspiel unverändert bleiben.

Im Fokus: Kai Havertz: Kein Akteur hat so früh sein 50. Bundesligaspiel bestritten wie Kai Havertz. Bei seiner Ruhe und Abgeklärtheit am Ball, vergisst man fast ein wenig, dass der flexible Mittelfeldspieler im Juni gerade einmal 19 Jahre alt geworden ist. „Kai hat das Talent und Potenzial, ein Weltstar zu werden“, lobt Teamkollege Julian Brandt. Havertz hat in seinen 54 Partien bereits 22 Torbeteiligungen gesammelt (sieben Tore, 15 Vorlagen), und ist zuletzt mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet worden. Trotz des vielen Lobes, bleibt er bodenständig. „Arroganz und Hochnäsigkeit sind nun wirklich nichts Erstrebenswertes“, sagt er und fragt: „Warum sollten Fußballer auch etwas Besonderes sein? Im Übrigen habe ich noch gar nichts erreicht. Im Fußball kommt es auf Titel an, und da habe ich noch gar nichts vorzuweisen."

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