NEWS: 02.11.2018

Hecking: "Wollen wieder das andere Gesicht zeigen"

Hecking: "Wollen wieder das andere Gesicht zeigen"
Trainer Dieter Hecking

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Fortuna Düsseldorf sprach Trainer Dieter Hecking über...

…über den Gesundheitszustand von Alassane Plea und Raffael: Plea wird uns in Bremen definitiv wieder zur Verfügung stehen, gegen Düsseldorf steht hinter seinem Einsatz noch ein Fragezeichen. Er hat gestern individuell trainiert. Jetzt müssen wir die beiden Tage bis zum Spiel abwarten, ob es schon für Sonntag reicht. Raffael ist wieder fit. Wir wollten gegen Leverkusen auf Grund des Spielverlaufs kein Risiko eingehen. Ihn beim Stand von 0:3 einzuwechseln, hätte wenig Sinn gemacht. Er hat gestern voll trainiert, das sah gut aus, von daher wird er am Sonntag auf jeden Fall wieder im Kader stehen. Michaël Cuisance wird uns hingegen wegen einer Prellung am Mittelfuß fehlen.

…die Analyse des Pokalspiels: Wir müssen das Spiel differenziert betrachten. Bis zur 68. Minute haben wir es ordentlich gemacht, mussten aber zwei leicht zu verteidigende Gegentore hinnehmen. Und wenn du gegen so eine starke Kontermannschaft mit 0:2 hinten liegst, wird es extrem schwer. Direkt nach dem Wechsel hatten wir eine sehr starke Phase. Wenn uns da der Anschlusstreffer gelungen wäre, hätte die Partie sicher einen anderen Verlauf genommen. Leider ist uns das nicht gelungen. Mit dem 0:3 wurde uns dann der Stecker gezogen. Die letzten 20 Minuten dürfen uns in dieser Form nicht passieren, das habe ich der Mannschaft auch klar gesagt.

...die Schlussphase des Leverkusen-Spiels: Meine Mannschaft hat immer das Gefühl, dass sie noch etwas bewegen kann. In diesem Spiel hätte sie nach dem 0:3 aber erkennen müssen, dass sie nicht mehr die Wende herbeiführen kann. Statt wild nach vorne zu rennen, hätte sie in dieser Phase wieder eine defensive Stabilität herstellen müssen, aus der sie dann vielleicht noch zum Anschlusstreffer gekommen wäre. An dieser Sache kann man erkennen, dass die Mannschaft sich immer noch in einem Entwicklungsprozess befindet. Das Positive ist, dass sie nie aufgibt und immer nach vorne will. Es war gegen Bayer allerdings das völlig falsche Mittel.

…die möglichen Nachwirkungen des Pokal-Aus: Wenn man zuhause mit 0:5 verliert, hat das für den ersten Moment natürlich eine Wirkung. Wer da etwas anderes behauptet, liegt falsch. Ich glaube aber, dass wir stabil genug sind, dass wir das bis Sonntag abschütteln werden. Meine Mannschaft weiß, dass sie in den vergangenen Wochen sehr viel richtig gemacht hat und ich bin überzeugt, dass sie am Sonntag in der Lage sein wird, wieder ihr anderes Gesicht zu zeigen.

…den kommenden Gegner: Aufgrund der jüngsten Ergebnisse hat die Fortuna momentan schon den Druck, den sie so früh in der Saison sicher noch nicht haben wollte. Als Aufsteiger möchte man die Euphorie mitnehmen – und das ist den Düsseldorfern in den ersten vier Spielen auch gelungen. Sie haben Hoffenheim bezwungen, auswärts in Leipzig und Stuttgart gepunktet. Das hat gezeigt, dass sie das Niveau haben, in der Bundesliga zu bestehen. Die letzten Spiele waren nicht mehr so gut. In Frankfurt haben sie 1:7 und gegen Wolfsburg mit 0:3 verloren. Daraus aber Rückschlüsse für unser Spiel zu ziehen, wäre fatal. Wir wissen, dass die Fortunen diesem Duell entgegenfiebern. Sie werden alles raushauen, um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. In den ersten vier Spielen haben sie auch schon bewiesen, dass sie ihren Gegnern mit ihrem schnellen Umkehrspiel Probleme bereiten können.

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