NEWS: 29.11.2018

Strobl: "Den Trend möglichst lange weiterführen"

Strobl: "Den Trend möglichst lange weiterführen"
Tobias Strobl

Tobias Strobl spricht im Interview über den aktuellen Lauf der FohlenElf, das kommende Auswärtsspiel in Leipzig und seinen langen Weg zurück in die Mannschaft.

Tobi, von den letzten sechs Bundesligaspielen habt ihr fünf gewonnen und seid aktuell Tabellenzweiter. Was zeichnet euch momentan aus?

Strobl: Wir funktionieren derzeit einfach sehr gut als Team. Uns gelingt es, eine starke Defensivleistung an den Tag zu legen – und vorne sind wir mit unserer gefährlichen Offensive immer für Tore gut. Wir stehen defensiv gut, auch wenn wir zuletzt gegen Hannover durch eine Fehlerkette in Rückstand geraten sind. Aber wir sind super zurückgekommen und haben Moral gezeigt und das Spiel verdient gewonnen. Deshalb stehen wir aktuell zurecht auf Platz zwei.

Wie viel Spaß macht der Blick auf die Tabelle?

Strobl: Um ehrlich zu sein, schaue ich kaum auf die Tabelle. Wenn man häufig gewinnt, weiß man ja, dass man relativ weit oben dabei ist (lacht). Wir schauen wirklich nur von Spiel zu Spiel und hoffen einfach, dass wir unseren positiven Trend noch möglichst lange weiterführen können.

Am Sonntag (15.30 Uhr) steht für euch das Spitzenspiel in Leipzig an. Wie wollt ihr dort bestehen?

Strobl: Leipzig ist eine starke Umschalt-Mannschaft, die vorne über ihre schnellen Spieler für viel Gefahr sorgen kann. Doch wenn wir am Sonntag erneut sauber in der Defensive stehen, haben wir sicherlich eine Chance, auch dort zu gewinnen. Dadurch, dass sie mit vielen Leuten angreifen, werden sich Räume für uns ergeben, die wir hoffentlich nutzen können.

Du bist in der vergangenen Saison wegen eines Kreuzbandrisses lange ausgefallen. Wie hast du diese Zeit rückblickend erlebt?

Strobl: Die letzte Saison war natürlich nicht einfach für mich. Ich war monatelang nicht bei den Jungs dabei. Wenn sie raus auf den Platz gegangen sind, habe ich im Kraftraum an meinem Comeback gearbeitet. Ich lief nebenher, das ist für einen Mannschaftssportler mental vielleicht noch schwerer zu verkraften als die Verletzung an sich. Aber all das sind Dinge, durch die man auch als gestandener Profi noch dazulernt.

Es wirkt, als seist du tatsächlich stärker zurückgekommen…

Strobl: Ich habe einfach wieder volles Vertrauen in meinen Körper und spüre, dass ich von Woche zu Woche immer besser in Tritt komme. Es macht Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft wieder helfen zu können.