NEWS: 02.12.2018

"Das 0:2 war der Genickbruch"- Stimmen zum Spiel

"Das 0:2 war der Genickbruch"- Stimmen zum Spiel
Tobias Strobl klatscht Raffael ab. Foto: imago

Wir haben nach dem 0:2 der Fohlen in Leipzig Reaktionen der Spieler und beider Trainer gesammelt.

Tobias Strobl: Wir haben zwei unnötige Gegentore kassiert, die wir in dieser Form nicht bekommen dürfen. Gerade in der ersten Situation hätten wir den Ball viel früher klären können. Nach 15 bis 20 Minuten sind wir besser in die Partie gekommen und konnten zum Teil unser Offensivspiel aufziehen, aber das zweite Gegentor kurz vor der Pause hat uns dann ein wenig das Genick gebrochen. Wir haben uns für die zweite Hälfte noch einmal viel vorgenommen, aber viel Zwingendes ist dabei nicht mehr herausgekommen. Wir haben alles versucht, aber es hat diesmal leider nicht sein sollen.

Tony Jantschke: Leipzig hat eine sehr gute Mannschaft, vor allem wenn sie alle Leute an Bord haben – so wie es heute der Fall war. Wir haben leider jetzt schon zum dritten Mal ein sehr frühes Gegentor kassiert, das sollte uns nicht noch häufiger passieren. Nach den ersten 20 Minuten, in der uns RB richtig hinten rein gedrückt hat, haben wir die Partie eigentlich ganz gut in den Griff bekommen, den Ball gut laufen lassen, aber leider unsere Chancen nicht genutzt. Das 0:2 kurz vor der Pause war dann schon fast der Genickbruch, denn dann konnten die Leipziger im zweiten Durchgang tief stehen und auf Konter lauern.

Trainer Dieter Hecking: Wir haben dazu beigetragen, dass es ein gutes Bundesligaspiel war, aber wenn man gegen eine Mannschaft wie RB so früh in Rückstand gerät, ist es extrem schwer. In den ersten 20 Minuten waren die Leipziger besser. Danach haben wir uns befreien können und sind selber zu guten Aktionen gekommen, haben es aber verpasst, den Ausgleich zu machen. Stattdessen haben wir kurz vor der Pause noch das zweite Gegentor hinnehmen müssen. In der zweiten Hälfte wollten wir kontrolliert weiterspielen und haben auch nicht mehr viel zugelassen. Offensiv haben wir aber zu wenige Lösungen gefunden und müssen daher die Niederlage so akzeptieren.

Trainer Ralf Rangnick (RB Leipzig): Wir haben heute zwei Dinge gesehen: Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei uns weiter in der Arbeit gegen den Ball. Das Spiel hätte auch 4:2 ausgehen können, aber ein 2:0 ist uns deutlich lieber. Zum Zweiten hat man gemerkt, wie wertvoll die komplette Besetzung für uns ist. Es hat uns extrem gut getan, dass Kampl, Sabitzer und Demme wieder dabei waren. Es war alles in allem eine tolle Mannschaftsleistung und das gegen einen ausgeruhten Gegner, daher ist unsere Leistung umso höher zu bewerten.

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