NEWS: 07.12.2018

Der Gegner im Porträt: VfB Stuttgart

Der Gegner im Porträt: VfB Stuttgart
Sechs Punkte aus den vergangenen drei Spielen: Der VfB Stuttgart hatte zuletzt wieder Grund zum Jubeln. Foto: imago

Am Sonntag (18 Uhr) empfängt Borussia am 14. Spieltag den VfB Stuttgart. Wir stellen den kommenden Gegner der FohlenElf ausführlich vor.

Formkurve: Der VfB Stuttgart findet sich seit Saisonbeginn im Tabellenkeller wieder. Insgesamt stehen nach 13 Spieltagen drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen zu Buche. Am vergangenen Spieltag konnten die Schwaben einen kleinen Sprung in der Tabelle machen: Durch den 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg sprang die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl vom letzten Rang auf den Relegationsplatz. Zuvor hatten die Stuttgarter eine 0:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen hinnehmen müssen. Dem vorangegangen war ein 2:0-Erfolg beim 1. FC Nürnberg, eine 0:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt sowie zwei 0:4-Pleiten bei der TSG Hoffenheim und gegen Borussia Dortmund und ein 1:3 bei Hannover 96.

Trainer: Seit Mitte Oktober ist Markus Weinzierl für den VfB Stuttgart verantwortlich. Die Schwaben verpflichteten Weinzierl als Nachfolger für Tayfun Korkut. Begonnen hatte der 43-Jährige seine Trainerkarriere vor zwölf Jahren als Assistent bei Drittligist SSV Jahn Regensburg, bei dem er ab 2008 für vier Jahre lang auch Cheftrainer gewesen war und mit dem er zum Ende über die Relegation in die 2. Liga aufgestiegen war. Zur Saison 2012/2013 wechselte er in die Bundesliga zum FC Augsburg und schaffte mit dem Klub den Klassenerhalt. In der Folge holte er mit dem FCA den achten, fünften und zwölften Tabellenplatz. Daraufhin wechselte Weinzierl zu Schalke 04, wurde dort aber nach einer Saison und dem zehnten Platz beurlaubt. Seine Spielphilosophie beschreibt der gebürtige Bayer als „mutig, aggressiv und offensiv“ – auch im Abstiegskampf beim VfB will er dieser Devise treu bleiben: „Auch in einer Phase, wie wir sie beim VfB gerade erleben, muss man in einem gewissen Rahmen mutig agieren. Für mich ist das in jedem Fall die bessere Herangehensweise, als ängstlich zu sein.“

System und Aufstellung: Markus Weinzierl stellte seine Mannschaft zuletzt im 3-5-2- und 4-1-4-1-System auf. Vermutlich wählt er gegen Borussia die 3-5-2-Formation. Ron Robert Zieler steht zwischen den Pfosten. Die Dreierkette vor ihm setzt sich aller Voraussicht nach aus Weltmeister Benjamin Pavard, Timo Baumgartl und Marc Oliver Kempf zusammen. Im Mittelfeld auf der Doppel-Sechs laufen wohl Dennis Aogo und Santiago Ascacíbar auf, in Gonzalo Castro hat Weinzierl eine weitere Alternative. Die defensiven Außenpositionen im Mittelfeld besetzen Andreas Beck (rechts) und Nicólas González (links), im Zentrum ist Kapitän Christian Gentner unumstritten. In Daniel Didavi steht den Stuttgartern eine weitere hochkarätige Alternative fürs Mittelfeld zur Verfügung. Die Doppelspitze im Angriff bilden Mario Gomez und Anastasios Donis.

Im Fokus: Anastasios Donis: Anastasios Donis kam im Juli 2017 zum VfB Stuttgart. Zuvor war der Grieche für ein Jahr vom OGC Nizza an Juventus Turin ausgeliehen. In der vergangenen Spielzeit kam der 22-Jährige in 18 Spielen auf zwei Tore und zwei Vorlagen. In dieser Saison erzielte er in 195 Minuten Einsatzzeit zwei Treffer und stellte dabei am vergangenen Spieltag gegen Augsburg seinen besonderen Wert für den VfB unter Beweis: Seit dem siebten Spieltag hatte er den Schwaben aufgrund eines Muskelbündelrisses gefehlt, in seinem ersten Spiel nach der Verletzungspause erzielte der schnelle Offensivspieler gleich den Treffer zum Sieg. Ganz fit ist der Grieche aber immer noch nicht. „Er kam schon nach dem Treffer auf mich zu und bat um Auswechslung, er war völlig platt“, erklärte Weinzierl die Auswechslung des Torschützen zur Halbzeit. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent und noch nicht so schnell, wie ich ansonsten bin“, sagte Donis auch nach der Partie. Aber: „Jede weitere Partie wird mir helfen, fitter zu werden. Im nächsten Spiel wird es schon besser sein.“ Und Donis gibt sich in dem Zusammenhang selbstbewusst: „Ich bin ein Spielertyp, der Spiele entscheiden kann.“

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