NEWS: 29.12.2018

Rückblick: Paukenschlag, Dreierpacker und Pokal-Aus

Rückblick: Paukenschlag, Dreierpacker und Pokal-Aus
Bei seinem Comeback in München trifft Lars Stindl zum zwischenzeitlichen 2:0.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Borussia. Wir blicken noch einmal auf 2018 zurück. Heute: Oktober.

In den Oktober startet Borussia mit einem Paukenschlag: Dank einer eindrucksvollen Vorstellung feiern furiose Fohlen ein souveränes 3:0 beim FC Bayern München. Beim Comeback von Lars Stindl, der nach monatelanger Verletzungspause gleich in der Startelf steht, beginnt der FC Bayern druckvoll, ohne sich jedoch echte Torchancen zu erarbeiten. Ganz anders die Fohlen: Ihre erste Gelegenheit nutzen sie in Person von Alassane Plea zur Führung, die zweite Chance nur sechs Minuten später verwertet Stindl zum 2:0. Zwei Minuten vor dem Abpfiff setzt Patrick Herrmann noch einen drauf und erzielt das 3:0. „Wir können unsere Leistungen sehr gut einschätzen und wissen, dass es etwas ganz Besonderes ist, in München zu gewinnen“, sagt Stindl.

Angetrieben von Dreifach-Torschützen Jonas Hofmann feiert Borussia am achten Bundesliga-Spieltag einen klaren 4:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das wird mir vermutlich nicht mehr allzu häufig in meiner Karriere gelingen“, kommentiert Hofmann seinen überragenden Auftritt. In der 21. Minute bringt er Borussia in Führung. In der 53. und 62. Minute legt er nach, dazwischen trifft Thorgan Hazard zum zwischenzeitlichen 3:0. „Wenn wir ins Rollen kommen und so viel Bewegung und Tempo im Spiel haben wie in der Phase nach der Pause, sind wir nur schwer zu verteidigen“, konstatiert Hecking nach dem vierten Sieg im vierten Heimspiel.

Beim Auswärtsspiel in Freiburg landen die Borussen unsanft auf dem Boden der Tatsachen – mit 1:3 geht die Partie im Breisgau verloren. „Im letzten Spieldrittel hat uns die Klarheit im Passspiel und die Konsequenz im Abschluss gefehlt, um vielleicht wenigstens einen Punkt mitzunehmen“, erklärt Hecking. In einer rasanten Partie wird sein Team eiskalt erwischt. Bereits in der zweiten Minute bringt Nils Petersen die Hausherren per Strafstoß in Front. Thorgan Hazard sorgt ebenfalls per Foulelfmeter für den Ausgleich. In der Folge geht es hin und her. Der nächste Treffer gelingt aber in der 57. Minute den Freiburgern, die danach leidenschaftlich verteidigen und defensiv kaum noch etwas zulassen. In der Nachspielzeit sorgt Lucas Höler für die Entscheidung.

Nur wenige Tage später scheiden die Fohlen in der zweiten Runde des DFB-Pokals aus. Gegen ein gnadenlos effektives Bayer Leverkusen unterliegen sie mit 0:5. Im ersten Durchgang ist Borussia zwar optisch überlegen, findet gegen die kompakte Defensive der Gäste aber kaum Lücken. Die Werkself zeigt sich dagegen eiskalt und nutzt drei Chancen zu zwei Treffern durch Julian Brandt und Tin Jedvaj. Nach dem Wechsel drängt Borussia auf den Anschlusstreffer, kann aber mehrere gute Gelegenheiten nicht nutzen. Stattdessen schrauben Karim Bellarabi per Doppelschlag und Kevin Volland das Ergebnis in die Höhe. „In der Schlussphase haben wir den Gegner zum Tore schießen eingeladen. So war es am Ende ein ganz schmerzhafter Pokalabend“, sagt Hecking.

Unterdessen nimmt Borussia ihr Büro in Shanghai offiziell in Betrieb. Mit einer symbolischen Geste gibt eine Delegation um Vizepräsident Rainer Bonhof, Geschäftsführer Stephan Schippers und Sportdirektor Max Eberl den Startschuss für die weltweit erste Auslandsniederlassung der Fohlen. Borussia möchte helfen, den Fußball in China nachhaltig zu entwickeln und natürlich dort selbst ihren Bekanntheitsgrad steigern.

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