NEWS: 25.01.2019

Der Gegner im Porträt: FC Augsburg

Der Gegner im Porträt: FC Augsburg
Der FCA kommt mit dem ehemaligen Borussen André Hahn (rechts) zur FohlenElf. Foto: imago

Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt Borussia am 19. Spieltag den FC Augsburg. Wir stellen den kommenden Gegner der FohlenElf ausführlich vor.

Formkurve: Der FC Augsburg rangiert derzeit mit einem Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 15. Drei Siege, neun Niederlagen und sechs Remis stehen bislang zu Buche für die Mannschaft von Trainer Manuel Baum. Den Rückrundenauftakt am vergangenen Samstag verlor der FCA zu Hause gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 1:2. Ihr einziges Testspiel der Wintervorbereitung entschieden die Augsburger für sich: Gegen den belgischen Erstligisten Royal Antwerpen FC siegten die Fuggerstädter mit 3:1.

Trainer: Manuel Baum ist seit Dezember 2016 der Verantwortliche an der Seitenlinie beim FC Augsburg. Seine Trainerkarriere hatte der 39-Jährige beim TSV 1860 München parallel zu seiner Spielerkarriere begonnen. Dort war er als Torwarttrainer in der Nachwuchsabteilung tätig. Beim FC Unterföhring fungierte er anschließend als Spielertrainer, bei Bezirksoberligist FT Starnberg 09 war er danach Cheftrainer. 2011 wurde der gebürtige Niederbayer Co-Trainer bei der SpVgg Unterhaching, gleichzeitig war er als Sportlehrer an einer Realschule tätig, unterrichtete dort zudem Rechnungswesen, Wirtschaft und Recht. Bei Unterhaching wurde er später Teamchef und schließlich Cheftrainer, bevor er 2014 nach Augsburg kam. Beim FCA fungierte Baum zunächst als Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums, ehe er 2016 zunächst interimsmäßig die Profis übernahm. Trotz der aktuell schwierigen Lage hält Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport beim FCA, weiter an seinem Trainer fest: „Wir sind überzeugt von Manuel Baum und der Art und Weise, wie er da rangeht. Wir wissen, dass es immer mal schwierige Phasen gibt, da müssen wir gemeinsam dagegen angehen.“

System und Aufstellung: Manuel Baum schickt sein Team aller Voraussicht nach in einem 4-2-3-1-System aufs Feld. Im Tor hat Gregor Kobel, der für ein halbes Jahr von der TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, den Konkurrenzkampf gegen Andreas Luthe und Fabian Giefer für sich entschieden. In der Viererkette davor hat Baum auf links die Wahl zwischen Philipp Max und Konstantinos Stafylidis, auf der rechten Seite wird aller Voraussicht nach Jonathan Schmid auflaufen, nachdem sich Raphael Framberger im vergangenen Spiel gegen Düsseldorf einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Jeffrey Gouweleeuw fehlt in der Innenverteidigung weiter verletzt, Ex-Borusse Martin Hinteregger und Kevin Danso werden daher wohl im Zentrum spielen. Rani Khedira, der zuletzt gelbgesperrt fehlte, dürfte wieder seinen Platz im defensiven Mittelfeld einnehmen, Daniel Baier spielt an seiner Seite. In der offensiven Dreierreihe davor hat Michael Gregoritsch seinen Platz in der Zentrale sicher. Den rechten Flügel besetzt entweder Ex-Borusse André Hahn oder Ja-Cheol Koo, über links kommt wohl Marco Richter. Jonathan Schmid könnte diese Position ebenfalls besetzen. Caiuby fehlt dem Klub aus privaten Gründen. Vorne im Angriff ist Alfred Finnbogason unumstritten.

Im Fokus: Alfred Finnbogason: Der 29-jährige Isländer ist so etwas wie die Lebensversicherung der Augsburger. In elf Einsätzen stehen sieben Tore zu Buche – damit ist Finnbogason der mit Abstand beste Torschütze der Fuggerstädter. Und Borussia ist einer der Lieblingsgegner Finnbogasons, traf er gegen die FohlenElf insgesamt doch schon dreimal. Alles in allem stehen für den Angreifer in 63 Spielen für den FCA 29 Treffer zu Buche – eine Torquote, die den isländischen Nationalspieler natürlich auch für andere Vereine interessant macht. Finnbogason selbst, dessen aktueller Kontrakt noch bis 2020 läuft, ist durchaus offen für einen Tapetenwechsel: „Ich muss mir viele Gedanken machen, bevor ich den nächsten Vertrag unterschreibe – ob in Augsburg oder woanders. Wenn ich in meiner Karriere noch etwas anderes erleben möchte, muss ich das am Ende meines jetzigen Vertrags tun.“ England und Italien würden ihn reizen, unabhängig von der Liga, in der er aktiv wäre, „bleibt immer mein Ziel, international zu spielen“. Er betont jedoch auch: „Wenn die Perspektive stimmt, kann ich mir auch vorstellen, meine Karriere in der Bundesliga zu beenden.“

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